Öl- und Gas-ETF für Fossilanleger
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07.04.2022 10:11 - bearbeitet 07.04.2022 10:23
Liebe Peergroup,
das wird jetzt kein Rosinenpicker-Artikel, weil ich persönlich eigentlich nicht in Firmen investieren möchte, die ihr Geld mit fossilen Energien verdienen (DAS soll aber ausdrücklich nicht Thema dieses Threads sein und hier diskutiert werden).
Nichtsdestotrotz sind zumindest aktuell aufgrund der geopolitischen Verwerfungen Branchenfonds mit Öl- und Gas-Unternehmen sehr attraktiv. Deswegen hier mal ein Vergleich mit dem FTSE-All-World für die letzten 12 Monate:
[via]
Wer den längerfristigen Vergleich sehen möchte, soll bitte auf die verlinkte Seite gehen.
Aus meiner Sicht ist ein ETF wie der iShares Oil & Gas Exploration & Production aber eher als spekulativ zu betrachten, also auch als Beimischung unter verschärfter Beobachtung zu halten. Ein klassischer buy&hold-ETF ist der A1JKQL keinesfalls. Hier könnte sogar (auch wenn die längerfristige Tendenz stimmt) über einen SL nachgedacht werden.
[via]
Und wie immer gilt: Performance in der Vergangenheit sagt nichts über die Entwicklung in der Zukunft aus, und meine ETF-Vorstellungen sind keine Anlageempfehlungen, sondern lediglich Anregungen für eigene Recherche und Entscheidungen.
Grüße,
Andreas
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am 07.04.2022 10:53
Ergänzend noch die Zusammensetzung des Fonds:
[via]
Die Top-Ten machen vom Volumen her knapp zwei Drittel des Fondsvermögens aus. Insgesamt sind 64 Unternehmen vertreten. US-Aktien machen ebenfalls zwei Drittel aus.
Grüße,
Andreas
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07.04.2022 11:12 - bearbeitet 07.04.2022 11:13
Danke @digitus , vor allem dafür, dass Du über Deinen eigenen (Anlage)-Schatten gesprungen bist 👏
Der Ishares hat wirklich super performt, da kommt keiner der anderen auch nur ansatzweise mit.
Wie Du sagst, wohl nichts für langfristig - auch weil nur 6 Werte schon 50% ausmachen...aber in der momentanen Lage durchaus zur Beimischung geeignet, sofern man ......ach ja - das diskutieren wir ja hier nicht....😎
Liebe Grüsse,
MT
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am 07.04.2022 11:17
Ist schon etwas veraltet: Novatek werden sie rausgeschmissen haben (ADR auf russische Aktie) und Cabot Oil ist jetzt Teil von Coterra.
Wird nicht viel am "Gesamtbild" ändern, aber wollte auch mal was Schlaues von mir geben 😉
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am 07.04.2022 11:29
Danke für den Hinweis - sehr gut. Was mal wieder beweist, dass man seine Infos nur beim Emittenten beziehen sollte.
Deswegen hier ein Screenshot der Top-Ten von der iShares-Seite:
Deine Vermutungen, @Thorsten_, sind bestätigt 😊
Grüße,
Andreas
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am 07.04.2022 11:42
Ich spekuliere schon länger (2018) durch einen ganz kleinen Sparplan auf einen STOXX600 Oil&Gas ETF mit. Es machte 2019 und 2020 bis auf Ausschüttungen kaum Spaß. Es sind relativ wenige europäische Dickschiffe drin (Shell, BP, Total; ca. 60%). Die nordische Beimischung (Equinor, Vestas, Neste; ca. 16%) gefällt mir dabei.

am 07.04.2022 17:41
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am 07.04.2022 17:41
Hallo zusammen,
ich habe keine Öl- oder Gasunternehmen mehr im Depot. Der Grund ist einfach: Sie sind mir viel zu zyklisch. Im Corona-Crash habe ich mal Shell gekauft, als der Liter Diesel noch 0,929 Euro gekostet hat und ein paar Monate später wieder mit Gewinn verkauft. Jetzt steht die Aktie ungefähr dort, wo sie vor fünf Jahren war.
Mir gefallen Ölwerte nicht, weil sie langfristig nicht wirklich steigen bzw. im Corona-Crash ordentlich eingebrochen sind. Zudem muss man immer, wenn man den Gewinn mitnimmt und die Aktien verkauft, Steuern und Gebühren zahlen.
Ich würde, wenn ich überhaupt Ölaktien kaufen würde, sie in der nächsten Rezession kaufen. Dann sind der Ölpreis und die Kurse niedrig. Auf dem jetzigen Niveau sehe ich mittelfristig mehr Abwärts- als Aufwärtspotential.
Mir gefallen Aktien viel besser, die ihre Umsätze und Gewinne nachhaltig steigern können.
Grüße aus Dresden
Sonni
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am 01.05.2022 11:56
Warren Buffett hat groß eingekauft. Das dürfte auch dem Kurs dieses ETFs guttun.
Grüße,
Andreas
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am 25.05.2022 10:06
Liebe Peergroup,
der Oil & Gas Exploration hat in den letzten acht Wochen seit der Vorstellung weiter zugelegt ... er ist ein Krisengewinnler.
[via]
Wer ihn im Portfolio hat, sollte ihn eng führen und ihn unter verschärfter Beobachtung halten.
Aus meiner Sicht kann hier sogar über einen Stop-Loss nachgedacht werden.
Grüße,
Andreas
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