Die Commerzbank versucht seit Monaten, sich aus den Fängen der UniCredit zu befreien. Warum gibt es kein Programm für Kunden, die die Eigenkapitalrendite der Bank stärken und es somit für den Angreifer schwieriger machen, über die Wertsteigerung der Aktie weitere Anteile zu erwerben. Ich würde mir wünschen, dass die Kunden zum einen von höheren Zinsen profitieren, wenn sie entsprechende Aktien erwerben. Hier könnte man doch eine Staffelung aufzeigen, die sowohl die Attraktivität als auch die Wertschätzung gegenüber der Bank widerspiegelt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass so ein Programm dazu beitragen kann, den Wert der Bank nachhaltig zu steigern. Bei den Tagesgeld- und Festgeldkonditionen hat die Bank noch viel Spielraum und könnte den Wettbewerb weiter intensivieren. Gerade Sparkassen und Volksbanken bieten derzeit viel Angriffsfläche mit ihren deutlich niedrigen Bestandszinsen und hohen Gebühren. Junge Kunden vertrauen den FinTechs und sind in ihren Entscheidungen sehr volatil. Zudem haben sie nicht den finanziellen Hintergrund wie Menschen mit langen Erwerbsbiografien, die Geld für die Altersvorsorge breit streuen müssen, um aktuellen Risiken an den Finanzmärkten entgegenzutreten. Der Wohnungsmarkt ist überhitzt und wird mittelfristig durch Anpassungen der Gesetze im Umwelt-, Miet- und Baurecht zu Verlusten führen. Wer den Ratschlägen von Experten folgt, wird sich bald wundern, warum er auf überteuerten und kreditfinanzierten Investitionsrouinen sitzen bleibt.
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