am 03.02.2026 14:02
@CurtisNewton da musst Du unbewusst irgendeine Taste gedrückt haben. Von mir (auch Bayer) will Flatex das nicht.
@Silver_Wolf ich bin mit dem Zweitdepot seit 2021 bei Flatex, und auch da ist nicht alles supi.
ich mag: man braucht keine 2FA Legitimation, um in seinen Postkasten zu schauen, und das Zumüllen des Postfaches ist weniger arg. Es gibt eine Aufstellung pro Tag über ggf. angefallene Handelsaktivitäten und nicht eine pro Handelsaktivität. (Dafür nerven sie beständig mit Verlustschwellenmeldungen). Dauerhaft sind 2 Emittenten Aktionspartner (z.Zt. JPM und MS) für gebührenfreien Derivatehandel. Das ändert sich so alle 2-3 Jahre.
weniger toll: seit gefühlt 2 Jahren versuchen sie die Kunden an ein neues Frontend zu gewöhnen, dass aber scheinbar wenig Anklang findet. Persönlich das neue bunter aber nicht informativer. Im Moment laufen alte+neu parallel nebeneinander, wer weiß wie lange noch. Limitorder haben gewöhnungsbedürftige Namen "stop loss" ist "stop market" etc. Gültigkeit muss mühsam im Kalender ausgewählt werden. Das praktische "maximal" der Codi fehlt und länger als 3 Monate geht eh nicht.
am 22.02.2026 22:50
Auch von meiner Seite aus ein Dankeschön für das Aufschreiben der Erfahrung.
Meistens bekommen Banken weder die Gründe für die Eröffnung, noch für die Schliessung mit.
Dieses Mal schon.
am 06.03.2026 11:22
Oder macht es wie die Sparkasse auf Fehmarn mit 5 € gebühren und begrenzter Abhebung auf 100 €. Ärgerlich, weil einige Restaurants sich weigern Kartenzahlung zu akzeptieren, da lacht das Schwarzgeld.
am 06.03.2026 11:29
Die Ing Diba ist witzig. Wir bekommen einmal im Jahr einen Kontoauszug über ein kleines Restguthaben. Konten wurden seinerzeit gekündigt. Onlinezugang wurde dann auch direkt geschlossen, Telefonhotline unergiebig. Seit mehreren Jahren kündigen wir immer wieder diese Konto und bitten um Überweisung des Guthabens und Auskunft, seit Jahr und Tag wird das ignoriert. Sie bearbeiten das einfach nicht. Ich schicke das jetzt mal an die Bankenaufsicht.
Bei Erbabwicklungen hatte ich mehrfach mit dnen zu tun, ein Grauen. Schaut das Euer Konto da weg ist bevor Ihr sterbt, sonst haben Eure Erben Streß.
19.08.2026 12:39 - bearbeitet 19.08.2026 14:16
Im Januar hatte ich geschrieben, daß ich über einen Depotwechsel nachdenke. Da ich seitdem keine Verbesserung hier feststellen konnte, habe ich kürzlich testweise woanders ein Depot eröffnet, um mich da mal "ranzutasten". Nun habe ich alles übertragen.
Preisgestaltung (ähnlich wie bei comdirect), Webinterface und Handel beim neuen Depot gefallen mir gut - das ist für mich aber gar nicht so wichtig. Den Ausschlag gegeben haben bei mir die schnelle telefonische Erreichbarkeit (mehrfach!) der Kundenbetreuer und deren Kompetenz.
