am 10.12.2025 18:07
DivvyDiary
Finanzmanager von Lexware
Tipp: DivTax – Rückerstattung ausländischer Quellensteuer leicht gemacht
und natürlich Excel
am 10.12.2025 19:04
Ich hatte beim Eingangsbeitrag das "Tracking der regelmäßigen Ausgaben" überlesen. Dafür nutze ich in erster Linie das Tool meiner Sparkasse, was recht gut funktioniert. Ab und zu verschluckt es sich mal und es werden Umsätze doppelt erfasst, aber das ist schnell korrigiert. Kontrolle mit Excel mache ich natürlich auch regelmäßig.
Beim Depot gibt es ja diverse Dinge wie u.a. Portfolio Performance ... aber da bin ich raus, da ich für eine korrekte Auswertung alle Transaktionen, Erträge sowie Kapitalzu- und -abflüsse der letzten 25 Jahre einpflegen müsste. Dafür ist mir der Aufwand einfach zu viel zu groß.
Daher habe ich eine simple Excel-Tabelle, die meine Vermögensentwicklung monatlich protokolliert. Am Ende des Tages machen die schicken Programme auch nichts anderes, nur mit mehr Lametta 😁
am 10.12.2025 19:39
Für das Depot nutze ich Portfolio Performance, die Ausgaben tracke ich mit Wallet by budgetbakers seit comdirect den Finanzmanager nicht mehr zur Verfügung stellt (was ich nach wie vor sehr schade finde).
am 12.12.2025 20:46
Hallo,
eigene Methoden - eigene Tools...
Liquiditätsnanagement mit Tabellenkalkulation, einem "Lastschiftkonto" - einem ganz normalen Girokonto, von dem die Lastschriften abgehen - und einem Tagesgeldkonto, das monatlich gleichmäßig mit 1/12 der jährlichen Lastschriften gefüttert wird. Das "Lastschriftkonto ist das Auszahlungskonto des Tagesgeldkontos und wird nur kurz vor dem Lastschrifteinzug vom Tagesgeldkonto aus mit Liquidität gefüllt.
Mein "Verfügungskonto" - auch ein ganz normales Girokonto - sieht entsprechend monatlich etwa konstante Eingänge für meinen persönlichen Bedarf.
Portfolio: Da ich nicht mehr trade füttere ich eine Tabellenkalkulation mit einem aus 4 Referenz-ETFs willkürlich gebilden "Markt".
Alle An- und Verkäufe werden zum Stichtag nicht nur in Geld, sondern auch in "Stück Referenz ETF" aufgenommen, so dass ich von jedem ETF (etwas anderes habe ich nicht mehr) sehen kann, wie viel Stücke meiner Refenz ETFs ich davon haben würde, wenn ich nicht in mein Vehikel, sondern in die Referenzwerte investiert wäre.
Das genügt für meine Zwecke vollkommen.
Gruß: KWie2
... irgendwo in 'nem Portfolio zwischen Graham und Bogle ...
am 13.12.2025 08:53
- selbstentwickelte Software für Handel & Management fürs Trading Depot (Crossplatform App + SQL Server & Co)
- Export Richtung XLSX um im Detail nachschauen & tracken zu können
- Ansonsten: Klassisch, das FrontEnd des Brokers, da ich an der ETF Front nichts anderes mache außer die gleichen Papiere zu besparen
am 23.12.2025 20:07
@Joerg78 schrieb:Viele Leute, die ihr Vermögen (unabhängig von der Größe) selbst verwalten, nutzen als Unterstützung irgendein Tool - sei es eine "Profiverwaltungssoftware" oder "nur" Excel (wobei man dessen Komplexität ja auch fast beliebig ausbauen kann). Mich würde interessieren: Welche Tools nutzt ihr für Depot- und Finanzverwaltung und wie intensiv? Oder nutzt ihr überhaupt kein Tool?
Wie siehts bei euch aus?
Um die Frage zu beantworten, muss ich weit in die Vergangenheit gehen.
Mein erstes Tool lief auf Disketten, war übertragbar, in GW-Basic geschrieben.
x-Jahre später kam Office 97 mit VBA.
Anfangs mit Excel, später auf Access umgestiegen.
Die meisten meiner Tools sind immer noch VBA lastig.
Andere Dinger, nehme ich als Beimischung.
Andere Sprachen - Java, Python, Perl, Php, .NET ausprobiert.
Fand noch nichts, das mich wirklich und dauerhaft überzeugt - soll ja auch nix kosten.
Von Yahoo gab es mal ein cooles Ding: Yahoo Querly Language - Schade, dass es eingestampft wurde.
Für Simulatoren arbeite ich mit VS code console. Ist für meine Zwecke praktischer und schneller als VBA oder web basierter Code.
