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Abrechnung Sparpläne 07.12.2025

vdmeijr
Autor ★★
35 Beiträge

Hallo liebe Community,

 

werden bei euch auf eurem Verrechnungskonto auch unterschiedliche Salden angezeigt? Bei mir sieht es nämlich so aus als ob die ETF-Sparpläne für Dezember mir doppelt belastet werden.

55 ANTWORTEN

Crazyalex
Legende
9.860 Beiträge

@Thorsten_  schrieb:

@Crazyalex  schrieb:

Entscheidend ist: Ursache, Umfang und betroffene Konten waren bankintern bekannt oder zumindest systemisch ermittelbar.


Na wenn du dich da mal nicht täuscht! *duckundwech*


@Thorsten_ 

Bitte bleibe sachlich.

Dein Sarkasmus ist nicht hilfreich.

 

Gruß Crazyalex


An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!

SMT_Chris
Community Manager
Community Manager
3.425 Beiträge

Hallo @Vikandy,

 

ich habe mich zu diesem Fall bei meinen Kollegen erkundigt. Und nun kommt das gewünschte Statement. 

 

Es ist so, dass Sparpläne lediglich in der Dispo liegen bis sie zur Ausführung kommen. Durch diesen Vorgang können keine (!) Sollzinsen verursacht werden. Ist ja auch logisch, denn eine dispositive Behandlung ist ja keine tatsächliche Buchung. Daher kann auch keine Rückerstattung etwaiger Sollzinsen stattfinden. Es muss als einen anderen Grund haben, warum du mit deinem Konto im Soll gewesen bist.

 

Ich bitte dich daher einen genauen Blick in dein Konto zu werfen, um nachzuvollziehen, welche Transaktion, die du getätigt haben musst, damit dein Konto ins Soll gerutscht ist. 

 

Viele Grüße

Christoph

Morgenmond
Mentor ★★★
2.606 Beiträge

@SMT_Chris  schrieb:

Hallo @Vikandy,

 

ich habe mich zu diesem Fall bei meinen Kollegen erkundigt. Und nun kommt das gewünschte Statement. 

 

Es ist so, dass Sparpläne lediglich in der Dispo liegen bis sie zur Ausführung kommen. Durch diesen Vorgang können keine (!) Sollzinsen verursacht werden. Ist ja auch logisch, denn eine dispositive Behandlung ist ja keine tatsächliche Buchung. Daher kann auch keine Rückerstattung etwaiger Sollzinsen stattfinden. Es muss als einen anderen Grund haben, warum du mit deinem Konto im Soll gewesen bist.

 

...


Ich finde diese Begründung sehr fragwürdig und glaube nicht dass diese korrekt ist.

 

Wenn ein Betrag X auf Grund eines Sparplans gesperrt ist steht er logischerweise nicht für andere Zahlungen zur Verfügung.

Wird jetzt z.B. eine Lastschrift durchgeführt und der bisherige Restbetrag ist geringer wie das Guthaben abzüglich des dispositiven Betrages

kann man sehr wohl ins Minus rutschen. Und dafür wurden wohl Sollzinsen berechnet.

 

Beispiel:

Kontoguthaben: 100€

dispositiver Betrag für Sparplan: 50€

Lastschrift: 80€

 

dann bin ich mit 30€ im Minus wofür dann Sollzinsen anfallen.

 

Ob dies im Fall von @Vikandy so oder so ähnlich war weiß ich natürlich nicht.

 

Gruß Morgenmond

 

 

 

 

SMT_Chris
Community Manager
Community Manager
3.425 Beiträge

@Morgenmond 

 

Die Richtigkeit dieser Aussage ist mir aus der Fachabteilung zugesichert worden. 

 

VG

Christoph

GetBetter
Legende
8.303 Beiträge

@Morgenmond  schrieb:

Beispiel:

Kontoguthaben: 100€

dispositiver Betrag für Sparplan: 50€

Lastschrift: 80€

 

dann bin ich mit 30€ im Minus wofür dann Sollzinsen anfallen.


Du gehst demnach davon aus, dass die zunächst nur disponierten 50 € zum Zeitpunkt der Disposition bereits wertgestellt werden?

Dann müsste man auf den Abrechnungen von Sparplänen die Wertstellung auch nicht mit T+2 angeben, denn dann wäre ja T-2 richtig.

 

Insofern gehe ich davon aus, dass Dein Beispiel falsch ist, zumindest was die Konklusion angeht.