Es war bei mir ein schleichender Prozess, ausgelöst durch technische Unzulänglichkeiten (langsame Kontobuchungen, verspätete Wertpapierabrechnungen), immer unübersichtlichere Preisgestaltung (Alt- vs. Neukunden), komplizierte und verwirrende Tagesgeldaktionen, Abschaltung diverser Features (wie z.B. Wegfall Finanzmanager), schlechte Kommunikation (u.a. stillschweigende Änderung der first-Bedingungen) und aktuell stört mich technisch die Klickorgie, die man veranstalten muss, bis man hier einen Beitrag schreiben kann.
am 19.08.2026 18:57
Das Orderentgelt bei Deinem neuen Broker ist - wie Du ja selber schreibst - nur "ähnlich". Die Preisstruktur bzgl. der Gebühr ist vom Grundsatz her analog aufgebaut - mit dem Unterschied, dass sich Dein neuer Broker bei einer normalen Order für kleinere Ordergrößen aber erst einmal nur den halben Betrag zum Einstieg genehmigt (was die Comdirect zwar formal auch mach, dann aber mit "min. 9,95€ das ggf. verdoppelt).
Zudem gibt es ja noch die Variante für 0,95€bei Deinem neuen Broker wahlweise zu handeln: Da bleibt Dir als Kunde die Möglichkeit - insbesondere zu den üblichen Handelszeiten bei Xetra - zu vergleichen was im Einzelfall günstiger ist.
Zudem fällt, soweit ich das sehen kann, die Clearstream-Gebühr (welche in meinem Kopf inzwischen live mit "Idi*tensteuer" übersetzt wird - wer die zahlt ist selber schuld...) nicht an.
Insofern ist das Angebot in meinen Augen deutlich besser, das der Kunde selber entscheiden kann und "nebenbei" weniger Geld liegen lassen muss.
Gruß Crazyalex
am 19.08.2026 19:28
Alles richtig. Die Variante für 0,95€ werde ich aber nur für Orders bis 10k anwenden, da es sonst u.U. zu unliebsamen Überraschungen kommen kann. Für größere Sachen bevorzuge ich lieber den Direkthandel mit Preisanfrage.
am 19.08.2026 19:40
Was ja auch nicht das Hauptargument für den Wechsel war - sondern "nur" angenehmer Nebeneffekt 😉
Ich kann Deine Gründe vollkommen nachvollziehen.
Und jeder muss für sich selber entscheiden, was ihm wichtig ist, worauf er Wert legt.
Und dass das "Gesamtpaket" für einen am Ende stimmen muss steht ja vermutlich außer Frage.
Die Frage ist nur: Bemüht sich der jeweilige Anbieter ein stimmiges und brauchbares Gesamtpaket anzubieten - oder ist er einfach mit sich selber soweit zufrieden...
Das macht für eingie doch auch einen Unterschied, ob sich die Bank mit dem Kunden oder mit sich selber beschäftigt: Prozesse, Kommunikation und Wertschätzung sind nämlich doch nicht nur Schlagworte.
Gruß Crazyalex
19.08.2026 19:46 - bearbeitet 19.08.2026 19:46
Noch ein Nachsatz zum Direkthandel: Die besten Erfahrungen bei größeren Orders habe ich mit SocGen gemacht. Da zucken Baader und Lang & Schwarz gerne mal zurück und stellen keinen Preis mehr 😉
19.08.2026 22:31 - bearbeitet 19.08.2026 22:38
19.08.2026 22:31 - bearbeitet 19.08.2026 22:38
@FD774 schrieb:Noch ein Nachsatz zum Direkthandel: Die besten Erfahrungen bei größeren Orders habe ich mit SocGen gemacht. Da zucken Baader und Lang & Schwarz gerne mal zurück und stellen keinen Preis mehr 😉
Einige Broker bieten auch eine MultiQuote Order an, da kann man mehrere Live Trading Plätze parallel auswählen und man bekommt dann ein Angebot von eben diesen Handelsplätzen gleichzeitig - und kann das beste (Kurs + Gebühren) auswählen. Vorausgesetzt man verliert über 50 mit Bildschirmarbeitsplatzbrille bewaffnet in den 5 Sekunden nicht den Überblick. Zum meiner Überraschung hatte bereits mehrfach Quotrix die beste "total cost of ownership"