Für Verwaltung im engeren Sinn, braucht man auch keine aktuellen Preise.
Eine Familie von Tools Marke Eigenbau machen natürlich nicht für jeden Sinn.
Wer immer mal wieder die Bank/Depot wechselt, oder wechseln muss - sollte sich schon Gedanken machen, wo die Daten sind, falls es den Zugang zu den bei der Bank gespeicherten Daten nicht mehr gibt.
Falls noch jemand Zugang zu MSCI und seinen Files mit Indexgewichtungen hat - Antwort erwünscht.
am 05.01.2026 10:42
Laufende Immobilienfinanzierungen gibt es bei mir nicht, als Buy-and-hold-Anleger bin ich wenig am Kapitalmarkt aktiv – was braucht so ein Langweiler schon? Portfolio Performance für den großen Überblick. Ein bisschen interessanter wird es dann nur, weil ich mit Linux unterwegs bin. Die einzige kommerzielle Online-Banking-Software für Linux Moneyplex ist sanft entschlafen, seitdem nutze ich Jameica/Hibiscus und seit kurzem auch Banking4, das mich mit seinem klaren Form-follows-funktion-Ansatz und erstklassigem Kundendienst überzeugt hat.
Nur für andere Linuxer interessant: Da es Banking4 nicht für Linux gibt, setze ich WinBoat ein, um es mir auf den Rechner zu holen – nicht so wacklig wie Wine, nicht so klotzig wie eine Virtuelle Maschine, wie man sie sich mit Virt-Manager einrichtet.
Was ich nach Kräften vermeide: Banking und Börsengeschäfte auf dem Smartphone.
am 15.02.2026 09:03
Hole den Thread mal wieder nach oben, weil ich ihn sehr spannend finde (und irgendwie verpasst habe).
Ich bin auch ein bereits jahrelanger Portfolio Performance Nutzer (unter Linux), habe die Pflege, die das Tool einfach braucht, aber zuletzt schleifen lassen und müsste mich mal einen Nachmittag dran setzen, um nachzutragen.
Sonst keine weiteren Tools. Banking und seltene Trades am Smartphone oder im Webinterface.
Grüße,
Andreas
15.02.2026 09:20 - bearbeitet 15.02.2026 09:21
Das ist halt auch sehr stark eine Frage des Geschmacks, des Bedürfnisses/der notwendigen Möglichkeiten und ggf. des Datenschutzes, zuletzt auch noch der "Unabhängigkeit" (vollkommen unabhängig ist man natürlich nie).
Wer Excel nutzt, ist natürlich auch auf irgendeine Form eines Datenlieferanten angewiesen - aber recht flexibel in der Handhabung.
Mit Schnittstellen z.B. zu PP und Hibiscus steht man da schon recht gut da.
Für mich ist das mit Excel schon beinahe die eierlegende Wollmilchsau: Haushaltsbuch, Kontentracking, Depotverwaltung und Wertpapieranalyse: alles in einem. Zur Vermögensverwaltung gibt es für mich persönlich derzeit keine bessere Lösung. Aber das ist halt alles immer auch sehr individuell.
PP ist für die reine Depotverwaltung auch sicherlich eine sehr gute Wahl - und bringt auch gleich einige Datenlieferanten fertig geschnürt mit.
Diese Varianten sind banken-/brokerunabhängig und laufen lokal -> Datenschutz ist vom Grundsatz her damit auch schon mal einfacher.
Bei der Excel-Variante geht halt zwangsläufig ein gewisser persönlicher Pflegeaufwand mit einher - das muss man dann halt auch "wollen".
Ich denke wichtig ist, dass man allgemein über die Möglichkeiten informiert ist und für sich sein geeignetes Setup findet mit dem man gut arbeiten kann und sich wohlfühlt.
Gruß Crazyalex
am 15.02.2026 09:34
@Crazyalex schrieb:
Ich denke wichtig ist, dass man allgemein über die Möglichkeiten informiert ist und für sich sein geeignetes Setup findet mit dem man gut arbeiten kann und sich wohlfühlt.
Da du täglich die Wertpapier-Kurse händisch einpflegst - schon mal überlegt, in Excel die Daten direkt aus dem Web zu importieren? Ariva bietet historische Kurse als HTML-Tabelle an, die man in Excel reinbringen kann (dort müssen sie dann "nur noch" persistiert werden). Ggf. funktioniert sowas auch über eine kleine Access-Datenbank, die man dann wiederum in Excel einbinden kann. Ist natürlich erstmal ein Winter-Urlaubs-Projekt (v.a. wenn man sowas noch nie gemacht hat), dafür entfällt danach ein Großteil des manuellen Aufwandes.
Alternativ müsste Yahoo Finance ja auch irgendeine API anbieten (nutzt diese PP nicht standardmäßig?).
VG,
Jörg