Hallo lieber Comdirect!
( @SMT_Service )
Ich möchte an dieser Stelle mal einen Verbesserungsvorschlag einreichen für eine Sache die mich schon lange ärgert:
Zwar bekomme ich eine Beachrichtigung, dass sich was in der Postbox befindet aber nicht was sich dort befindet.
Nicht jedes Dokument das dort neu eingestellt wird erfordert meine sofortige Aufmerksamkeit... Eine Benachrichtigung über eine Dividende und die steuerliche Behandlung dazu ist z.B. eher zeiotunkritisch...
Eine Benachrichtigung dass ich die Hintergründe eines Geldeingangs offenlegen soll wiederum sehr zeitkritisch. Ich möchte nicht immer genötigt sein jedes Mal wenn da was drin ist auch gleich reinschauen zu müssen!
Wäre es denkbar etwas Datenschutz zu opfern und in der Benachrichtigungsmail einen Hinweis über die Art des Dukoments in der Postbox einzubauwn?
z.b.
"...befindet sich ein neuer Finanzreport"
"...bedindet sich eine neue Wertpapierabrechnung"
"...befinden sich wichtige vertragsrelevante/zeitkritische Dokumente"
"...befindet sich eine Produktinformation (Werbung)"
etc.
Und für die Datenschutzfanatiker wäre es ja vielleicht eine Möglichkeit das als Option einstellbar zu machen: Möchte ich die "nackte" Info dass sich was in der Postbox befindet oder möchte ich eben zusätzlich die Dokumentenart wissen.
Gruß Crazyalex
Hallo @Thorsten_ , liebe Community,
Gerade eine Nachricht zu einem sicherheitskritischen Vorgang in die Postbox geflattert.
bei Notifications zu weniger sensiblen Inhalten, können wir das Kind beim Namen nennen. Bei Infos zu einer bestimmten WKN, darf die betreffende WKN nicht im Betreff erscheinen.
VG
Christoph
Um Missverständnissen vorzubeugen (weil das hier nicht so ganz eindeutig rüberkommt):
"...können wir das Kind beim Namen nennen" bezieht sich auf Änderungen in der Zukunft?
Denn der aktuelle Anlass (hier: Aktivierung von Google Pay auf neuem Endgerät) und der Hinweis auf "neue News" und "aktuelle Informationen und interessante Themen rund um comdirect" passen nicht zusammen.
Hier wäre der explizite Hinweis auf eine sicherheitsrelevante Nachricht angebracht, die im Gegensatz zu Werbung möglichst zeitnah gelesen werden sollte.
Und damit trifft das ja auch den Kern dieser Idee: schnelle Entscheidungsmöglichkeit zwischen dringenden und nicht-zeitkritischen Dokumenten aufgrund der Mail-Benachrichtigung.
Es liegt noch Potential in der Verbesserung der Kommunikation seitens der Bank.
Damit kann die Kundenzufriedenheit kostenfrei gesteigert werden!
Gruß
Bzgl. WKN
Wieso eigentlich wird dann die Mail-Benachrichtigung für die Kosteninformation einer geplanten Order nicht als solche benannt und erfordert einen Login zu PB, aber die Benachrichtigung bei Ausführung der Order selbst (wenn man das aktiviert hat) kommt mit allen Details hereingeschneit. Ist das nicht ein Widerspruch?
Hier mal ein positives Beispiel einer andere Bank:
"Information für Einlegerinnen und Einleger
Hallo [Kundenname],
mit dieser E-Mail möchten wir Sie auf den Informationsbogen für den Einleger hinweisen. Diesen haben wir Ihnen in Ihrer Post-Box zur Verfügung gestellt.
Wichtig für Sie:
Es besteht kein Handlungsbedarf. Das Schreiben dient lediglich Ihrer Information. Weitere Infos rund um das Thema Einlagensicherung finden Sie hier.
Gut zu wissen:
Auch Beträge über 100.000 Euro sind bei uns sicher. Zusätzlich zu der gesetzlich vorgeschriebenen Grundabsicherung sind wir dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. Das bedeutet für Sie: Bei uns sind Guthaben aktuell bis zu 3 Millionen Euro pro Kundin bzw. Kunde gesichert. Auch bei Gemeinschaftskonten zählt jede Person einzeln.
Viele Grüße
[Bank]"
...und genau SO könnte manauch auf die zeitkritische Dringlichkeit von Dokumenten in der Postbox hinweisen - je nach Mut der Bank / Auslegung des Datenschutzes ggf. auch unter Verzicht der konkrekten Nennung des Anlasses - das man da jetzt bitte mal schnellstmöglich reinschauen möge.
Gruß Crazyalex
P.S. die eigene Werbung ist nicht dringend/zeitkritisch, eine drohende Kündigung seitens der Bank hingegen schon...
...und genau SO könnte manauch auf die zeitkritische Dringlichkeit von Dokumenten in der Postbox hinweisen - je nach Mut der Bank / Auslegung des Datenschutzes ggf. auch unter Verzicht der konkrekten Nennung des Anlasses - das man da jetzt bitte mal schnellstmöglich reinschauen möge.
