- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 01.08.2021 11:30
Liebe Börsenfreunde!
Die globalen Aktienmärkte notieren weiter in der Nähe ihrer Rekordhochs. Doch nach dem sehr starken Lauf seit März 2020 und einem fehlenden echten Rückschlag seit neun Monaten würde es mich nicht überraschen, wenn es mit den Kursen auch einmal wieder etwas deutlicher gegen Süden ginge. Möglicherweise war der schwache Handel am Montag letzter Woche (19. Juli) ein Vorbote darauf. Der DAX zeigt bereits seit Anfang Juni gewisse Ermüdungserscheinungen. Schauen wir mal genauer hin:
Aus markttechnischer Sicht mahnt etwa die zuletzt gesunkene Marktbreite zu einer gewissen Vorsicht. Der Prozentsatz der Aktien, die über ihrem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt handeln, ist ein guter Indikator für die mittelfristige Marktbreite. Aktuell liegen knapp 74 Prozent aller Aktien weltweit über ihrer 200-Tage-Linie, Anfang Juli waren es aber noch 85 Prozent. Immerhin: Bei 84 Prozent aller Aktien steigt die 200-Tage-Linie.
Da zudem saisonal eher schwierige Börsenwochen vor der Tür stehen, sollten sehr hoch investierte Anleger derzeit eher einmal die Depotrisiken etwas zurückfahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienmarkt zunächst eine wieder holprigere Wegstrecke vor sich hat, ist zuletzt gestiegen. Das soll Euch aber nicht verunsichern. Falls im August oder September tatsächlich bei einzelnen Aktien etwas anbrennt, sorgen Eure aktiven Stoppkurse für Schadensbegrenzung -- selbst wenn Ihr im wohlverdienten Urlaub seid:
So können wir den Markt entscheiden lassen, wie sich unsere Aktienquote in den kommenden Wochen entwickeln wird: Bei einer stärkeren Korrektur -- von der ich aber nicht ausgehe -- würden sicherlich etliche Stopps gerissen werden und somit die Aktienquote sinken, während andererseits die Verkäufe überschaubar bleiben, falls die Aktien nur leichte Schwäche zeigen und zügig in den Aufwärtstrend zurückkehren. Mit dieser Strategie lassen wir unser Depot mit dem Markttrend atmen und schützen uns vor dem Risiko, mit höchster Aktienquote in einen eventuell längeren Abwärtstrend zu geraten. Das Risiko ist aber begrenzt, denn:
Auch wenn sich das Börsenumfeld zunächst leicht eingetrübt hat, bleibt der Anlagedruck in einem Nullzinsumfeld und bei einer im Juli wohl auf 3,8 Prozent gestiegenen Inflationsrate weiterhin hoch. Wer sich nicht in Aktien traut, erleidet bei dieser klar über dem Zinsniveau liegenden Preissteigerungsrate einen stetigen Kaufkraftverlust. Dies dürfte dafür sorgen, dass weiterhin beträchtliche Anlagegelder von den Sparern an den Aktienmarkt umgeschichtet werden. Dadurch bleibt das Korrekturpotential begrenzt. Dennoch sind die Risiken zuletzt etwas gestiegen. Also:
Der Aktienmarkt wird launischer. Damit nähert sich die Stimmung dem Level an, der über die Sommermonate eigentlich sowieso üblich ist. Auch unser DAX wird sich wohl vorerst nicht weiter auf Rekordjagd begeben. Die drohende vierte Corona-Welle im Herbst könnte willkommener Anlass für Gewinnmitnahmen auf breiter Front sein. Positive Impulse könnten jedoch von der Berichtssaison kommen. Auf kurze Sicht wird das Geschehen aber wohl eher zäh verlaufen. Das ist aber kein Grund, auszusteigen. Im Gegenteil: Weitere Schwächephasen sind Kaufchancen für langfristige Anleger. Achtet nur darauf, keine Aktien zu kaufen, die bereits unter ihre 200-Tage-Linie gefallen sind. Übrigens:
Dass keine größere Gefahr besteht und dass der Markt eigentlich nach oben will, zeigt sich auch daran, dass sich die Abschläge trotz der enttäuschenden Zahlen von Amazon.com letzte Woche in engen Grenzen halten. Selbst die Amazon-Aktie hat nur gut zehn Prozent verloren und ist natürlich weiterhin ein klarer Kauf (Stoppkurs: 2450 Euro). Eine Alternative für das teure Papier sind Hebelpapiere mit einem sehr niedrigen Hebel (Beispiel: PR9F6C, Hebel 1,3, Stoppkurs 18,40 Euro). Fazit:
Eine allgemeine Konsolidierung oder leichte Korrektur wäre keine Überraschung. Ob und wann es dazu kommt, ist aber schwer vorauszusagen. Und zwar auch deshalb, weil viele bereits mit einem Rückschlag rechnen. So oder so ist der übergeordnete langfristige Aufwärtstrend noch nicht zu Ende.
