24.03.2025 13:25 - bearbeitet 24.03.2025 14:04
24.03.2025 13:25 - bearbeitet 24.03.2025 14:04
@CurtisNewton schrieb:
Zurück zur Sammlung von Datenpunkten. Ein interessanten solchen findet man auch in einem etwas älterem Artikel zum Thema Kontenbereinigung aus wirtschaftlichen Gründen (was ja gerne bestritten wird)
Das betrifft eine Filialbank mit anderen Kostenstrukturen als eine Online-Bank. Wenn eine Filialbank die Kundenanzahl reduziert, dann hat das Management 'plötzlich und unerwartet' neue Argumente, um Filialschliessungen und Personalabbau durchzusetzen. Es würde mich nicht wundern, wenn es bei der Commerzbank Betriebsvereinbarungen mit Beschäftigungs- und Standortgarantie gäbe, die festlegen, daß Standorte mit einer bestimmten Kundenzahl garantiert nicht geschlossen werden.
01.08.2026 15:16 - bearbeitet 01.08.2026 15:21
Ich spekuliere mal, daß eine Kündigung auch aus politischen Gründen erfolgen kann. Jüngster Fall ist Anabel Schunke, die ihre Kündigung publik gemacht hat. Als rechte Influencerin hat man kein leichtes Leben ...
am 01.08.2026 15:26
@FD774 schrieb:Ich spekuliere mal, daß eine Kündigung auch aus politischen Gründen erfolgen kann. Jüngster Fall ist Anabel Schunke, die ihre Kündigung publik gemacht hat. Als rechte Influencerin hat man kein leichtes Leben ...
Kann man glauben oder auch nicht. Ich vermute hier einfach das Standardvorgehen völlig unabhängig von politischer Gesinnung.
"Zuvor sei ihr vorgeworfen worden, ihr Konto durch Zahlungen aus dem Beteiligungsprogramm der Plattform X gewerblich zu nutzen." (https://exxpress.at/news/debanking-verdacht-deutsche-bank-kuendigt-konservativer-journalistin-das-ko...)
Bevor sich die Bank hier auf einen Kuhhandel einlässt, wird vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Fertig.
am 01.08.2026 15:39
Wobei sich der von Dir verlinkte Artikel schon rechtslastig und tendenziös liest.
Ich will den Einzelfall hier nicht bewerten - weder habe ich dazu die notwendigen Hintergrundinfos noch die Lust dazu.
Aber ich bin der Meinung, dass die Bank da alle Kunden gleich behandeln sollte. Unabhängig von jeglicher "Gesinnung" - solange der Kunde vertragskonform handelt, sollte eine Kündigung nicht stattfinden.
Bei politisch exponierten Personen (wird das heute bei der Kontoeröffnung noch abgefragt?) ist das natürlich nicht immer so einfach. Hier kann das öffentliche Ansehen der Bank leiden - und diese muss sich ggf. schützen.
Gruß Crazyalex
01.08.2026 16:13 - bearbeitet 01.08.2026 16:13
01.08.2026 16:13 - bearbeitet 01.08.2026 16:13
Uije, ich habe den Fehler gemacht, im oben verlinkten Artikel mal auf X die ganzen Antworten anzuschauen (da ich dort kein Mitglied bin, eben über xcancel.com) - das ist ja mal ein Sumpf 🤢
Was die Ursache der Kündigung war, darüber kann man nur spekulieren, wir wissen es nicht. Möglicherweise liegt es schlicht am Beteiligungsprogramm und die Aussage der Kundenbetreuung ("Einfach mehr private Umsätze") war einfach falsch.
Viele Grüße,
Jörg
am 01.08.2026 16:26
Sorry, für mich klingt das nach dem berühmten Sack Reis …
In gewissen Kreisen gefällt man sich offenbar in der Opferrolle. Die Verbindungen und (berufliche) Herkunft der „Journalistin“ deuten darauf hin, dass diese Rolle verinnerlicht wurde
Who cares …
gruss ae
am 02.08.2026 04:06
der impact (vulgo "Reichweite") einer Anabwho reicht im Leben nicht für eine geflüsterte "politische Kündigung".
am 02.08.2026 09:46
Hallo @microsparer, @ae,
hallo Community,
die Journalistin entlarvt ihren Sensationsjournalismus (-> sh. dort) ganz schnell und einfach, indem sie die Kündigungsmail von comdirect gleich noch mit abbildet. Schlecht gemacht, da fällt die Opferrolle gleich weg.
Für den unbeteiligten Dritten sieht es wie folgt aus: Die Journalistin steht nicht plötzlich auf einer Reise mit gesperrter Debit- oder Kreditkarte da, sondern bekommt was: Die übliche, langsame Kündigung mit mehrwöchiger Frist, hier der 5. Oktober (ausgehend vom 27. Juli).
Der wahrscheinlichste Grund ist wohl: Monatelang gar keine Überweisung bekommen und dann aus dem "Beteiligungsprogramm von X" (was immer das sein mag) einen großen Betrag.
Und schon setzen eigentlich die Mitwirkungspflichten ein:
1.) Mal in der elektronischen Postbox nachgesehen, ob eine Anfrage wegen Geldwäscheverdacht vorliegt oder
2.) Rechtzeitig die Meldung nach Außenwirtschaftsverordnung abgegeben (ja, mit vorgestreckten Reisekosten bei dem von ihr angegebenen Beruf kommt so ein Bruttobetrag schnell zusammen) oder
3.) Das Geld innerhalb weniger Stunden auf ein unbekanntes Auslandskonto weiter transferiert
oder oder oder....
Für mich kommt der Vorgang jetzt gleich in die Rundablage. Scheinbar viel Rauch um nichts. Eigentlich wollte ich der Journalistin eine kurze E-Mail schreiben, die erklärt, dass ein "Upselling" auf eine höhere Girokonto-Variante und ein freundliches Gespräch das hätte wahrscheinlich beheben können. Aber so aggressiv wie sie sich über das Privatleben anderer Medienpersönlichkeiten auslässt entsteht bei mir die zusätzliche Mutmaßung, dass sie mit mindestens einem Bankmitarbeiter genauso umgeht.....
Jetzt genieße ich einfach einen leckeren Kaffee und den schönen, sonnigen Sonntag.
Liebe Grüße
Gluecksdrache