01.06.2026 10:55 - bearbeitet 01.06.2026 14:42
Liebe Community,
Vielfalt und Inklusion sind für uns zentrale Werte. Wir wünschen uns einen respektvollen, vorurteilsfreien Umgang miteinander, in dem alle Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind.
Daher begleiten wir auch in diesem Jahr den Pride Month und setzen ein sichtbares Zeichen – unter anderem auf unseren Social-Media-Kanälen. Zugleich wissen wir aus den vergangenen Jahren, dass Pride immer wieder kontrovers diskutiert wird und es bereits zu sehr emotionalen Debatten gekommen ist.
Wer mag, kann sich gerne den Thread aus dem letzten Jahr nochmal durchlesen.
Ihr könnt das Thema selbstverständlich auch dieses Jahr gerne aufgreifen und unter diesem Post diskutieren. Dabei gelten jedoch klare Regeln, die wir nun noch einmal verschärfen:
Wer Meinungsfreiheit als Vorwand nutzt, um politische Stimmung zu machen, andere abzuwerten oder respektlos über anders Denkende und Liebende zu sprechen, ist hier fehl am Platz. Wir behalten uns vor, Beiträge ohne vorherige Ankündigung zu bearbeiten oder zu löschen und Nutzerinnen und Nutzer bei Bedarf zu sperren.
Unser Wunsch ist, dass wir diese Maßnahmen nicht anwenden müssen und ihr euch fair, respektvoll und konstruktiv austauscht.
Zum Abschluss noch ein Hinweis für alle, die vor Ort dabei sein möchten: Am 01.08. sind wir mit einem eigenen Truck beim CSD in Hamburg vertreten. Kommt gern vorbei und feiert mit uns.
Viele Grüße aus Quickborn
Euer SMT
am 02.06.2026 18:07
Mein lieber,
Du verstehst manchmal wohl gar nichts, aber das kennt man von Dir.
Dort sind Menschen, ganz normale Menschen...wie Du, Deine Familie, und auch wir.
Du bist auch nicht alleine der gutes tut.
Hier sind einige wenige, die wissen wie wir ticken, nur mit dem Unterschied, wir preisen es nicht an.
Das war´s
ich habe fertig.
PS
Vielleicht sagt Dir Oase, Arche oder Balthasar etwas.
02.06.2026 18:19 - bearbeitet 02.06.2026 21:13
02.06.2026 18:19 - bearbeitet 02.06.2026 21:13
Haxo, setze Schwule und Lesben nicht mit "LGBT" gleich! (Ansonsten stimme ich dir komplett zu.)
Das sind 2 paar Schuhe. Die Homosexuellen, die ich kenne, halten von der Regenbogen-Ideologie gar nichts. Sie lehnen sie ab.
am 02.06.2026 20:56
@tobiaskh : Den Begriff "Ideologie" hier zu verwenden, ist unpassend. Bzw. du nutzt diesen Begriff, weil dir dieser Regenbogen auf den Keks geht und du damit ein Problem hast. Und um das zu unterstreichen benutzt du diesen eben. Warum nicht zB „Bewegung“ verwenden? Naja, du greifst hier bewusst auf eine zugespitzte oder abwertende Wortwahl zurück, du stigmatisiert.
Und, jetzt halte dich fest: ich kenne Schwule und Lesben und andere, die finden die Regenbogen-Bewegung wichtig und richtig.
am 02.06.2026 21:09
@haxo schrieb:Man muss nur akzeptieren, dass die Aktion nichts mit wirklicher Vielfalt oder Inklusion zu tun hat, sondern reines Marketing ist.
Man (Mitleser deines Posts, oder wen meinst du?) muss nichts akzeptieren, erstrecht nicht eine solche Behauptung von dir. Es wäre nun angebracht - wenn du eine solche aussagekräftige Aussage machst - dass du diese auch belegst, zumindest im Ansatz. Aber da du dies vermutlich nicht kannst, hast du dich damit selbst ins Abseits gestellt.
Der einzige, der hier etwas krampfhaft versucht bist du mit deiner moralischen Höherstellung, indem du uns dein (Nicht-)Wissen aufzudrücken willst mit einer Aussage wie "Man muss nur akzeptieren ..."
am 02.06.2026 22:01
Tolles Service-Verständnis.
Wenn ein Koch unzufriedenen Gästen sagt: „Es gibt nur Königsberger Klopse, sonst geh halt woanders hin“, sitzt er am Ende eben allein in seiner leeren Küche und frisst seine Klopse selbst.
am 03.06.2026 00:36
@haegok schrieb:....
„Es gibt nur Königsberger Klopse, sonst geh halt woanders hin“, sitzt er am Ende eben allein in seiner leeren Küche und frisst seine Klopse selbst.
Oh ja, das Klopslied aus dem Jahr 1925, dit alte Berlin!
"Ick sitze da un' esse Klops
uff eemal klopp’s
Ick kieke, staune, wundre mir,
uff eemal jeht se uff die Tür.
Nanu, denk ick, ick denk nanu
jetz isse uff, erst war se zu!
Ick jehe raus und kieke
und wer steht draußen?
Icke! Icke! Icke!!"