Und genau deswegen wird es mal wieder höchste Zeit für eine neue Sterneliste: Aktien, die man jetzt kaufen kann. Für alle Langfristanleger hat mein Rechenzentrum mal wieder untersucht, welche Aktien in den letzten Jahren durch eine gleichmäßig hohe Performance überzeugen können. Dabei sollen Kursrückschläge selten sein und nicht zu stark ausfallen, so dass man auch ruhig schlafen kann.
Bei der hybriden Auswertung (zu den Parametern siehe hier) galten diesmal folgende strenge Kriterien:
- mindestens 5,6 Zeitraum-Sterne (von 6 möglichen), damit die Aktie langfristig überzeugt
- mindestens 4,5 technische Sterne (von 6 möglichen), so dass nur Aktien angezeigt werden, die auch in den letzten 200 Handelstagen eine gute Figur machen
- mindestens 5 Sterne (von 6 möglichen) für die Performance der letzten 14 Tage, so dass die Aktien aktuell nicht in einer Korrektur stecken
- höchstens 5 Prozent negative Zeiträume, damit man mit den Empfehlungen ruhig schlafen kann, und damit man sich keine Sorgen um das Timing des Einstiegs machen muss (Zeitraum schlägt Zeitpunkt)
Bei dieser Filterung sind von vielen tausend Aktien aus aller Welt genau 28 Titel übrig geblieben. Hier ist die aktuelle Liste:
techn. Zeitr. durchsch. negative
WKN Name Sterne Sterne Perform. Zeitr. RSL Stop
-----------------------------------------------------------------------------
A2P1UY Carrier Global Corp. 5.0 5.6 206.94% p.a. 0.00% 133 32,00
864330 West Pharmaceutic.Se 4.5 5.8 61.70% p.a. 1.00% 132 245,00*
888210 IDEXX Laboratories I 5.0 5.8 37.65% p.a. 1.11% 131 440,00*
886670 Hermes International 5.8 5.7 28.27% p.a. 1.25% 131 960,00
A2AJKS Sartorius Stedim Bio 4.8 5.9 77.98% p.a. 1.71% 135 352,00
A0M63R MSCI Inc. Registered 5.5 5.9 52.02% p.a. 1.71% 135 385,00*
A0JJY6 Partners Group Holdi 5.8 5.9 37.69% p.a. 1.72% 134 1080,00*
A1JS9Q EPAM Systems Inc. Re 5.3 5.7 68.91% p.a. 1.98% 139 350,00
893807 Copart Inc. Register 4.5 5.7 35.46% p.a. 2.08% 122 95,00*
A2ABYA Atlassian Corporatio 4.5 6.0 29930.03% p.a. 2.34% 142 200,00*
A0HFVY Indutrade AB Aktier 5.3 5.9 96.70% p.a. 2.46% 142 20,00
A3CRAH NIBE Industrier AB N 5.3 5.9 54.62% p.a. 2.46% 139 7,20
936853 Edwards Lifesciences 5.3 5.8 32.14% p.a. 2.67% 127 76,00
A2JNV8 Sika AG Namens-Aktie 5.3 5.7 26.20% p.a. 2.83% 122 230,00*
886053 Intuit Inc. Register 5.3 5.9 28.93% p.a. 3.10% 132 340,00*
