am 12.08.2024 10:57
Ich hatte die Begleichung einer Rechnung per Lastschrift erledigen wollen. Dann meldete sich der Zahlungsempfänger:
MD02 Mandat unvollständig oder fehlerhaft SVWZ: REJECT
IBAN, BIC und Name waren korrekt, Konto mehr als gedeckt.
Heute dann mein Versuch das aufzuklären. Beim 1. Versuch wollte die Mitarbeiterin beim Zahlungsverkehr nachfragen. Nach 15 min flog ich aus der Warteschleifenmusik.
2. Versuch: Der Kollege sagt, sie sehen dazu keine weiteren Details, das wurde von "unserer Mutter der Commerzbank" abgelehnt. Als ich nachfrage, wie ich das klären könnte kam als Anwort: Gar nicht. Ob das denn schon öfter vorgekommen wäre. Als ich mit NEIN geantwortet habe, hat der Kollege, das Gespräch schnell beendet.
Hier sitz ich also, und frag mich was da los war. Zuverlässige Bankdienstleistungen sind mir schon wichtig. Und dazu gehört auch Transparenz bei potentiellen Fehlern, die mich betreffen.
Bin ich hier noch richtig?
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
am 12.08.2024 21:29
@paej schrieb:Nochmal, der Fehlercode zeigt üblicherweise einen Datenfehler beim Zahlungsempfänger.
Ja, weil der Absender fehlerhafte Daten sendet.
12.08.2024 21:42 - bearbeitet 12.08.2024 21:43
12.08.2024 21:42 - bearbeitet 12.08.2024 21:43
@Silver_Wolf schrieb:
@paej schrieb:Nochmal, der Fehlercode zeigt üblicherweise einen Datenfehler beim Zahlungsempfänger.
Ja, weil der Absender fehlerhafte Daten sendet.
Der „Absender“ ist doch der Zahlungsempfänger / Händler selbst.
Der Zahlungsempfänger reicht das Lastschriftmandat bei seiner Bank ein.
Die Daten dafür hat er auf irgendeinem Weg vom Kunden erhalten.
Der Fehler kann auch in der Datenbank bzw. Datenzuordnung ( z.B. der Namensbestandteile) bei Zahlungsempfänger ( Händler) passieren.
am 13.08.2024 08:08
Den Betrag habe ich inzwischen beglichen, der Zahlungsempfänger ist zufrieden und will mit seiner Bank nicht weiterforschen (das kann ich nachvollziehen).
Meine Bank (comdirect) will/kann mir keine Details zum Problem mitteilen.
Weitere Handlungsoptionen sehe ich nicht erfolgversprechend.
Schriftliche Anfrage? Anfrage nach Art 15 DSGVO?
Meine Schlussfolgerung: Bei Fällen wo meine abgelehnte Lastschrift ein Risiko für mich bedeutet (Fristen, Stornierung des Geschäfts,...) verzichte ich auf Lastschrift (wenn möglich).
Dann wird's für den Zahlungsempfänger in der Regel halt teurer.
am 13.08.2024 08:25
Es handelt sich bei Commerzbank und Comdirect nicht mehr um eine Mutter-Tochter Konstellation. Wenn das nicht mal die Mitarbeiter verstehen, ist das schon sehr vielsagend. Genauso traurig ist, wenn der Support sagt "keine Ahnung, aber frag mal in der Community".
am 13.08.2024 09:02
Der Begriff Mutter fiel mehrmals bei meinen Rückfragen.
Empfehlungen wie ich weiter vorgehen könnte gab's keine.
Diesmal leider auch keine Befragung nach dem Gespräch zu meiner Zufriedenheit,