🙃
am 03.06.2026 02:36
Es ist ihnen gerne vorbehalten, die von Ihnen als relevant erachteten Gesichtspunkte in der Öffentlichkeit darzustellen. Es ist jedoch auch zu bedenken, dass es nicht Aufgabe eines Bankhauses ist den Kunden ihre diesbezügliche Symbolik wochenlang zur Ansicht zu geben. Zum anderen ist es nicht undemokratisch und auch nicht verwerflich, dass Kunden Ihre geglaubten Werte in Frage stellen sowie diese in Teilen ablehnen.
am 03.06.2026 06:19
Lustig, wie manche Leute hier seit Tagen gegen etwas ankämpfen, das nach einem Monat sowieso wieder vorbei ist - scheinbar nicht die Geduldigsten (die Tolerantesten ja sowieso nicht)...
Was dabei interessant ist: weil man gegen Toleranz keine echten Argumente hat, fängt man an gesellschaftliche Probleme gegeneinander auszuspielen/aufzurechnen - was ganz klar offensichtlich ein erbärmlicher Versuch ist der eigenen Position (zulasten anderer) Gewicht verleihen zu wollen. Weil man gegen die bloße Existenz oder Sichtbarkeit anderer Menschen nur schwer überzeugende Argumente findet, werden plötzlich sämtliche möglichen gesellschaftlichen Probleme gegeneinander aufgerechnet. Behinderte, Rentner, Armut, soziale Ungleichheit – alles wichtige Themen, keine Frage.
Nur folgt daraus eben nicht automatisch, dass über andere Themen nicht gesprochen werden darf.
Inhaltlich bringt das die Diskussion aber keinen Schritt weiter, da im Grunde genommen gar keine Diskussion stattfindet, sondern nur ein wildes und unkoordiniertes Einwerfen von Argumenten und Scheinargumenten - das gleiche Schauspiel wie in den Vorjahren.
Das Ende vom Lied wird vermutlich dasselbe sein wie jedes Jahr: Die einen werden ihre Meinung nicht ändern, die anderen ebenfalls nicht – und in ein paar Wochen ist der Pride Month vorbei, der Thread ist geschlossen und nächstes Jahr beginnt die gleiche Debatte von vorne.
Der einzige Vorteil: es wird darüber gesprochen - wenn auch nicht wirklich miteinander, sondern bestenfalls aneinander vorbei...
Gruß Crazyalex
am 03.06.2026 07:30
Sind "wir" tatsächlich bunt? Was heisst das?
Da es sich um ein soziales Thema handelt, müsste es bedeuten das die Zusammensetzung der Entscheidungsträger ein Querschnitt der Gesellschaft darstellt.
Tut es das?
Ich schätze mal nicht. Denn die soziale Herkunft spielt keine Rolle bei den Fähigkeiten Bankgeschäfte zu führen. Daher hoffe ich schwer das die Commerzbank nicht wirklich versucht "bunt" zu sein und das diese Kampagne lediglich so was wie eine Art "green washing" darstellt, um sich gesellschaftlich als etwas Gutes zu präsentieren.
Was natürlich legitim und nachvollziehbar ist, denn die Geschäfte einer Bank sind nicht immer sozial und am Ende verdienen vor Menschen mit viel Vermögen damit. Daher ist es natürlich praktisch wenn man sich mit Gruppen solidarsiert deren Merkmal erst mal nichts mit deren sozialen Stellung zu tun hat. Und wenn es dann noch so einfach und kostengünstig geht wie mit einem bunten Bildchen auf der Internetseite. Warum nicht? Ich kann die Marektingabteilung der Comdirekt verstehen und hoffe, dass diese Kampagne auch das bewirkt was es soll.
am 03.06.2026 08:45
Die hier dargestellte politische Indoktrination entspricht eher der Darstellung auf der Webseite einer vom Staat direkt oder indirekt finanziell unterstützten Nichtregierungsorganisation (NGO). Solche Organisationen sind bekannt dafür, die politische Agenda der Regierung zu fördern und in der Bevölkerung zu etablieren. Es ist bedenklich, dass ein Finanzdienstleister sich in diese Richtung orientiert, da dies nicht mit dem Kundenauftrag vereinbar ist, zumindest nicht mit meinem. Die Zahlung einer Fernsehgebührenpflicht für politisch einseitige Programme stellt bereits ein Problem dar. Im Bankwesen ist dies jedoch inakzeptabel. Ich bin ein toleranter Mensch, jedoch sollte mir diese Toleranz nicht ständig aufgezwungen werden. Ich unterstütze die Gleichstellung von Homosexuellen und anderen Minderheiten. Es gibt jedoch auch andere, dringendere Themen, wie beispielsweise die zunehmende Kriegsgefahr. Wo ist die Friedensfahne? Dies verdeutlicht die politische Voreingenommenheit der Comdirect und ihre scheinheilige Anteilnahme. In Erwartung des diskutierten Vorfalls habe ich mich bereits nach alternativen Finanzdienstleistern umgesehen. Das Ergebnis ist ein Kontowechsel zur lokalen Bank und ein Depotwechsel gemäß dem Ergebnis von Finanztest 6/2026. Obwohl dieser Prozess nicht angenehm ist, ist er notwendig. Konzerne müssen erkennen, dass nicht alle Bürger passiv sind.