905801 IGE & XAO S.A. Actio 4.8 5.8 579.17% p.a. 3.27% 134 200,00*
A2PXG1 Warehouses De Pauw S 4.8 5.6 28.12% p.a. 3.44% 122 29,00*
A0YEFE Fortinet Inc. Regist 4.8 5.6 71.06% p.a. 3.67% 148 155,00*
866197 Danaher Corp. Regist 4.8 5.7 24.56% p.a. 3.74% 125 190,00*
866993 NIKE Inc. Registered 5.3 5.8 22.79% p.a. 3.91% 122 110,00
893484 Sonova Holding AG Na 4.8 5.6 23.82% p.a. 4.27% 136 270,00
895878 ResMed Inc. Register 5.5 5.9 30.74% p.a. 4.35% 129 170,00
A2QJCT Eurofins Scientific 4.5 5.7 29.82% p.a. 4.50% 126 75,00
888745 Sun Communities Inc. 5.3 5.6 34.15% p.a. 4.50% 128 130,00
A2AGGY VAT Group AG Namens- 5.3 5.9 92.01% p.a. 4.58% 143 245,00
A2G9K9 Reply S.p.A. Azioni 4.8 5.8 37.16% p.a. 4.81% 135 115,00*
A1J4U4 ASML Holding N.V. Aa 5.3 5.8 37.79% p.a. 4.99% 135 490,00*
A14Q5B Spirax-Sarco Enginee 5.3 5.9 24.85% p.a. 4.99% 128 150,00
-----------------------------------------------------------------------------
Wie wählt man aus? Konservative Naturen bevorzugen Aktien mit einem niedrigen Prozentsatz negativer Zeiträume. Aktien mit einem RSL-Wert über 140 sind leicht überhitzt; hier sollte man zumindest für die Hälfte der geplanten Position auf einen kleinen Rücksetzer warten. Wie immer gilt: Bitte vor dem Kauf nach der bekannten Money-Management-Formel mit Hilfe der angegebenen Stoppkurse und des maximal erlaubten Verlustes die Stückzahl berechnen, die Ihr höchstens kaufen dürft.
Passende Stoppkurse für langfristige Investoren findet Ihr in der letzten Spalte. Diese Stopps sind so tief gesetzt, dass sie bei einer harmlosen Korrektur größtenteils nicht berührt werden sollten. Die oben erwähnte Amazon-Aktie hat es übrigens nicht in die Liste geschafft, weil sie derzeit nur 3,5 technische Sterne hat. Das liegt vor allem an der stabilen Seitenlage in den letzten 12 Monaten: Nur einer von sechs Sternen für die Performance. Und die Performance der letzten 14 Tage war ebenfalls mies.
Die Liste ist geordnet nach dem Anteil negativer Zeiträume. Dabei hat es der Klimaanlagenhersteller Carrier geschafft, dass alle untersuchten Zeiträume stets positiv abgeschlossen wurden. Das liegt aber freilich daran, dass es nur 45 Zeiträume waren: Das Unternehmen ist erst seit April 2020 am Markt; es wurde damals von United Technologies abgespalten. Dennoch leuchtet ein, dass bei stetig steigenden Temperaturen Klimaanlagen und Kühlgeräte ein gutes Geschäft sind.
