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am 01.06.2021 17:21
Hallo,
ich habe heute von der gleichen Aktie zwei Hebelprodukte gekauft, einmal long, einmal short. Gleicher Hebel. Theoretisch müsste ich ja bei einem Gewinn machen, oder?
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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01.06.2021 17:28 - bearbeitet 01.06.2021 17:30
Ich würde mal sagen: nö, du kannst auch mit beiden Verlust machen. Schließlich enthalten beide einen gewissen Zeitwert, der nach und nach abnimmt.
Aber da gibt es hier Foristi, die das formal deutlich korrekter und abhängig von den verschiedenen Wertpapiertypen ausdrücken können als ich. Daher lasse ich es bleiben und bleibe bei meiner oberflächlichen Aussage 😉
edit: ganz abgesehen von den Spreads und Gebühren die noch obendrauf kommen....
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am 01.06.2021 19:26
@UlrichBerlin schrieb:ich habe heute von der gleichen Aktie zwei Hebelprodukte gekauft, einmal long, einmal short. Gleicher Hebel. Theoretisch müsste ich ja bei einem Gewinn machen, oder?
Was für Hebelprodukte?
Solche mit variablem Hebel oder solche mit konstantem Hebel?
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am 01.06.2021 19:41
Du wirst mit einem der beiden Papiere aller Voraussicht nach Gewinne machen (es sei denn, es ist ein Faktor-Zertifikat; bitte such mal in Gooooogle nach dem Begriff "Pfadabhängigkeit"). In Summe wirst Du mit Sicherheit Verluste machen, weil Du für den Long-Schein Finanzierungskosten bezahlst, und weil für beide Papiere Gebühren und Spreads zu bezahlen sind.
nmh
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am 01.06.2021 19:49
@UlrichBerlin schrieb:ich habe heute von der gleichen Aktie zwei Hebelprodukte gekauft, einmal long, einmal short. Gleicher Hebel. Theoretisch müsste ich ja bei einem Gewinn machen, oder?
Was genau ist der Hintergrund für Dein "Experiment"?
Was erwartest Du Dir von Deiner Vorgehensweise?
Welche Produkte (WKN) hast Du dafür genutzt?
Wie sind Deine gedanklichen Szenarien für den Ein- und Ausstieg?
Erzähl doch gerne mal ein bisschen mehr, damit wir hier ggf. noch etwas dazulernen können.
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am 01.06.2021 20:39
@UlrichBerlinhat sich im Kern einen (wahrscheinlich asymmetrischen) Long Straddle auf eine teure Art und Weise nachgebaut. (bitte googlen)
In der Theorie klappt das ganz wunderbar, in der Praxis eher selten.
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am 01.06.2021 23:03
Ich habe vom gleichen Emittenten KO Scheine auf Apple mit variablem Hebel 5 (Einstieg) gekauft, keine festen Faktorzertifikate.
Ja im Prinzip mache ich einen long straddle.
Aber:
Es geht hier um einen Test für Kleinanleger. Einer der Scheine müsste Rendite bringen. Meine These ist ja, dass die Hebel so willkürlich angepasst werden, dass man in beide Richtungen verliert. Ich berichte gerne weiter.
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am 02.06.2021 00:00
@UlrichBerlin schrieb:Ich habe vom gleichen Emittenten KO Scheine auf Apple mit variablem Hebel 5 (Einstieg) gekauft, keine festen Faktorzertifikate.
[...]
Meine These ist ja, dass die Hebel so willkürlich angepasst werden, dass man in beide Richtungen verliert. Ich berichte gerne weiter.
Bei KO-Zertifikaten wird der Hebel keineswegs beliebig vom Emittenten angepasst sondern folgt klaren mathematischen Regeln. Die Formel ist sogar ziemlich einfach:
Hebel = Kurs des Basiswerts / Kurs des KO-Zertifikates * Bezugsverhältnis
Bei der Berechnung bitte eventuelle Währungsumrechnungen berücksichtigen da der Kurs des Zertifikates üblicherweise in EUR angegeben ist, für den Basiswert bei ausländischen Aktien aber die Landeswährung entscheidend ist.
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am 02.06.2021 17:01
so tief stecke ich in der Materie noch nicht drin, warum gibt es dann ko scheine, die seit monaten einen hebel von 2,xx haben...?
Es geht beim Experiment auch um die Renditehöhe, einer ist gerade 2% im minus, der andere 2% im plus.
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am 02.06.2021 17:48
@UlrichBerlin schrieb:[...]
Es geht beim Experiment auch um die Renditehöhe, einer ist gerade 2% im minus, der andere 2% im plus.
Super, wenn der eine jeden Tag um 2% steigt und der andere um 2% sinkt, wirst du ja irgendwann [sic] unermesslich reich werden!
Lass dir das System patentieren, du Fuchs!
hx.
(Prof. Dr. A. Celentano, Universität Mailand, 1967, Finanzprognostiker)
