03.03.2026 13:14 - bearbeitet 03.03.2026 13:31
03.03.2026 13:14 - bearbeitet 03.03.2026 13:31
Vielen Dank für Deine Worte!
Das "Problem" an der Sache ist, dass sie Problematik mehrstufig ist - und es an jeder Stufe scheitern kann:
Die Kritik will formuliert werden
Die Kritik sollte gehört werden
Die Kritik sollte verstanden werden
Die Kritik sollte Verbesserungen auslösen .
Ein Prozess der bei einer kleinen Comdirect ggf. recht schnell und recht gut funktioniert hatte.
Jetzt sind wir aber bei der Comdirect - eine Marke der Commerzbank AG. Das sind komplett andere Voraussetzungen.
Diesen Fakt muss man akzeptieren.
...man muss es deswegen aber noch lange nicht gut finden!
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Und eine Commerzbank wird ohne Druck von außen nichts zum Positiven ändern.
Wenn Worte von Kunden nichts bewirken hilft es nur noch abzuwarten bis die Zahlen deutlich genug sprechen .
Das ist unterm Strich für die Bank teurer und schlechter - aber oftmals der ausschlaggebende Punkt.
Gruß Crazyalex
am 05.05.2026 18:30
Mit (Comdirect - eine Marke der Commerzbank) - eine Marke der UniCredit wird das dann ja richtig spaßig für die Kunden werden…
am 05.05.2026 19:27
Wir können es nur abwarten: Im Falle einer Übernahme passiert erst einmal spürbar garnichts, dann kommt das Tal der Tränen - und später, sofern die UniCredit (im Gegensatz zu einer Commerzbank) weiß, was sie an einer Comdirect hat, könnte es besser werden - selbstverständlich ohne Garantie, dass es so ist.
Aber dazu gibt es, selbstverständlicherweise, unterschiedliche Ansichten hier in der Community. Hier im Text oben steht meine - mit der Prise Hoffnung.
Ich will ganz offn sein: ich fand die "alte Comdirect" gut (wenn auch nicht perfekt - aber das war Jammern auf einem ganz anderen Niveau) und war kein Befürworter der Commerzbank(teil)integration.
Dennoch möchte ich die jeweilige Lage immer fair und realistisch bewerten - und das ist halt leider nicht immer zum Vorteil der Commerzbank.
Der Ball liegt bei der Bank um meine Sicht der Dinge durch angemessene Taten zu ändern. Ich mag vielleicht ein anspruchsvoller Kunde sein - aber genau von denen wird man "gezwungen" besser zu werden!
Gruß Crazyalex
am 06.05.2026 13:49
Moin Crazyalex,
nein, Du bist mitnichten ein zu anspruchsvoller Kunde. "Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt" Das ganze dann aber bitte konstruktiv und sachlich. Das machst Du in deinen Beiträgen nämlich
Dann hat man vielleicht als Bankkunde auch in diesen Tagen Erfolg. ich persönlich bin trotz gewisser Probleme (Kosten/Leistung) immer noch zufrieden, wohl auch weil ich nicht Alles aber auch Alles auf das 0,000% Pünktchen durchrechne. Aber mit 66 jahren und in Rente darf ich das wohl auch. Ich hoffe auch wie Du, dass die Unicredit keinen Mist baut und Alles noch "amerikanischer" wird. ich bin nämlich nicht davon überzeugt, dass "Grösse allein" den Bankensektor weiterbringt. Also mal wieder eine schleichende Umfirmierung auf Kosten der Mitarbeiter und wahrscheinlich leider auch Kosten der Kunden. Aber die Hoffung stirbt zuletzt. Worstcase Szenario wäre dann: Wieder mal von der Finanzwirtschaft ausgelöste Krise.... Oh now too big to fail, nicht schlimm, der Steuerzahler wird es dann wieder richten. Dann geht die Party eben erst später wieder los.
Ansonsten wünsche ich Alles Beteiliigten/Betroffenen einen möglichst hohen Übernahmekurs und wenig Entlassungen...
Must30
am 06.05.2026 17:44
Die Capital hat einen Bankenexperten bzgl. der Folgen einer Übernahme befragt.
Fazit: Für Firmenkunden könnte es etwas teurer werden (so die Erfahrung aus anderen größeren Bankenfusionen), für Privatkunden eher nicht (aufgrund des Wettbewerbs), und wenn, dann eher marginal. Das betrifft auch die comdirect, die die Preise aufgrund des Wettbewerbs nicht erhöhen kann (und hier hoffen einige immer noch auf Verbesserungen). Interessanter könnte es mit der Einlagensicherung sein, wenn der "Fall der Fälle" eintreten würde (da Italien ein schlechteres Rating hat als Deutschland) - wobei das auch eindeutig als Extremszenario dargestellt wird.
Fazit: Für Privatkunden dürfte es - wenn überhaupt - nur marginal teurer werden, für Geschäftskunden kann die Änderung etwas größer (wenn auch nicht riesig) werden. Das aber nur die Einschätzung des Experten basierend auf anderen Fusionen.
am 06.05.2026 23:54
@Joerg78 schrieb:Die Capital hat einen Bankenexperten bzgl. der Folgen einer Übernahme befragt.
[...]
Interessanter könnte es mit der Einlagensicherung sein, wenn der "Fall der Fälle" eintreten würde (da Italien ein schlechteres Rating hat als Deutschland) - wobei das auch eindeutig als Extremszenario dargestellt wird.
Also bei der HypoVereinsbank https://www.hypovereinsbank.de/hvb/footer/impressum steht:
Anbieter:
UniCredit Bank GmbH
Die UniCredit Bank GmbH ist Mitglied in der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken https://edb-banken.de/zugeordnete-banken und im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken https://einlagensicherungsfonds.de/ueber-uns/mitwirkende-kreditinstitute .
Ist denn geplant, die Commerzbank AG in eine italienische Bank umzuwandeln, so dass nicht mehr die deutschen, sondern die italienischen Einlagensicherungssysteme greifen würden?
Grüße
Klever
08.05.2026 07:54 - bearbeitet 08.05.2026 07:54
Kommt vermutlich auf die rechtliche Ausgestaltung an.
Die Commerzbank hat heute den Abbau von weiteren 3000 Stellen verkündet . Ob das schon in den 7000 Stellen eingerechnet wurde, die die Unicredit im Falle einer Übernahme abbauen möchte, weiß ich nicht.
Wer angesichts dessen Verbesserungen im Rahmen der Übernahme erwartet... na ich weiß ja nicht.
VG,
Jörg