Bei der durchschnittlichen Performance gibt es mit der australischen Softwarefirma Atlassian einen Ausreißer. Die Firma hat letzte Woche Ergebnisse für das vierte Quartal und Geschäftsjahr 2020/2021 bekannt gegeben und erneut ein hohes Wachstum gezeigt -- die Aktie ging durch die Decke. Das Plus von 20 Prozent über Nacht umgerechnet auf ein Jahr ergibt einen irrsinnig hohen Wert, der in der Tabelle voll durchschlägt und natürlich nicht fortgeschrieben werden darf. Wer neu einsteigen will, kauft die Hälfte der geplanten Position sofort und die andere Hälfte, falls die Aktie nochmal auf etwa 250 bis 260 Euro zurückkommt. Leserinnen und Leser, die aufgrund meiner früheren Empfehlungen bereits dabei sind, dürfen jetzt den Stoppkurs deutlich nach oben setzen. Vielen Dank für Euer Vertrauen! Ihr seht daran:
Ihr solltet unbedingt Qualität kaufen. Aktien, die seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten schön stetig im Kurs steigen werden jetzt nicht plötzlich nach unten drehen, nur weil Ihr einsteigt. Indes:
Die Fachpresse empfiehlt gerne Aktien aus China oder aus irgendwelchen Emerging Markets. Sie tun das, um den Lesenden den Eindruck, das Gefühl von Exotik und Exklusivität zu geben -- schließlich will man Hefte, Abos oder Klicks verkaufen. Meine Warnungen vor Aktien aus China waren sehr deutlich. Auch das Papier von Tencent, das ich leider mal empfohlen hatte (Mist!), ist längst durch den Stoppkurs gerauscht und verkauft. In der letzten Woche sind die Kurse nochmals abgestürzt, weil die chinesische Regierung den Bildungssektor stärker reguliert. In einem nichtdemokratischen Land, in einer vom Staat gesteuerten Wirtschaft müsst Ihr kein Geld investieren. Gleiches gilt übrigens auch für Russland, das bei einigen Anlegern gerade in Deutschland und teilweise sogar hier in der Community sehr beliebt ist. Mein Eindruck:
Das sind oft Leute, denen unser "System" hier im Westen generell suspekt ist und die auch sonst allem misstrauen ("die da oben"). Pessimisten, die permanent den nächsten schwarzen Schwan erwarten, verkaufen viel zu früh mit vielleicht 10 oder 20 Prozent Plus. Seit Jahrzehnten gibt es Crash-Propheten und -Bücher. Bitte ignoriert solches Geraune. Wer ohne ein gewisses Grundvertrauen in die Märkte in so einen Glauben verfällt, wird am Aktienmarkt und auch sonst im Leben nicht nachhaltig erfolgreich sein. Passend dazu:
Immer wieder fragen Leserinnen und Leser mich: wiederholt sich jetzt der Dot-com-Crash? Wenn man sich die Nasdaq anschaut, bekommt man schon Angst, so schnell sind die Tech-Titel gelaufen. Aber: in den 15 Jahren bis zum DotcomCrash war der Nasdaq-Index um das 50-fache gestiegen. Jetzt seit 2006 ist der Index nur um das siebenfache gestiegen (mit 13% p.a.). Sehr stark, aber nicht sensationell. Keine Übertreibung. Vor allem aber:
Die Geschäftsmodelle sind aktuell wesentlich tragfähiger: 5G, Big Data, Cloud, künstliche Intelligenz, die fünfte industrielle Revolution: das alles hatten wir damals nicht, sondern nur Punkt com. Alles was Punkt com war, wurde gekauft, egal ob die Unternehmen Gewinne machten oder nicht. Damals lag der Schwerpunkt auf e-commerce, heute werfen Geschäftsmodelle freie Cashflows ab, viele sind sogar disruptiv. Beachtet bitte:
Der freie Cashflow und die zunehmenden Bruttomargen sind viel wichtiger als das KGV oder der Gewinn pro Aktie, weil das Cash dem Eigenkapital zu Gute kommt und weniger manipuliert werden kann als das KGV.
Und selbst eine drohende Zerschlagung der Hightechs würde noch Jahre dauern und muss nicht negativ sein. So vereint beispielsweise Amazon den Online-Handel und das weniger bekannte Cloud-Geschäft AWS in sich. Bei einer Zerschlagung würde man sehen was Amazon wirklich wert ist: die Cloudsparte wird noch stark wachsen. Analysten sehen einen Wert um 1,2 Billion Dollar für AWS; das ist bereits fast der Börsenwert der Amazon-Aktie. Hier schlummern also erhebliche versteckte Werte, die bei einer Aufspaltung zwangsläufig gehoben werden.
Damit wünsche ich Euch einen schönen Sonntag und verabschiede mich für heute
aus einem regnerischen München
herzlichst Euer
nmh
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
- Labels:
-
Aktien
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 08:49
Natürlich bin ich für die Kommentare aller anderen werten Experten hier mehr als dankbar!😁
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 08:50
Hallo @nmh,
ich habe Deine Beiträge vor ein paar Wochen "entdeckt", und habe mich jetzt eigentlich nur hier im Forum angemeldet, um mich zu bedanken. 😃
Bisher habe ich nur sehr sporadisch und planlos in Aktien investiert (zum Glück aber halbwegs erfolgreich). Ich hatte nie das Gefühl, wirklich einen Zugang zum Thema gefunden zu haben. Deine tollen, ausführlichen Beiträge haben das grundlegend geändert; es ist nicht so, dass ich mich jetzt plötzlich für einen Experten halte, aber ich habe erstmals das Gefühl, über genug "Rüstzeug" zu verfügen, um mich strukturiert in das Thema einarbeiten zu können.
