am 09.12.2025 14:37
Hallo liebe Community,
werden bei euch auf eurem Verrechnungskonto auch unterschiedliche Salden angezeigt? Bei mir sieht es nämlich so aus als ob die ETF-Sparpläne für Dezember mir doppelt belastet werden.
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
am 16.01.2026 11:02
@Joerg78 schrieb:Es reicht nicht aus, dass das zur Verfügung stehende Guthaben ins Minus rutscht - es muss der valutierte Kontostand ins Minus rutschen, da nur dieser zinsrelevant ist. Der Vergleich mit der Kreditkarte hinkt aus meiner Sicht, da ein dort geblockter Betrag eine Vorautorisierung darstellt - etwas, was ein Girokonto so nicht kennt.
Viele Grüße,
Jörg
Okay, kann ich nachvollziehen. Danke.
am 16.01.2026 11:04
Und noch etwas: Dem Vorwurf, dass ich keine konstruktive Kritik liefere, möchte ich deutlich entgegentreten: Seit JAHREN predige ich, dass die Bank eine Nachricht in die Postbox stellt - damit sie sauber dasteht und sich diesbezüglich keinen Vorwurf gefallen lassen muss. Das wird konsequent nicht umgesetzt - sodass man diesen konstruktiven Teil auch irgendwann weglassen kann - er ist ja bereits bekannt.
Gruß Crazyalex
am 16.01.2026 16:07
Wir stellen unseren Kunden in sehr vielen Fällen eine Info in die Postbox. Magst du einmal kurz erläutern, welchen Fall du hier meinst. Das würde mit weiterhelfen.
Danke.
Christoph
am 16.01.2026 16:15
@SMT_Chris schrieb:
Wir stellen unseren Kunden in sehr vielen Fällen eine Info in die Postbox. Magst du einmal kurz erläutern, welchen Fall du hier meinst. Das würde mit weiterhelfen.
Danke.
Christoph
Gerne würde ich an dieser Stelle konkreter werden - kann es aber momentan nicht, da ich vom Problem in diesem Thread persönlich (glücklicherweise) nicht betroffen war.
Der aktuelle Thread jedoch schreit gerade nach einer solchen von mir o.a. Vorgehensweise.
Dass so vorgegangen wurde, konnte ich bisher nicht herauslesen - nur das Gegenteil: der @CurtisNewton hat am 11.12.25 um 19:29 angemerkt, dass eine solche Info in der Postbox schon angebracht wäre.
Gruß Crazyalex
am 16.01.2026 16:46
Wenn ich aktiv nachfrage, kannst du natürlich gerne auf konkret werden. Das ist hilfreicher als ein auf den ersten Blick unklarer Hinweis, mal eine Info in die Postbox zu schicken. Nach Lektüre des von dir erwähnten Kommentars von @CurtisNewton weiß ich nun, was du meinst.
Auch das Thema ist nicht neu. Wir versuchen schon den Kunden zu informieren, aber ganz so trivial (Es gibt ein Problem und wir informieren schnell mal.) ist es eben nicht.
Vom Auftauchen eine Fehlers bis hinzu genauer Analyse und der Umsetzung etwaiger Maßnahmen kann es relativ komplex werden:
- Was genau ist passiert?
- Warum ist es passiert?
- Was sind die Auswirkungen?
- Wie sieht die Lösung aus? (Hat oberste Prio)
- Wer ist betroffen?
- Wie und was sollte in einem Schreiben stehen?
- etc.
All die Fragen müssen mit den entsprechenden Fachabteilungen besprochen werden. Das kann man nicht mal eben zwischen Tür und Angel machen.
Aber ich nehme das Thema mit uns versuche die Kollegen zu sensibilisieren. Vll. finden wir ja eine Lösung, um schnell und umfassender zu informieren. Dies wäre zweifellos im Interesse aller.
Viele Grüße
Christoph
am 16.01.2026 16:59
Danke für die Erläuterung.
Ich glaube, der Kern des Missverständnisses liegt genau hier: Es wird aus meiner Sicht zu stark zwischen vollständiger, geprüfter Information und jeglicher früher Kundeninformation gleichgesetzt.
Niemand erwartet, dass zum Zeitpunkt des Auftretens eines Fehlers bereits alle Fragen geklärt sind (Ursache, Umfang, Lösung, Entschädigung etc.). Dass diese Punkte Abstimmung und Zeit benötigen, ist nachvollziehbar.
Was viele Kunden jedoch vermissen, ist eine frühe, ggf. bewusst vorläufige Information, etwa nach dem Prinzip:
„Wir haben eine Störung identifiziert. Es kann aktuell zu Einschränkungen bei Sparplänen/Verfügbarkeit kommen. Wir analysieren den Sachverhalt und informieren nach.“
Eine solche Early-Warning-Kommunikation erfordert noch keine abschließende Analyse, schafft aber Transparenz, nimmt Unsicherheit und verhindert genau die Situation, die hier entstanden ist: Kunden stoßen zufällig auf Probleme, müssen spekulieren oder erfahren erst über die Community davon.
Die später folgende detaillierte Information (Ursache, Maßnahmen, ggf. Kompensation) ist dann der zweite Schritt – beides muss nicht gleichzeitig erfolgen.
Wenn es gelingt, diese beiden Ebenen künftig klarer zu trennen, wäre aus meiner Sicht schon viel gewonnen – für Kunden wie auch für Support und Community.
Gruß Crazyalex