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April 2026: Paukenschlag für alle comdirect-Kunden beim Derivatehandel

62 ANTWORTEN

dg2210
Legende
8.107 Beiträge

@Kio  schrieb:

 

Was passiert denn, wenn ich für 1000€ einen OS kaufe und dann muss ich ihn verkaufen,

 Wenn du dich in einer Situation befindest, in der du verkaufen musst, dann hast du im Vorfeld schon Einiges falsch gemacht. In diesem Fall gilt die Monopoly-Regeln: Gehe zurück auf 'Los' und überdenke/korrigiere deine Strategie.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

CurtisNewton
Legende
5.441 Beiträge

@Kio  schrieb:

Da ich durch die Milka Geschichte noch misstrauischer geworden bin...

 

Was passiert denn, wenn ich für 1000€ einen OS kaufe und dann muss ich ihn verkaufen, weil es gegen mich läuft? Wie ich die Comdirect einschätze fallen dann Gebühren an, richtig?

 

Gruß kio


Unter 1000 EUR Kurswert fallen die regulären Gebühren an. Wenn man die Gebühren optimieren will, plant man daher etwas Puffer ein. 

--------------------
"Video meliora proboque, deteriora sequor"

Kio
Mentor
978 Beiträge

Was ist das denn für ein Quatsch!

Es gibt Trader, die schließen weniger als die Hälfte ihrer Trades mit Gewinn ab und verdienen ganz gut damit. Bei Trendfolgesystemen ist eine Quote von 40% eher der Normal- als der Ausnahmefall.

 

Aber wenn du 100% deiner Trades im Plus abschließt, dann gratuliere ich dir selbstverständlich.

 

Gruß kio

Phantasie ist etwas, was sich die meisten Leute gar nicht vorstellen können. (Gabriel Laub)

Kio
Mentor
978 Beiträge

Habe ich geahnt. Damit steigt der Wert des Kaufs, um wirklich keine Gebühren zahlen zu müssen auf 1.000€ plus Puffer. Da man den Puffer nicht genau einschätzen kann (zumindest bei Plain-Vanilla OS), bleibe ich da, wo ich wenigstens bei den Randbedingungen vorher weiß, was auf mich zukommt und ich in die Größenordnung der Position nicht von der Gebührenstruktur abhängig machen muss, sondern von wichtigeren Faktoren.

 

Gruß kio

Phantasie ist etwas, was sich die meisten Leute gar nicht vorstellen können. (Gabriel Laub)

dg2210
Legende
8.107 Beiträge

@Kio  schrieb:

Was ist das denn für ein Quatsch!

Es gibt Trader, die schließen weniger als die Hälfte ihrer Trades mit Gewinn ab und verdienen ganz gut damit. Bei Trendfolgesystemen ist eine Quote von 40% eher der Normal- als der Ausnahmefall.

 

Aber wenn du 100% deiner Trades im Plus abschließt, dann gratuliere ich dir selbstverständlich.

 

Gruß kio


Ich glaube, du kläffst den falschen Baum an...Die genannten Prozentzahlen stammen gar nicht von mir.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

ae
Legende
3.612 Beiträge

@infosearch  schrieb:

@Klever schrieb:

...Was ist besser? 'Außerbörslich' oder 'Börslich'? Kann man das allgemein sagen? Spontan würde ich denken 'Börslich', wenn die Kosten gleich sind, wegen der Handelsüberwachung an den Börsen. Wie seht Ihr das? ...

 


Ich bevorzuge LiveTrading Außerbörslich.

Bei Limitorder wähle ich nach Möglichkeit die Börse mit dem größtem Handelsvolumen, also ‚börslich‘

Generell zu sagen das Eine oder das Andere ist besser traue ich mir nicht zu. 

 

Gruss ae 

—————————
>>> Meine Glaskugel funktioniert, ist geputzt und auf dem neuesten Stand der Technik
>>>> Leider weigert sie sich konsequent, mit mir zu reden

dg2210
Legende
8.107 Beiträge

@ae  schrieb:

@infosearch  schrieb:

@Klever schrieb:

...Was ist besser? 'Außerbörslich' oder 'Börslich'? Kann man das allgemein sagen? Spontan würde ich denken 'Börslich', wenn die Kosten gleich sind, wegen der Handelsüberwachung an den Börsen. Wie seht Ihr das? ...