Da ich gerade ein wenig Kapital zur Verfügung hatte, habe ich mich jetzt mal "getraut", in Esker und MSCI Inc. zu investieren (beides Unternehmen, auf die ich im Lebtag nicht gekommen wäre). In der nächsten Zeit werde ich dann mal die Nachjustierung von Stoppkursen üben (dabei dann aber sicher auch das öfteren in Deinen Empfehlungen "spicken").
Danke & viele Grüße! 🌟
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 08:57
Herzlich willkommen in dieser Community an Dich und an Dein alter ego @DukeOfGerman . Auch an Dich Glückwunsch, dass Du den Weg an die Börse gefunden hast. Wenn Du die eine Grundregel "Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen" beherzigst, und wenn Du Dich für qualitativ hochwertige Aktien entscheidest, die seit vielen Jahren, besser Jahrzehnten schon steigen, dann wirst Du sehr erfolgreich mit Aktien sein.
Mit der MSCI-Aktie profitierst Du von Lizenzgebühren, die jedes Mal anfallen, wenn irgend jemand Begriffe wie "MSCI World" verwendet. Denn denen gehört die Marke.
Wenn Du Stopkurse suchst, gib einfach Bescheid.
Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!
Beste Grüsse nach NRW
nmh
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 09:03
Bei meinem "alter ego" (der DukeOfGermany heißen sollte, was leider ein Buchstabe zuviel war) habe ich es leider nicht geschafft, den Nutzernamen zu ändern, daher die doppelte Anmeldung... 😥
Danke für die Informationen! Der Begriff "MSCI" war mir natürlich geläufig, aber dass dahinter ja auch eine Marke steckt, die vermarktet wird, war mir Naivling irgendwie nicht klar. 😉
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 09:51
Lieber @nmh , da ich nicht weiß wie man dich "lieb" um einen Stopkurs fragt, erzähle ich dir vorher ne langweilige Geschichte die du auch einfach überspringen kannst. 🙂
Ich habe vor 11 Jahren meiner Tochter zur Geburt ein Depot eröffnet und für 1000,-€ eine Aktie reingelegt. Es sollte eine sein ,mit Sitz in Ihrer Geburtsstadt um wenn sie 18 ist ganz prollig zu einer AG-Versammlung gehen zu können. Wirklich rein zufällig ist es Eckert und Ziegler geworden WKN 565970. Stand heute sind aus den 1000,-€ ..... 24.000,-€ geworden. Leider habe ich zu meinen Studentenzeiten schlechte Erfahrungen mit Aktien gemacht und mein ganzes erspartes in Biodata und co. versenkt. Erst nachdem ich Ende letzten Jahres wochenlang in diesem Forum gelesen habe, bin ich seit April wieder in Aktien investiert und bei 80,-€ auch in Eckert und Ziegler eingestiegen. Die haben nun ein sattes Plus von 43% und mein aktueller Stopkurs liegt bei 58. Ich würde den auf 78 hochziehen. Geht der Profi damit konform? Und wenn ich noch einen frei habe dann bitte noch einen Stopkurs für General Holdings WKN A0YGR4. Hier ist mein aktueller 220 und ich würde ihn bei 270 sehen !?
Vielen Dank 🙂
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 09:51
Vielen Dank euch allen für die Beantwortung meiner Fragen zum Thema Nachkaufen und Rücksetzer sowie zu Sika / Reply.
Das hört sich bei Sika doch recht positiv an. Ich werde da jetzt doch mal genauer rumschnüffeln, was ich über die Lümmel noch so rausfinden kann 😛
Vielleicht kann @ehemaliger Nutzer ja noch was zu Reply sagen, wenn er/sie (?) schon in Turin war und neben Dolce Vita noch sämtliche Akten durchgewälzt hat.
