am 28.09.2021 17:48
Lieber nmh, Esker hat ja in den letzten Tagen ordentlich nachgegeben. Wo siehst du denn den aktuellen Stoppkurs? Ich bin irgendwo zwischen 220 und 230 Euro. Wäre schön, wenn mir jemand aus der Community helfen könnte. Danke Sachil
am 30.09.2021 14:52
Wer meine Beiträge regelmäßig verfolgt, weiß, dass ich von vier Dingen keine Ahnung habe: Autos, Fußball, ETF und Sparpläne.
Bei einem Sparplan auf Einzelaktien tut man sich mit dem Money-Management schwer. Dennoch ist -- unter Beachtung der Stopkurse -- sicher auch ein Sparplan eine gute Idee. Nur dass Du dann halt den maximalen Verlust nicht so gut kontrollieren kannst.
Eine Möglichkeit wäre, den Sparplan zu beenden, sobald Deine Aktie die vorher errechnete Maximalmenge erreicht hat.
Fortinet ist ebenfalls ein guter Kauf. Den Stopkurs zur Verlustbegrenzung darf man von 155 auf 180 Euro hochsetzen.
Viel Erfolg!
nmh
am 30.09.2021 17:31
Vielen Dank! Ich habe jetzt eine kleine Position in Esker investiert und den Stopkurs wie von dir Empfohlen bei 225,00 EUR gesetzt. Bei schwäche werde ich hier weiter zukaufen.
Bei den Sparplänen handhabe ich es tatsächlich so dass ich diese nur bis zum vorher festgelegten Maximalwert laufen lasse.
Ich bin gespannt auf deine Weiteren Beiträge! 🙂
Viel Erfolg und gute Kurse
AC
am 30.09.2021 17:42
@AC22 schrieb:
Ich bin gespannt auf deine Weiteren Beiträge! 🙂
Wenn Du mal ganz viel Zeit hast, dann klicke hier. Da findest Du eine bescheidene, aber zeitlose Collection all meiner Beiträge. Viel Spaß beim Lesen und Staunen!
nmh
am 30.09.2021 20:45
@nmh Super ich schaue direkt mal rein 🙂
Und noch einmal Danke für die Arbeit die du in deine Beiträge steckst! Echt klasse!
VG
AC
am 21.02.2022 10:49
So. Esker hat den Stoppkurs lange unterschritten. Durch einen dummen Fehler meinerseits liegt die Aktie aber immer noch im Depot. Damit hat sie meinen "maximalen Verlust" nach dem @nmh money Management natürlich längst überschritten.
Bleiben drei Optionen: Halten, verramschen oder einen neuen sinnvollen Stoppkurs in der Hoffnung setzen, das Papier möge sich erholen.
Wo könnte ich wohl so einen Stoppkurs sinnvoll setzen?
21.02.2022 23:28 - bearbeitet 21.02.2022 23:29
21.02.2022 23:28 - bearbeitet 21.02.2022 23:29
Hallo,
@codiO schrieb:Bleiben drei Optionen: Halten, verramschen oder einen neuen sinnvollen Stoppkurs in der Hoffnung setzen, das Papier möge sich erholen.
Wo könnte ich wohl so einen Stoppkurs sinnvoll setzen?
In meiner Strategie kommen Stoppkurse (bis auf seltene Ausnahmen) nicht vor. Dennoch kenne ich natürlich das Money Management.
Nun bist Du gezwungen zu improvisieren.
Zu welchem Preis hattest Du Esker gekauft? Würden erhebliche Steuern anfallen, wenn Du sie abgibst?
Wenn Du schon nahe +- 0 oder im Minus bist, würde ich sofort verkaufen und hoffen, dass diese Entscheidung richtig war.
Besteht Dein Buchwert praktisch aus Kursgewinnen, dann könntest Du Dich auch entschließen durchzureiten (und ggf. einen neuen Stop Loss so zu setzen, dass Du ggf. mit leichtem Plus aus der Anlage herauskommst. Geht noch ein Stop bei 3-4% jährlichem Zuwachs seit Kauf?).
Gruß: KWie2
... irgendwo in 'nem Portfolio zwischen Graham und Bogle ...
am 21.02.2022 23:32
Die Position ist 27 Prozent im Minus....
am 22.02.2022 00:27
Das kann ich locker toppen - bin 45% im Minus. Lektion (erneut) gelernt: Stop-Kurse nicht aussitzen. 😑
am 22.02.2022 00:33
Naja, die Order wurde bei mir gestrichen und ich habe es nicht bemerkt.
Das Ergebnis ist dasselbe.
Die Frage ist, wie diese Aktie überhaupt zu betrachten ist. Über GD 200 brauchen wir ja wohl nicht mehr reden.
Vielleicht ist die Idee von @KWie2 richtig, den ganzen Mist zu verkaufen. Andererseits ist das, was ich als maximalen Verlust riskieren wollte, jetzt deutlich überschritten. Da überlege ich schon, das auszusitzen....
am 22.02.2022 11:00
Hallo,
und genau dabei kann Dir aber niemand wirklich helfen.
Stehen wir am Ende eines Rücksetzers (Halten!) oder am Anfang einer Rezession (Verkaufen!)?
Auch wenn es für Dich um viel zu gehen scheint, sind die vergangenen Verluste doch schon längst Geschichte. Die Vergangenheit ist an der Börse ( bis auf Steuerliche Aspekte) irrelevant.
Du kannst eine Münze werfen oder würfeln.
Das liegt aber nur daran, dass Momentan die Stoppkurse weniger relative Schwäche anzeigen, sondern mehr allgemeinen Börsen Roller Coaster.
Entsprechend würde ich dann, wenn die Entscheidung auf "Verkauf" fällt, in Cash gehen und nicht in einen neuen Wert.
Was ich gelegentlich mache ist 50/50.
Wenn Du entweder gar nicht weisst, woran Du gerade bist, oder krasse harte Entscheidungen Dich belasten: Schon mal drüber nachgedacht, 50% in Cash zu verwandeln und neue Marktsignale abzuwarten?
Gruß: KWie2
... irgendwo in 'nem Portfolio zwischen Graham und Bogle ...