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am 06.02.2020 11:52
Guten Tag liebe Community,
im Rahmen einer Bachelor Thesis vergleiche ich diverse ETF´s untereinander und mit ihrer Benchmark. Dabei ist eine Frage aufgetreten. Beim Vergleich von IE00B60SWX25 und IE00B53L3W79 ist mir aufgefallen dass 1. beide ETF´s besser als ihre Benchmark abschneiden und 2. der physisch replizierende ETF besser als der synthetisch replizierende ist. Als Benchmark habe ich den Eurostoxx 50 TR Index genommen, da beide ETF´s thessaurierend sind.
Hat von euch jemand eine Erklärung dafür ?
VG
Nico
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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am 06.02.2020 12:12
Hier könnten zum Beispiel Erträge aus Wertpapierleihe die Ursache sein.
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am 06.02.2020 12:18
Interessante Frage auf die ich keine spontane Antwort habe.
Auffallend ist, dass sämtlich ETFs (derzeit 19) den Index dauerhaft schlagen, teilweise sogar deutlich (klick). Allerdings bin ich nicht 100% sicher welche Variante des EURO STOXX 50 zugrundegelegt wurde. Diese Gleichmäßigkeit habe ich auf der Seite aber noch bei keinem anderen Index gesehen.
06.02.2020 12:48 - bearbeitet 06.02.2020 12:48
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06.02.2020 12:48 - bearbeitet 06.02.2020 12:48
Müsste gemäß deiner Quelle, wenn ETF´s ihren Index outperformen, der TE dann nicht poitiv sein ?
Mein Problem ist halt auch dass von der Logik her sythetisch replizierende besser performen sollten aufgrund geringerer Kostenquote, und das sollte ich aufzeigen.
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am 06.02.2020 12:50
Das muss eben nicht so sein. Ein ETF der höhere Kosten hat aber auch höhere zusätzliche Einnahmen, wie z.B. durch Wertpapierleihe, kann durchaus trotzdem die bessere Performance haben.
Bei Trackingdifferences.com ist eine negative Zahl ein gutes Zeichen - verwirrend dargestellt, aber dafür in rot und grün
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am 06.02.2020 13:06
@Nico95 schrieb:Müsste gemäß deiner Quelle, wenn ETF´s ihren Index outperformen, der TE dann nicht poitiv sein ?
Sehr verwirrend, auf deren Webseite ist es aber genau andersrum (siehe hier, unten rechts).
@Nico95 schrieb:Mein Problem ist halt auch dass von der Logik her sythetisch replizierende besser performen sollten aufgrund geringerer Kostenquote, und das sollte ich aufzeigen.
Das aufzuzeigen wird nicht einfach da aus meiner Sicht die These nicht pauschal gilt. Es gibt zwar meistens geringere Kosten (ich rede von Gesamtkosten, nicht TER!), aber die Möglichkeit Einnahmen über Wertpapierleihe zu generieren fällt dafür weg. Zumindest ist mir kein Swapper bekannt der Wertpapierleihe betreibt.
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am 06.02.2020 13:18
Du hast mir auf jeden Fall schon geholfen, ich vermute ich werde es so aufbauen, dass ich mehrere Märkte betrachte. Es ist zum beispiel auffällig das synthetische ETF auf den MSCI World auf 10 jahre annuliert eine höhere Rendite (nach TER) aufweisen als physisch replizierende. Das lässt sich, so vermute ich, auf den Vorteil der Replikationsart zurückführen. Bei einem Eurostoxx 50 ist dieser Vorteil vermutlich nicht so stark weshalb physcisch replizierende hier auf den ersten Blick besser performen.
Synthetisch Replizierende sollten doch ebenfalls Wertpapierleihe betreiben können ? Meinem Verständnis nach besitzen sie trotz Swap Basis einen Asset Wertpapierkorb. Man muss dazusagen, dass ich mal gelesen hab dass durch diese 10% Grenze täglich eine Glattstellung von Kontrahent und ETF Anbieter stattfindet, dann würde es Sinn machen, dass eine Wertpapierleihe nicht umsetzbar ist.
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am 06.02.2020 14:11
@Nico95 schrieb:Du hast mir auf jeden Fall schon geholfen, ich vermute ich werde es so aufbauen, dass ich mehrere Märkte betrachte. Es ist zum beispiel auffällig das synthetische ETF auf den MSCI World auf 10 jahre annuliert eine höhere Rendite (nach TER) aufweisen als physisch replizierende. Das lässt sich, so vermute ich, auf den Vorteil der Replikationsart zurückführen. Bei einem Eurostoxx 50 ist dieser Vorteil vermutlich nicht so stark weshalb physcisch replizierende hier auf den ersten Blick besser performen.
Ich habe das folgende weder geprüft noch kann ich es mit handfesten Zahlen belegen, aber mein Gefühl sagt mir, der Vorteil des Swappers ist umso größer je weniger liquide die Werte des Index sind.
Der Euro Stoxx 50 dürfte das Liquideste sein, das man so finden kann.
Vielleich ist sogar der Stoxx 600 schon spürbar schlechter.
@Nico95 schrieb:Synthetisch Replizierende sollten doch ebenfalls Wertpapierleihe betreiben können ? Meinem Verständnis nach besitzen sie trotz Swap Basis einen Asset Wertpapierkorb. Man muss dazusagen, dass ich mal gelesen hab dass durch diese 10% Grenze täglich eine Glattstellung von Kontrahent und ETF Anbieter stattfindet, dann würde es Sinn machen, dass eine Wertpapierleihe nicht umsetzbar ist.
Die Glattstellung betrifft aber nur die hinterlegten Sicherheiten des Kontrahenten. Dazu werden andere Papiere bei einem Treuhänder hnterlegt. Auf den Wertpapierkorb des Fonds hat das keinen direkten Einfluss.
Inwiefern die ETF-eigenen Papiere trotzdem verliehen werden bzw. aus regulatorischen Gründen überhaupt verliehen werden dürfen, entzieht sich meiner Kenntnis.

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