Anleihen vergleich bei verschiedenen Instituten
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am 08.03.2023 11:41
Hallo, ich bin neu hier und auch im Finanzwesen Neuling. Jetzt habe ich mich zum ersten Mal mit Anleihen beschäftigt und das hat Fragen aufgeworfen. Z.B.:
Kann mir bitte jemand die unterschiedlichen Renditen ein- und desselben Wertpapieres bei unterschiedlichen Instituten erklären?
Sollte das nicht bei demselben Kurs und Zins (welcher Wert ist das eigentlich?) und Laufzeit die gleiche Rendite sein? Hier ist sie aber fast die Hälfte. Siehe begefügte Anlage. Danke für eine plausible Erklärung.
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Anleihen
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am 08.03.2023 13:31
Keine Ahnung wie die Berechnungsmethode ist aber es fällt auf dass auf beiden Webseiten verschiedene Börsenplätze rangezogen werden.
Dein Consors(?) Screenshot ist von Stuttgart, der von comdirect aber von Frankfurt.
Wenn du den Börsenplatz bei comdirect auf Stuttgart änderst kriegst du dieselbe Zahl.
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am 08.03.2023 13:36
Ah, dann liegt das also an den verschiedenen Gebühren der einzelnen Handelsplätze? Sind die Unterschiede tatsächlich so groß?
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am 08.03.2023 13:43
Nein die Gebühren sind irrelevant.
Du vergleichst Kurse von Papieren, die überhaupt nicht gehandelt wurden. (Zeile "Umsatz").
Wenn es keinen Umsatz gibt, dann gibt es auch keinen sinnvollen Kurs und somit keine Rendite.
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am 08.03.2023 14:09
@Nerak schrieb:Ah, dann liegt das also an den verschiedenen Gebühren der einzelnen Handelsplätze? Sind die Unterschiede tatsächlich so groß?
Die Gebühren gehen in die Renditeberechnung nicht ein.
Es ist aber so, dass Du dir eine Anleihe ausgesucht hast, deren Restlaufzeit bis zur Fälligkeit nur noch eine Woche beträgt. Der Kurs ist daher sehr nahe an 100% aber eben nicht identisch.
Überschlägig ist die Luft bis zur 100% (also Dein Bruttogewinn) in Stuttgart etwa halb so groß wie in Frankfurt. Folglich ist auch die Rendite in Frankfurt etwa doppelt so groß.
Das ganze natürlich unter der Prämisse, dass Du zu den Kursen auch tatsächlich kaufen könntest, ohne Berücksichtigung der Stückzinsen und mit einem gewissen Potential für Rundungsfehler. Aus dem Absolutgewinn einer Woche auf eine Jahresperformance hochzurechnen birgt da nämlich einiges an Potential.
08.03.2023 14:17 - bearbeitet 08.03.2023 15:13
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08.03.2023 14:17 - bearbeitet 08.03.2023 15:13
....und daraus resultierend: Wenn Du, @Nerak, nicht gleich mit riiiiiiiiiiiiiiiiiichtig viel Geld an dieses Papier gehen (und diese bekommen) würdest dann fressen die Handelskosten den Gewinn aus den paar Tagen Restlaufzeit mehr als nur auf.
Wenn Du noch keine Erfahrungen mit Wertpapieren hast: Was ist der Grund mit Anleihen anfangen zu wollen? Sicherheit? Empfehlung von irgnendwem? ....?
Gruß Crazyalex
An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!
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am 08.03.2023 14:17
@Nerak schrieb:Hallo, ich bin neu hier und auch im Finanzwesen Neuling. Jetzt habe ich mich zum ersten Mal mit Anleihen beschäftigt und das hat Fragen aufgeworfen. Z.B.:
Kann mir bitte jemand die unterschiedlichen Renditen ein- und desselben Wertpapieres bei unterschiedlichen Instituten erklären?
Sollte das nicht bei demselben Kurs und Zins (welcher Wert ist das eigentlich?) und Laufzeit die gleiche Rendite sein? Hier ist sie aber fast die Hälfte. Siehe begefügte Anlage. Danke für eine plausible Erklärung.
mehrere Teilantworten:
Du hast ein „ungünstiges“ Beispiel gepostet, eine Anleihe mit sehr kurzer Laufzeit (8 Tage)
und sehr geringem Zinssatz (0,125%)
Damit ist der Kurs bzw. leichte Kursunterschiede (auch im Promillebereich) der Hauptfaktor für die hochgerechnete Rendite (pro Jahr)
Zudem kann man sich bei keiner Bank / Broker / Finanzseite auf die Renditeberechnungen wirklich verlassen.
Es ist selten bis nie wirklich erkennbar, mit welchem Kurs die Berechnungen erfolgen !!
(aktueller Kurs, Vortagskurs, anderer Börsenplatz u.ä.)
Selbst die Börsenplätze wie Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf berechnen unterschiedlich bei absolut gleichen Kursen !
Auch die Anzeige der Stückzinsen ist unterschiedlich.
Es gibt Börsenplätze, die berechnen auf den heutigen Tag, andere auf die voraussichtliche Valuta (+2 Tage)
Am besten suchst Du Dir einen ordentlichen Renditerechner im Netz und probierst damit etwas rum.
In jedem Fall verlässlicher als die angezeigten Renditen
(Ich benutze seit Jahren
https://www.zinsen-berechnen.de/bondrechner.php)
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am 08.03.2023 15:34
Oooohhh,
ich glaube, ich habe noch viel zu lernen.
@ Crazyalex, ja, ich möchte mir noch ein einträgliches Depot mit verschiedenen Wertpapieren aufbauen als (lange vernachlässigte) Altersvorsorge. Da die Zinsen mal wieder steigen und alle von wieder lohnenden Anleihen reden, wollte ich mich damit mal beschäftigen.
@ Paej: Danke für den Tip mit dem Rechner. Mir schwante schon irgendwie, dass die Zahlen nicht wirklich echt sind.
Gibt es eigentlich irgendein empfehlenswertes Buch oder eine Website "Anleihen für Dummies" oder so ähnlich, wo man mal solches Wissen geballt nachlesen kann? Ich fand ja schon ETFs verwirrend, aber Anleihen sind schlimmer. Sind vielleicht Anleihen-ETFs die Lösung? Als Sparvertrag?
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am 08.03.2023 15:51
Meine ganz ehrlich Meinung dazu: Wenn Du noch genügend Zeit bis zur Rente hast dann keine Anleihen und tatsächlich "nur" einen ETF kaufen. Sparplan anlegen auf den passenden ETF (i.d.R. einen MSCI World oder FTSE AllWorld) und fertig.
Alles andere ist unnötig kompliziert / bringt zu wenig Rendite / hat ein zu hohes Risiko etc. - und natürlich noch wahlweise jede erdenkliche Kombination aus den Punkten 😉
...außer man macht ein Hobby draus und beschäftigt sich mit dem Kram 😉
Gruß Crazyalex
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am 08.03.2023 16:14
@Crazyalex schrieb:Meine ganz ehrlich Meinung dazu: Wenn Du noch genügend Zeit bis zur Rente hast dann keine Anleihen und tatsächlich "nur" einen ETF (..😉
...außer man macht ein Hobby draus und beschäftigt sich mit dem Kram 😉
uns selbst wenn dies als Hobby betreibt: geldverdienen mit Staatsanleihen ist extrem schwer und die Konkurrenz auf dem Markt riesengroß und schlagkräftig.