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 10:18
Hallo @Okkulele123
Die Kommentare von @ehemaliger Nutzer zu Reply findest Du in seinem Thread
zu seinem Wikifolio, wie zum Beispiel hier:
Die relevanten Kommentare beginnen immer mit dem Satz
"Ich habe einen neuen Kommentar veröffentlicht", mittlerweile ein Kultspruch in dieser Community wie z.B. "Geduld wird dieses Problem lösen" von @Crazyalex .
Gruß, Pramax
Wenn schon Unsinn, dann muss es ein Kaiserschmarrn sein.
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 10:38
@Tabous3s : Deine Geschichte klingt zwar langweilig, ist sie aber nicht!
Sie erbringt den Beweis, dass langer Atem und Geduld nicht zu den allerschlechtesten Ergebnissen bei Aktienanlagen führt.
Kaufen, liegen und wachsen lassen!
E+Z hat erst ab 2016/17 allmählich Fahrt aufgenommen, dafür aber umso gewaltiger.
Die gute Performance freut mich natürlich für Dich und für Deine Tochter und ermutigt Dich hoffentlich weiter dran zu bleiben.
P. S. Selbst wenn jetzt noch ein Wert mit Totalverlust im Depot gewesen wäre, hat sich das Investment gelohnt.
Die Trefferquote kann sogar unter 50% liegen und selbst bei 2 oder 3 Werten, welche durch die Decke gehen, aus 10 hat man ein ordentliches Ergebnis wenn man ihnen die Zeit gibt.
Klingt unglaublich, ist aber so da der Verlust auf 100% begrenzt ist während der Gewinn theoretisch nach oben keine Grenzen hat.
Gilt natürlich nur für Aktien und nicht für irgendwelche komplizierten Finanzprodukte.
Dafür sind vor allem die Werte aus den Sternelisten geeignet, welche unter Berücksichtigung verschiedenster Parametern immer und immer wieder vorne auftauchen.
gruss ae
>>> Meine Glaskugel funktioniert, ist geputzt und auf dem neuesten Stand der Technik
>>>> Leider weigert sie sich konsequent, mit mir zu reden
04.08.2021 11:07 - bearbeitet 04.08.2021 11:10
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
04.08.2021 11:07 - bearbeitet 04.08.2021 11:10
Die spannende Geschichte mit Deiner Tochter zeigt, dass Du genau verstanden hast, wie es funktioniert. Sehr gut! @ae hat ja die Statistik schon erklärt; zu der Sache mit den Trefferquoten habe ich hier und auch hier ausführliche Beiträge veröffentlicht.
Bei Eckert & Ziegler (565970) liegt die 200-Tage-Linie erst weit unten bei etwa 68 Euro. Aus diesem Grund erhöhen konservative Anleger den Stopkurs von 65 auf 68 Euro. Aus den Atembewegungen der Aktie in den letzten zwei Jahren kann man einen agressiveren Stopkurs bei 105 Euro ableiten. Vorschlag: Für die Hälfte einen Stopkurs bei 105 Euro, vielleicht sogar mit trailing-Abstand 14 Prozent, und für die andere Hälfte einen konservativen Stopkurs bei 68 Euro (ohne trailing).
Für die Notstrom-Aktie Generac Holdings (A0YGR4, danke an @Pramax für den Tipp) bleibt der Stopkurs vorerst bei 250 Euro, also in etwa bei der 200-Tage-Linie. Wer etwas agressiver unterwegs ist, darf Generac auch schon bei etwa 290 Euro absichern.
nmh
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.08.2021 11:17
Ich sehe gerade, es geht bei Deinen Eckert-Aktien um 24.000 Euro. Bei einem derartigen Bestand darf man sogar mit drei Stopkursen arbeiten; es kommt natürlich darauf an, wieviel Prozent am Gesamtvermögen in E&Z investiert ist. Vorschlag:
- für ein Drittel: Stopkurs 110 Euro, trailing 13 Prozent
- für das zweite Drittel: Stopkurs 97 Euro, trailing 30 Prozent
- für das letzte Drittel: Stopkurs 68 Euro ohne trailing
Viel Erfolg damit.
nmh