Dein Beispiel ist schön und gut. Und solche Fälle finden in unserer Postbox doch schon lange statt.
Bottleneck ist u.a. die Vorlaufzeit. Relevante Sachverhalte (Wer, wie, was, warum etc.), die idealerweise genug Vorlaufzeit haben, können von uns problemlos als Info in die Postbox gestellt werden. Wenn es sich jedoch um akute Problem handelt, wird es schwieriger, sachdienliche Hinweise in ein solches Format zu gießen, um den Kunden zu informieren. Und dann kommt ja auch noch hinzu, dass die Lesequote der Postbox nicht berauschend ist - soll heißen, dass, selbst wenn wir informieren würden, die Info von betroffene Kunden nicht zur Kenntnis genommen würde.
Aber ich schrieb ja schon, dass ich das Thema platziere.
VG
Christoph
Also... Ich möchte darauf noch einmal eingehen, weil sie aus meiner Sicht den Kern des Anliegens erneut etwas verschiebt.
Wenn du schreibst, dass solche Fälle in der Postbox „doch schon lange stattfinden“, dann ist genau das Teil des Problems. Die Erfahrungen hier im Thread zeigen sehr deutlich, dass entsprechende Hinweise eben nicht konsistent, nicht klar unterscheidbar und vor allem nicht zuverlässig sind. Sicherheitskritische Vorgänge, fristgebundene Anforderungen und reine Informations- oder Werbeschreiben werden in den Benachrichtigungen häufig sehr ähnlich angekündigt. Dass es vereinzelt besser funktioniert, ändert nichts daran, dass das System insgesamt nicht verlässlich genug ist, um daraus als Kunde eine klare Priorisierung ableiten zu können.
Auch das Argument der fehlenden Vorlaufzeit bei akuten Sachverhalten überzeugt mich nicht. Gerade bei sicherheitsrelevanten oder zeitkritischen Themen braucht es keine detaillierte Erklärung im Vorfeld, sondern lediglich eine klare Einordnung der Dringlichkeit. Niemand erwartet, dass in einer E-Mail-Benachrichtigung Hintergründe, Ursachen oder Details genannt werden. Eine kurze, datenschutzkonforme Formulierung wie „Sicherheitsrelevante Nachricht in Ihrer PostBox – bitte zeitnah prüfen“ oder „Zeitkritische bankdienstliche Information – bitte kurzfristig einloggen“ würde vollkommen ausreichen. Das ist keine komplexe Aufbereitung von Sachverhalten, sondern lediglich eine Klassifizierung nach Dringlichkeit.
Besonders kritisch sehe ich den Hinweis auf die geringe Lesequote der Postbox. Aus meiner Sicht wird hier Ursache und Wirkung vertauscht. Die geringe Lesequote ist kein Gegenargument, sondern vielmehr eine direkte Folge der aktuellen Kommunikationspraxis. Wenn „wichtige Nachrichten“ in der Realität sehr häufig nicht zeitkritisch sind und wenn Werbung, Pflichtinformationen und sicherheitsrelevante Vorgänge gleich oder sehr ähnlich angekündigt werden, dann stumpfen Nutzer zwangsläufig ab. Genau deshalb fordern wir seit Jahren eine klarere Differenzierung – damit wirklich relevante Inhalte nicht im Grundrauschen untergehen. Die geringe Lesequote spricht also nicht gegen die vorgeschlagene Verbesserung, sondern vielmehr für sie.
Am eigentlichen Lösungsvorschlag hat sich aus meiner Sicht nichts geändert. Es geht weiterhin nicht um Inhalte, sondern um Einordnung. Eine pragmatische Minimallösung könnte beispielsweise mit wenigen, klaren Kategorien arbeiten: etwa „Zeitkritische Nachricht in Ihrer PostBox“, „Sicherheitsrelevante Information“ oder „Neue Information – kein Handlungsbedarf“. Optional ließe sich das für besonders datenschutzsensible Kunden konfigurierbar machen. Dafür braucht es keine neuen Prozesse, keine Offenlegung sensibler Daten und auch keine perfekte Vorlaufzeit, sondern vor allem den Willen, Kundenkommunikation konsequent vom Empfänger her zu denken.
Nach über vier Jahren Diskussion, zahlreichen Praxisbeispielen aus der Community und inzwischen auch positiven Referenzen anderer Banken bleibt bei mir der Eindruck, dass die fehlende Umsetzung weniger an Datenschutz, Technik oder Komplexität liegt, sondern vor allem an einer fehlenden Priorisierung des Themas. Das ist schade, weil sich hier mit vergleichsweise geringem Aufwand ein spürbarer Mehrwert für Kundinnen und Kunden erzielen ließe.
Gruß Crazyalex
Solch eine Info, wie von Alex eingestellt, kenne auch ich von 2 Banken.
Mehr wäre nicht zu sagen.
Grüße
Daniel