am 24.02.2026 08:46
Kurzfristige Effekte können immer auftreten, die Frage ist aber ob man da jeweils den genauen Zeitpunkt trifft. Das ist wie du sagst mit viel Aufwand und doch fraglichem Ausgang verbunden.
In der ganzen Thematik ist wie ich finde viel Spekulation, die Frage ist ja ob es nicht neue Wege für mindestens die gleiche Zollkeule geben wird? Politik ist schwer vorherzusehen.
Zusammenfassend gut möglich, dass sich das lohnen wird und will auch niemanden von meiner Meinung bekehren. Du hast einige Ideen mit denen du interessante Anlagemöglichkeiten finden kannst. Ich ändere wegen der Zollthematik nichts an meinem Depot.
am 24.02.2026 09:17
Als erstes Unternehmen hat FedEx angekündigt die gezahlten Zölle zurückzufordern (Quelle). Eine unmittelbare Kursreaktion bleibt derzeit aber (noch) aus.
Ehrlich gesagt erwarte ich da auch keine. Mein Bauch sagt mir, dass die jeweils im Raum stehende Summe zumindest nicht derartige Dimensionen hat, dass ich darauf eine Spekulation starte.
am 24.02.2026 09:21
Hallo @Klever,
Könnt Ihr zu TradeRebel und comdirect etwas sagen? Wird es diesen Handelsplatz, den es bei der Commerzbank bereits gibt, auch bei comdirect geben?
Aktuell ist eine Anbindung bei uns nicht geplant.
VG
Christoph
am 25.02.2026 20:56
Neues aus der IPO Kiste:
Leider hinter der Schranke. Was ohne Abo oder per Freiartikel noch zu erhaschen ist: es passiert über einen sogenannten SPAC mit dem Namen Real Asset Acquisition.
Gruss ae
am 26.02.2026 00:07
@GetBetter schrieb:Als erstes Unternehmen hat FedEx angekündigt die gezahlten Zölle zurückzufordern (Quelle). Eine unmittelbare Kursreaktion bleibt derzeit aber (noch) aus.
Ehrlich gesagt erwarte ich da auch keine. Mein Bauch sagt mir, dass die jeweils im Raum stehende Summe zumindest nicht derartige Dimensionen hat, dass ich darauf eine Spekulation starte.
Da war ich jetzt mal neugierig. FedEx macht irgendetwas von ca. 4 Milliarden Gewinn. Der Gerüchtefunk sagt, dass FedEx einen zweistelligen Millionenbetrag geltend machen wird, Genaueres wurde nicht bekannt gegeben. Sagen wir mal, es seien 50 Mio, dann steigt der Gewinn um 1,25%. Da verwunderst es nicht, das der Kurs nicht einmal zuckt.
Obendrein ist es fragwürdig, ob FedEx damit überhaupt durchkommt. Um eine Schadensersatzforderung stellen zu können, muss ein Schaden entstanden sein. Das aber ist hier nicht der Fall. Da FedEx nur als Vermittler auftritt und den Zoll den Importeuren in Rechnung stellt, ist bei dem Unternehmen selbst auch kein Schaden entstanden. Außer natürlich der zusätzliche Aufwand, vielleicht wird ja dieser Gegenwert eingeklagt?
Ich dachte bei meinen Überlegungen auch an kleinere Unternehmen, mit einer eher geringen Marktkapitalisierung, die viel in die USA exportieren. Bei diesen dürften Rückzahlungen andere Auswirkungen haben.
Nur weil viele Voraussetzungen zusammenkommen müssen, heißt das nicht, dass man nicht fündig werden kann. Ob sich der Aufwand lohnt, weiß man letztlich erst hinterher. Ach ja, die anderen Parameter (Exportrückgang usw.) aus dem Beitrag vorher müssen auch passen. 🙂
Ein weiteres Problem könnte noch das Einklagen in den USA werden, freiwillig gibt es sicher nichts zurück und so ein Verfahren kann und will sich bestimmt auch nicht jedes Unternehmen leisten. 😞
Gruß kio
am 26.02.2026 00:35
Eine lächerliche Klage.
FexEx ist doch gar kein Importeur der Zölle zahlen müsste. Bestenfalls haben sie da Geld für ihre Kunden ausgelegt. Keine Ahnung was das jetzt soll.
am 26.02.2026 00:48
@Kio schrieb:Ich dachte bei meinen Überlegungen auch an kleinere Unternehmen, mit einer eher geringen Marktkapitalisierung, die viel in die USA exportieren. Bei diesen dürften Rückzahlungen andere Auswirkungen haben.
Eigentlich müsstest Du Dir eher Gedanken machen über die Unternehmen, die in die USA importieren.
Ob man sich dabei nun auf kleinere Unternehmen konzentrieren sollte, sei mal dahingestellt. Prinzipiell würde ivüch größeren einen höhere Bereitschaft zutrauen, sich überhaupt noch mit dem Thema zu beschäftigen. Das dürfte nämlich auch Kosten verursachen, die die kleineren vermutlich oftmals nicht aufbringen können oder wollen.
26.02.2026 01:29 - bearbeitet 26.02.2026 01:30
Ups, alles durcheinandergeworfen, das war ziemlich dumm von mir! Natürlich hat der deutsche Exporteur von z.B. Spezialrohren den Nachteil des Exportrückgangs und der amerikanische Waffenhersteller den Nachteil des Strafzolls.
Ist aber alles vielleicht auch eine Schnapsidee. Welche Unternehmen wollen oder können sich schon dem Zorn von Trump aussetzen. Vor allem, wenn sie von Staatsaufträgen abhängig sind.
Gruß kio
am 26.02.2026 01:37
@Silver_Wolf schrieb:Eine lächerliche Klage.
FexEx ist doch gar kein Importeur der Zölle zahlen müsste. Bestenfalls haben sie da Geld für ihre Kunden ausgelegt. Keine Ahnung was das jetzt soll.
Vielleicht geht es wirklich "nur" um den zusätzlichen Aufwand. Also zusätzliche Mitarbeiter, Büroräume, Arbeitsmittel usw. Das sind schließlich alles Kosten, die durch die illegale Anordnung entstanden sind. Das wäre eine Erklärung. Auch weil die Summe von 50 Mio Zollrückforderungen sehr klein für ein Unternehmen wie FedEx scheinen.
Gruß kio
am 26.02.2026 02:02
@Kio schrieb:
@Silver_Wolf schrieb:Eine lächerliche Klage.
FexEx ist doch gar kein Importeur der Zölle zahlen müsste. Bestenfalls haben sie da Geld für ihre Kunden ausgelegt. Keine Ahnung was das jetzt soll.
Vielleicht geht es wirklich "nur" um den zusätzlichen Aufwand. Also zusätzliche Mitarbeiter, Büroräume, Arbeitsmittel usw. Das sind schließlich alles Kosten, die durch die illegale Anordnung entstanden sind. Das wäre eine Erklärung. Auch weil die Summe von 50 Mio Zollrückforderungen sehr klein für ein Unternehmen wie FedEx scheinen.
Der wirkliche Aufwand dürfte da doch bestenfalls im Bereich von ein paar Mio liegen.
Aber erstmal auf 50 Mio klagen, kann ja nicht schaden. 🙂