Lumpy
Autor
1 Beiträge

Hallo in die Runde,

 

mir wurden ebenfalls Verzugszinsen für den obigen in diesem Thread behandelten Sachverhalt berechnet.

Es ist zwar nicht viel, dennoch finde ich es prinzipiell ein Unding und beschädigt das Vertrauen in die Bank doch enorm.

 

Ich hoffe, dass sich hier eine schnelle Lösung findet.

 

Freundliche Grüße 

SMT_Chris
Community Manager
Community Manager
3.425 Beiträge

Hallo @Lumpy,

 

wie ich schon hier erwähnte hatte, werden keinen Sollzinsen bei dispositiver Buchung der Sparpläne berechnet. Es müssen also andere Transaktionen für die Berechnung der Sollzinsen verantwortlich sein. Bitte checke einmal dein Konto genau. Hier können schon geringe Unterschiede zwischen Buchungs- und Valutadatum ausschlaggebend sein, dass das Konto kurzfristig im Soll gewesen ist. 

 

Viele Grüße

Christoph

Morgenmond
Mentor ★★★
2.606 Beiträge

@GetBetter  schrieb:

@Morgenmond  schrieb:

Beispiel:

Kontoguthaben: 100€

dispositiver Betrag für Sparplan: 50€

Lastschrift: 80€

 

dann bin ich mit 30€ im Minus wofür dann Sollzinsen anfallen.


Du gehst demnach davon aus, dass die zunächst nur disponierten 50 € zum Zeitpunkt der Disposition bereits wertgestellt werden?

...


Nein, ich gehe eben nicht von einer Wertstellung aus.

Anderes Beispiel: Bei Mietwagenbuchung/Hotels wird oft ein Betrag auf der Kreditkarte geblockt. Somit verringert sich mein verfügbarer Kreditrahmen.

Und davon gehe ich im oben genannten Beispiel auch aus. Wegen der Blockung verringert sich sozusagen das zur Verfügung stehende Guthaben und man kommt somit ins Minus.

 

Die hier betroffenen Personen können dies ja anhand ihres Kontoauszuges nachberechnen. 

Joerg78
Mentor ★★★
3.373 Beiträge

Es reicht nicht aus, dass das zur Verfügung stehende Guthaben ins Minus rutscht - es muss der valutierte Kontostand ins Minus rutschen, da nur dieser zinsrelevant ist. Der Vergleich mit der Kreditkarte hinkt aus meiner Sicht, da ein dort geblockter Betrag eine Vorautorisierung darstellt - etwas, was ein Girokonto so nicht kennt.

 

Viele Grüße,

Jörg

 

Crazyalex
Legende
9.860 Beiträge

Das sind m.E. nach aber zwei verschieden Baustellen:

 

-> Dadurch, dass die Wertstellung (noch) nicht erfolgt ist kommt es nicht dazu, dass man ins Minus rutscht -> keine Zinsen fallen an.

 

-> Dadurch, dass aber der zur Verfügung stehende Betrag (vorübergehend) wirksam reduziert wird, sind Belastungen über den vereinbarten Rahmen (ggf. Dispolimit) möglicherweise nicht mehr möglich. Es kommt unter Umständen zur Nichtausführung von Lastschriften - was für den Kunden auch Kosten nach sich ziehen kann.

Ebenso sind sonstige Zahlungen möglicherweise nicht mehr zu tätigen, was den Kunden auch in erheblich unangenehme Situationen bringen kann.

 

Probleme können passieren. 

 

Aber:

Alles in allem eine sehr unbefriedigende Situation da die offenbar nicht sauber transparent genug mit dem Kunden kommuniziert wird (ich kann mich nur wiederholen: Da gehört ein offizielles Schreiben in die Postbox des Kunden gestellt in dem zum Einen das Problem offen und ehrlich dargestellt wird und zum Andren auch gleich drin steht, wie die Bank damit umzugehen denkt. -> sprich: Kd. muss nicht tätig werden, es wird ggf. das Dispolimit um den fälschlich vorgemerkten Betrag temporär erhöht etc.

 

Da ist noch sehr viel Luft nach oben!

 

Persönliche Anmerkung: Das ist das, was ich der Bank schon lange vorwerfe -> wenn Fehler passieren muss das sauber und transparent kommuniziert werden. Es kann nicht sein, dass Kunden darüber durch die Community erfahren und dann auch noch "gezwungen" werden das aktiv reklamieren zu müssen. Das ist nicht das professionelle Verhalten welches man von einer Bank völlig zurecht erwartet.

 

Gruß Crazyalex

 


An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
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