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am 29.08.2020 17:20
Hallo Zusammen,
dank Anregung dieser Community habe ich mir einen ETF-Sparplan auf einen FTSE-Index eingerichtet für langfristige Anlage -> zur Altersvorsorge.
Nun möchte ich (auch dank Anregung von euch, mit besonderem Dank an Rob!) die Beiträge von meinem Riester Rente-Vertrag freistellen auf 0€ und hätte dann monatlich mind. 160€ zur Verfügung, die ich entweder teils auf meinen ETF-Sparplan oder teils/ganz auf eine mittelfristige Anlageform verteilen möchte. Denkbar wäre auch ein höherer Einsatz.
Unser Ziel: In ca. 5 Jahren mit Finanzierung eines Eigenheims beginnen und dabei möglichst viel Eigenkapital aufbringen können.
Grundsätzlich: Welche Anlageform würde sich für diesen Zeitraum rentieren? Wären Einzelaktien ein guter Weg, um das Eigenkapital in 5 Jahren deutlich zu vermehren oder lohnt sich das erst ab einer Größenordnung von 4-stelligem monatlichen Einsatz? Auf keinen Fall möchte ich riskieren alles zu verlieren, was ich einsetze.
Wäre es schlauer, mich eher auf eine günstige Finanzierung mit Fremdkapital zu fokussieren und das "frei werdende" Geld lieber komplett in das ETF zu stecken für die o.g. Altersvorsorge-Kasse?
Ich habe außerdem einen LBS Bausparvertrag seit über 10 Jahren. Darin mehr einzuzahlen wird mir aber vermutlich nicht viel bringen?
Wozu würdet ihr mir raten?
Vielen Dank im Voraus und VG
PS: Ich habe zuvor die Suche benutzt und leider nichts gefunden, was exakt zu meiner Frage passt, es sei denn ich habe etwas übersehen..
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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alternative Anlageform
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29.08.2020 18:07 - bearbeitet 29.08.2020 18:11
@etf-fee84 schrieb:
Unser Ziel: In ca. 5 Jahren mit Finanzierung eines Eigenheims beginnen und dabei möglichst viel Eigenkapital aufbringen können.
Schlauer Plan 😉
@etf-fee84 schrieb:
Unser Ziel: In ca. 5 Jahren mit Finanzierung eines Eigenheims beginnen und dabei möglichst viel Eigenkapital aufbringen können.
Grundsätzlich: Welche Anlageform würde sich für diesen Zeitraum rentieren? Wären Einzelaktien ein guter Weg, um das Eigenkapital in 5 Jahren deutlich zu vermehren oder lohnt sich das erst ab einer Größenordnung von 4-stelligem monatlichen Einsatz? Auf keinen Fall möchte ich riskieren alles zu verlieren, was ich einsetze.
Eine deutliche Vermehrung des Vermehrung des EK geht einher mit einer deutlichen Vermehrung des Risikos. Hier hast Du einen Zielkonflikt.
@etf-fee84 schrieb:
Wäre es schlauer, mich eher auf eine günstige Finanzierung mit Fremdkapital zu fokussieren und das "frei werdende" Geld lieber komplett in das ETF zu stecken für die o.g. Altersvorsorge-Kasse?
Für das selbstgenutzte Eigenheim würde ich das maximale an EK einbringen. Dadurch senkst Du Deine Finanzierungskosten deutlich. Sollten in 5 Jahren die Konditionen für Immobilienkredite immer noch so niederig wie heute sein, kannst Du zudem das Maximum in die Tilgung stecken.
Deine eigene Immobilie ist im Übrigen auch ein Teil Deiner Altersvorsogekasse. Nur hat Sie einen anderen Namen und heisst nicht ETF.
@etf-fee84 schrieb:
Ich habe außerdem einen LBS Bausparvertrag seit über 10 Jahren. Darin mehr einzuzahlen wird mir aber vermutlich nicht viel bringen?
Wenn Dein BSV 10 Jahre alt ist, dann sind die Konditionen mittlerweile unterirdisch. Hier würde ich keinen Cent mehr investieren.
Beste Grüße
MMJ
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29.08.2020 18:25 - bearbeitet 29.08.2020 18:27
@MMJÜber den Zielkonflikt bin ich mir bewusst. Altes BWLer-Wissen: Je mehr Rendite ich will, desto mehr Risiko muss ich auf mich nehmen 😞 .
Da ich nicht alles aufs Spiel setzen will, tendiere ich dann eher zur niedrigen Rendite ("besser als nichts bzw. das Geld zinslos auf dem Konto/bar horten") bei niedrigem Risiko. Aber ich muss es auch nicht "übers Knie hauen". Vielleicht ist horten und "sicher" sparen in manchen Fällen ja auch die bessere Alternative zum Risiko und Rendite. Mein BWL-Studium kann mir auch nicht alle Fragen im Leben beantworten
Natürlich ist die selbstgenutzte Immobilie auch Altersvorsorge.. meines Erachtens sogar die Beste.
Mein BSV ist genau 10 Jahre alt.. Tarif CLASSIC B bei LBS, Guthaben- und Bonuszinssatz 1,5%.
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am 29.08.2020 18:28
Den BSV einfach mal anschauen. Wie viel Zins bringt der? Könnte durchaus mehr als Tagesgeld sein und dann würde es zumindest nicht schaden, dort mehr einzuzahlen.
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am 29.08.2020 18:32
ich glaube die 1,5% sind für heutige Zustände ziemlich gut..
es ist jedoch ein BSV, der nur bis 10.000€ angelegt ist..
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am 29.08.2020 18:39
OK, das bringt natürlich nicht viel die Summe. Dann würde ich einfach so viel wie möglich bis er voll ist dort einzahlen. Die 1,5% sind nicht viel, aber sie sind dir sicher, da gibt es kein Risiko.
Wahrscheinlich/hoffentlich bleibt dann noch genug übrig, über das du dir Gedanken machen kannst 😉
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am 30.08.2020 02:02
@MMJ schrieb:Deine eigene Immobilie ist im Übrigen auch ein Teil Deiner Altersvorsogekasse. Nur hat Sie einen anderen Namen und heisst nicht ETF.
@etf-fee84 schrieb:Natürlich ist die selbstgenutzte Immobilie auch Altersvorsorge.. meines Erachtens sogar die Beste.
Die Sichtweise ist nicht ganz unumstritten.
Unter Wirtschaftsexperten wird das Eigenheim jedenfalls nicht selten unter Konsum gebucht.
Wie dem auch sei, ich würde @baha zustimmen:
1,5% ohne Risiko wären auch mein bevorzugter Weg.

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