01.06.2026 10:55 - bearbeitet 01.06.2026 14:42
Liebe Community,
Vielfalt und Inklusion sind für uns zentrale Werte. Wir wünschen uns einen respektvollen, vorurteilsfreien Umgang miteinander, in dem alle Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind.
Daher begleiten wir auch in diesem Jahr den Pride Month und setzen ein sichtbares Zeichen – unter anderem auf unseren Social-Media-Kanälen. Zugleich wissen wir aus den vergangenen Jahren, dass Pride immer wieder kontrovers diskutiert wird und es bereits zu sehr emotionalen Debatten gekommen ist.
Wer mag, kann sich gerne den Thread aus dem letzten Jahr nochmal durchlesen.
Ihr könnt das Thema selbstverständlich auch dieses Jahr gerne aufgreifen und unter diesem Post diskutieren. Dabei gelten jedoch klare Regeln, die wir nun noch einmal verschärfen:
Wer Meinungsfreiheit als Vorwand nutzt, um politische Stimmung zu machen, andere abzuwerten oder respektlos über anders Denkende und Liebende zu sprechen, ist hier fehl am Platz. Wir behalten uns vor, Beiträge ohne vorherige Ankündigung zu bearbeiten oder zu löschen und Nutzerinnen und Nutzer bei Bedarf zu sperren.
Unser Wunsch ist, dass wir diese Maßnahmen nicht anwenden müssen und ihr euch fair, respektvoll und konstruktiv austauscht.
Zum Abschluss noch ein Hinweis für alle, die vor Ort dabei sein möchten: Am 01.08. sind wir mit einem eigenen Truck beim CSD in Hamburg vertreten. Kommt gern vorbei und feiert mit uns.
Viele Grüße aus Quickborn
Euer SMT
am 24.06.2026 17:07
Die Faz ist auch bekannt für ihren Kapitalfreundlichen Kurs. Diese als Referenz zur Bewertung der Konkurrenz zu benutzen ist typisch wikipedia. Dort kommen immer die Stimmen zu wort die Wikipedia autoren für ihre Sache sinnvoll sehen. Der BZ artikel ist kostenlos verfügbar und geht auf die hier betrieben Werbekampgange der comdirect ein. u.a.
Aus Marketingsicht ist das Haltung. Tatsächlich ist es das Gegenteil. Wer in der hochregulierten westeuropäischen Finanzbranche im Juni eine Regenbogenfahne hisst, bricht mit keiner Konvention....
Wie viel Substanz hinter den Bekenntnissen steht, zeigt ein einfacher Vergleich. Werfen Sie einen Blick auf die Social-Media-Kanäle derselben Banken in Saudi-Arabien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Teilen Nordafrikas – Märkten, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird, in einigen Fällen bis zur Todesstrafe. Was Sie dort im Juni finden, ist Stille. Keine Regenbogenfahne, kein Slogan, kein internes Netzwerk, das laut wird.
etwas was ich auch bereits geschrieben habe. Und die haben sogar nachgefragt
Wer beim Konzernsprecher anruft und nach dem Widerspruch fragt, bekommt eine nüchterne Antwort. Lokale Rechtslagen, sagt man. Kulturelle Eigenheiten. Globale Verantwortung. Aus dem moralischen Anspruch von Frankfurt wird, sobald Geschäft daran hängt, ein nüchterner Pragmatismus. Genau diese Selektivität verrät die Kampagnen. Sie sind ein Lifestyle-Produkt für den risikofreien westlichen Markt.
und woher das kommt und wozu das führt wird auch analysiert:
Mit den DEI-Strukturen ist in den vergangenen zehn Jahren ein eigener Funktionsträger-Typus herangewachsen. Beauftragte, Officer, Sustainability- und Belonging-Verantwortliche. Diese Rollen verantworten keine eigene Wertschöpfung, also ist das Thema selbst ihre Existenzgrundlage. Wer Effizienz, Kosten oder Verhältnismäßigkeit anspricht, greift damit nicht eine Maßnahme an, sondern eine Berufsgruppe. Entsprechend reflexhaft fällt die Reaktion aus. Kritik wird nicht analytisch geprüft, sondern moralisch eingeordnet. Wer zweifelt, ist rückwärtsgewandt. Wer Argumente verlangt, ist unsensibel. Der innerbetriebliche Diskurs verengt sich, das Klima wird intellektuell vorsichtig, im schlechtesten Fall ängstlich.
Danke für den Artikel!
24.06.2026 23:34 - bearbeitet 24.06.2026 23:52
24.06.2026 23:34 - bearbeitet 24.06.2026 23:52
ich weiß nicht, ob du den Artikel wirklich lesen möchtest. Den Herausgeber der Zeitung hast du ja entsprechend eingeordnet, der Autor des Textes sollte dann aber endgültig die Leselust verderben:
Zitat aus Wikipedia:
"An der Universität zu Köln gelangte 2005 Thomas Hartenfels über die Liste des RCDS in das Studentenparlament. Nachdem bekannt wurde, dass Hartenfels an Neonazi-Demonstrationen teilnahm, als Autor derJungen Freiheit tätig war, Solidaritätsbekundungen für Martin Hohmann nach dessen als antisemitisch kritisierter Rede unterstützte und persönliche Kontakte in die rechtsextreme Szene hatte, verzichtete er auf sein Mandat und gab dann auch seine Funktionen in der CDU und der Jungen Union auf."
Er hat auch früher für andere "Magazine" geschrieben, beispielsweise die belgische Devenir. Die Zeitschrift diente als theoretisches Organ der europäischen „Neuen Rechten“ und des Identitarismus. Der ursprüngliche Untertitel „Revue nationaliste européenne“ (Europäische nationalistische Zeitschrift) unterstreicht den radikalen ethnopluralistischen und nationalistischen Kern.
am 25.06.2026 09:33
Sparst Du Dir externen Input, weil es in Deiner Echokammer schon bunt genug zugeht? 😉
am 25.06.2026 09:43
Ich warte noch immer auf den kompletten Inhalt des Artikels: dann könnten wir den gemeinsam mal analysieren - unabhängig davon wer den geschrieben hat und wie dessen Einstellung ist.
Eine sachliche (!) Analyse wäre nur fair.
Gruß Crazyalex
am 25.06.2026 10:09
Hallo zusammen,
ich habe mir den Artikel einmal durchgelesen und finde Ihn schon interessant.
Was man zum Prise Season unterscheiden muss, ist das entsprechende Land. In Deutschland gibt es andere Freiheiten als zum Beispiel in Ländern, wo gewisse Einstellungen strafbar sind. Das sich hier dieses Bekenntnis mit Sicherheit zu großen Konflikten führen kann, ist daher nachvollziehbar.
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