 


Ich bevorzuge LiveTrading Außerbörslich.

Bei Limitorder wähle ich nach Möglichkeit die Börse mit dem größtem Handelsvolumen, also ‚börslich‘

Generell zu sagen das Eine oder das Andere ist besser traue ich mir nicht zu. 

 


Genau. Bei 'normalem' Verhalten nimmt man den Handelplatz mit dem besten Kurs; wer versucht, irgendwie zu 'tricksen' fällt sowieso auf die Nase.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

kammann
Experte ★★
326 Beiträge

Wenn hier jemand trickst, dann sind es die Emittenten im unregulierten Direkthandel. Ich habe mal zwei Wochen lang DAX-Derivate von Morgan Stanley sowohl direkt über comdirect über die Börse Stuttgart gehandelt als auch direkt über einen Neobroker (über Tools wie stock3.com kann man Orders zeitgleich bei mehreren Anbieten setzen).

Das Ergebnis war erschreckend - im Direkthandel kam es neben ständigen Requotes durchweg zu schlechteren Einstiegs- und Ausstiegskursen. Nachgezogene Stop-Losses haben im Direkthandel selbst bei normaler Handelsvola einen "Slip" von mehreren Cents gehabt - bei 1000€-Orders sind das also gleich Vielfaches von €10, die sich im Direkthandel die Emittenten einstecken (und einen Teil freigibig wieder mit der Bank teilen).
Daher: Derivate wenn möglich immer über eine Börse handeln, da gibt es nachvollziehbare Kurse und kein Abgreifen von Stop-Loss Orders.  

Toll, dass man bei comdirect nun auch Derivate von BNP und Societe über die Börse Stuttgart handeln kann. Denn ein Problem können auch börsliche Orders nicht lösen: Wenn der Emittent kurzfristig keine Kaufpreise stellt, benötigt man einen alternativen Anbieter.

Kio
Mentor
978 Beiträge

@dg2210  schrieb:

@Kio  schrieb:

Was ist das denn für ein Quatsch!

Es gibt Trader, die schließen weniger als die Hälfte ihrer Trades mit Gewinn ab und verdienen ganz gut damit. Bei Trendfolgesystemen ist eine Quote von 40% eher der Normal- als der Ausnahmefall.

 

Aber wenn du 100% deiner Trades im Plus abschließt, dann gratuliere ich dir selbstverständlich.

 

Gruß kio


Ich glaube, du kläffst den falschen Baum an...Die genannten Prozentzahlen stammen gar nicht von mir.


OK, vielleicht habe ich dich falsch verstanden. Für mich ist ein erreichter Stopp z.B. ein Punkt, an dem ich verkaufen muss. Auch ein Verkaufssignal aus einem System heraus ist ein Verkaufsmuss. Da diese Signale jedoch aus dem Chart des Basiswertes kommen, lässt sich z.B. wegen des Zeitwertverlustes oft nicht sagen, wo genau der Stoppkurs angesetzt werden muss. Verkauft wird, wenn der Chart des Basiswertes es verlangt.

 

Da irgendeinen Puffer auszurechnen bleibt Stochern im Nebel und vergrößert die Position ohne Bezug zum Kapital und der Risikobereitschaft.

 

Gruß kio

 

Phantasie ist etwas, was sich die meisten Leute gar nicht vorstellen können. (Gabriel Laub)

dg2210
Legende
8.107 Beiträge

@Kio  schrieb:


OK, vielleicht habe ich dich falsch verstanden.

 


Ich habe genau auf das geantwortet, was du geschrieben hast. "müssen" ist ein Modalverb, das Pflicht oder Zwang ausdrückt und symbolisiert, daß keine Alternative besteht.

Ein Beispiel findest du in dem 'nmh entschuldigt sich'-Video, das noch irgendwo in dieser Community herumschwirrt.

 

Ich kann mich nur wiederholen: Ein Anleger, der sich in eine 'muß'-Situation manövriert, hat im Vorfeld einiges falsch gemacht. 

 

 

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)