- « Vorherige
-
- 1
- 2
- Nächste »
Rückfrage zu thesaurierend oder ausschüttend ETF
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
03.11.2020 23:03 - bearbeitet 03.11.2020 23:05
Hallo zusammen,
das Thema gibt es sehr oft und ich hab bereits viel gelesen. Allerdings ist mir noch ein bisschen was unklar.
Ich will ca. 20.000 Euro in ETF investieren. Anschließend diesen ETF mit monatlich 150 Euro Sparrate weiter aufbauen.
Ich hab jetzt oft gelesen, dass es sich lohnt zuerst auf ausschüttende ETF zu setzen, bis der "Freistellungsauftrag" aufgebraucht ist. Den "Gewinn" dann wieder zeitnahe über eine temporäre Erhöhung der Sparrate wieder in den ETF zu invistieren, damit man einen "manuellen" thesaurierend ETF mit "steuerlichen" Vorteilen hat.
Also "Grenze" wird ein Depotvolumen von ca. 60.000 Euro empfohlen und dann zu wechseln. Das verstehe ich nicht so ganz.
Beispiel: Bei 60.000 Euro habe ich doch bei einer Ausschüttung von ca. 2% bereits 1.200 Euro erreicht? Sollte da die Grenze nicht bei 40.000 Euro liegen oder vergess/übersehe ich irgendwas? Freistellungsauftrag für Singles beträgt doch 801 Euro.
Danke für die wohl im Nachhinein gesehen sehr einfache Frage 🙂
- Labels:
-
ETF
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 09:42
@GetBetter schrieb:
@Fritzla83 schrieb:
Also ich beginne quasi mit einem ausschüttenden ETF. Sobald dieser am Freistellungsauftrag "kratzt", höre ich auf diesen zu besparen, verkaufe ihn aber nicht, sondern behalte ihn. Ich kaufe dann zusätzlich einen thesaurierend ETF, mache da die Sparpläne weiter und investiere da auch die Ausschüttung vom auschüttenden ETF rein?
Da Du mir einem Fragezeichen schließt:
Die Antwort ist: Ja! (mit Ausrufezeichen)
Da muß ich widersprechen. Die Antwort lautet Nein!
Die richtige Strategie wäre:
Also ich beginne quasi mit einem ausschüttenden ETF. Sobald dieser am Freistellungsauftrag "kratzt", prüfe ich, ob sich meine (steuerliche) Situation, das Steuersystem als solches und der Markt geändert hat und ob meine Lebenssituation noch so ist, wie sie Mitte 2020 war, dann treffe ich auf Basis dieser Daten eine neue Entscheidung.
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 09:46
Auch Korinthen wollen gekackt werden
Gruß Crazyalex
An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 10:07
Danke für euren zahlreichen Antworten und Auskünfte, jetzt bin ich schlauer 🙂
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 10:09
Die Spitzfindigkeit können wir natürlich auf die Spitze treiben und dazu raten mit der Prüfung der steuerlichen Situation etc. nicht erst zu warten bis man am Freistellungsauftrag kratzt, sondern dies vor jeder Sparrate zu tun.
So, jetzt Du wieder...
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 13:05
@GetBetter schrieb:Die Spitzfindigkeit können wir natürlich auf die Spitze treiben und dazu raten mit der Prüfung der steuerlichen Situation etc. nicht erst zu warten bis man am Freistellungsauftrag kratzt, sondern dies vor jeder Sparrate zu tun.
@GetBetter: Auch dazu sage ich: Nein! (mit Ausrufungszeichen)
Der durchschnittliche Mitteleuropäer hat einen "Ereignishorizont" von einigen Jahren. Sprich: Entwicklungen, die im Wochen- oder Monatsbereich liegen, lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersehen; Entwicklungen, die weit hinter diesem Horizont liegen (Jahrzehnte) , lassen sich kaum prognostizieren.
Wenn ich heute in deinen Kühlschrank schaue, kann ich ziemlich genau abschätzen, was in den nächsten Tagen bei dir auf dem Tisch stehen wird. Ich habe aber keine Ahnung, wie dein Mittagessen im November 2040 aussehen wird.
Der optimale Zeitspanne, um wesentliche Entscheidungen neu zu bewerten liegt in der Grössenordung des "Ereignishorizonts". Zu häufiges Prüfen kostet Zeit und erhöht die Fehlerquote, zu seltenes Prüfen ist oft teuer.
- Als neu kennzeichnen
- Lesezeichen
- Abonnieren
- Stummschalten
- RSS-Feed abonnieren
- Kennzeichnen
- Anstößigen Inhalt melden
am 04.11.2020 17:13
Nun folgt der heute früh versprochene Link. @GetBetter hat eine wirklich tolle Aufstellung gemacht, aus welcher eine sehr informative Diskussion entstanden ist.
Weiteres ist hier zu lesen.
Dem ganzen Thread sind sehr viele Informationen zu entnehmen. Absolut lesenswert für jeden ETF-Sparer, der sich ersthaft Gedanken um Thesaurierer/Ausschütter macht.

- « Vorherige
-
- 1
- 2
- Nächste »
- ETF Wechsel von ausschüttend zu thesaurierend in Wertpapiere & Anlage
- World ETF umschichten von Thesaurierend zu Auschüttend? in Wertpapiere & Anlage
- Frage zu thesaurierenden und ausschüttenden ETFs, Fonds etc. in Wertpapiere & Anlage
- Geldanlage, wie vorgehen? in Wertpapiere & Anlage
- Fragen bezüglich Abgeltungssteuer/Kapitalertragssteuer/Vorabpauschale als Steuerausländer in Konto, Depot & Karte