06.06.2026 23:09 - bearbeitet 06.06.2026 23:10
06.06.2026 23:09 - bearbeitet 06.06.2026 23:10
am 07.06.2026 07:24
@O_RLY schrieb:
Die Unicredit wird hoffentlich hier aufräumen und die Mitarbeiter des ausgelagerten "Customer Self-Service" auch ganz stolz dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen.
Wer anderen Leute einen Jobverlust wünscht, ist schlicht empathie- und respektlos.
07.06.2026 07:47 - bearbeitet 07.06.2026 09:58
07.06.2026 07:47 - bearbeitet 07.06.2026 09:58
Da pflichte ich Dir bei und muss mich an der Stelle ausnahmsweise mal selber zitieren:
@Crazyalex schrieb:8[...]
Erstaunlich finde ich immer wieder nur wie viel Mühe sich da einige dabei machen ihrer Intoleranz Ausdruck zu verleihen.
Stärke und Größe zeigt sich eher in Toleranz als in Intoleranz - aber das verstehen viele auf diesem Planeten nicht.
Ungeachtet dessen möchte ich auf @SMT_Birgits Eingangspost verweisen (Hervorhebungen durch mich):
@SMT_Birgit schrieb:[...] Wir wünschen uns einen respektvollen, vorurteilsfreien Umgang miteinander, in dem alle Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind.
Daher begleiten wir auch in diesem Jahr den Pride Month und setzen ein sichtbares Zeichen – unter anderem auf unseren Social-Media-Kanälen. Zugleich wissen wir aus den vergangenen Jahren, dass Pride immer wieder kontrovers diskutiert wird und es bereits zu sehr emotionalen Debatten gekommen ist.
Wer mag, kann sich gerne den Thread aus dem letzten Jahr nochmal durchlesen.Ihr könnt das Thema selbstverständlich auch dieses Jahr gerne aufgreifen und unter diesem Post diskutieren. Dabei gelten jedoch klare Regeln, die wir nun noch einmal verschärfen:
Wer Meinungsfreiheit als Vorwand nutzt, um politische Stimmung zu machen, andere abzuwerten oder respektlos über anders Denkende und Liebende zu sprechen, ist hier fehl am Platz. Wir behalten uns vor, Beiträge ohne vorherige Ankündigung zu bearbeiten oder zu löschen und Nutzerinnen und Nutzer bei Bedarf zu sperren.
Unser Wunsch ist, dass wir diese Maßnahmen nicht anwenden müssen und ihr euch fair, respektvoll und konstruktiv austauscht.
[...]
Ist es denn so schwer eine sachliche Diskussion zu führen?
...und um nochmal in's Sachthema an sich einzusteigen: Ist Toleranz so eine große Hürde, dass man sie echt nicht überwinden kann?
Gruß Crazyalex
am 07.06.2026 08:04
@Joerg78 schrieb:
@O_RLY schrieb:
Die Unicredit wird hoffentlich hier aufräumen und die Mitarbeiter des ausgelagerten "Customer Self-Service" auch ganz stolz dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen.
Wer anderen Leute einen Jobverlust wünscht, ist schlicht empathie- und respektlos.
Nicht nur das @Joerg78
Der Wunsch von @O_RLY erinnert mich an etwas … mal kurz nachdenken … 🤔… na klar! An einen gewissen B., welcher traditionsreichen, deutschen Unternehmen den Untergang wünscht.
Kopfschüttend
gruss ae
am 07.06.2026 11:47
@Silver_Wolf schrieb:Was willst du uns damit nun sagen?
Ich bin auch einmal aus Versehen in einen CSD geraten.
Das war schon ätzend. 😞
Danach habe ich immer auf die Termine geschaut und dann Urlaub genommen.
Ebenso bei den Harley Days.
Nicht so ätzend, aber doch auch lästig und laut.
😞
Alternativ könntest Du ja in den Keller ziehen, die eine oder den anderen von hier gleich mitnehmen, inkl. div. 🐛
Schönen Sonntag
am
07.06.2026
12:43
- zuletzt bearbeitet am
08.06.2026
09:19
von
SMT_Birgit
am
07.06.2026
12:43
- zuletzt bearbeitet am
08.06.2026
09:19
von
SMT_Birgit
Tja, kann man nur sagen: The same procedure as every Year
4 Punkte meinerseits
KI-Zitat: „In der Philosophie und Gesellschaftstheorie gibt es kein universelles, rein mathematisch-objektives Kriterium für Toleranz. Stattdessen gilt Toleranz als ein kontextabhängiges Konzept“. Diejenigen, die hier im Thread sich am meisten und sofort pro Flagge melden, nehmen für sich Toleranz in Anspruch und weisen dem Andersdenkenden Intoleranz zu, für mich sogenannte „Wegbeisser“. Ihr Verhalten zielt sofort aufs „Du“, ist moralisierend abgehoben, im Grunde genauso diffamierend, wie sie sich selbst beklagt fühlen. Wenn es also kein objektives Kriterium für Toleranz gibt und beide Parteien sich gegenseitig Intoleranz vorwerfen sind wir bei der Frage: Kann der Mensch tolerant sein. Genetisch betrachtet nein, er ist nutzenorientiert, sonst gäbe es nicht seit 10000 Jahren an jedem Tag mindestens 50 kriegerische Exzesse an irgendeiner Stelle der Welt. Schlussfolgerung: Wer andere intolerant nennt, nur weil sie nicht seine Meinung teilen ist selbst intolerant.
[editiert aufgrund von Regelverstoß]
Es ätzt mich an, wenn börsennotierte Unternehmen egal welcher Art durch Green- oder Moralwashing versuchen, ihr Image zu polieren. Ich bin sehr konzernerfahren, kenne und erkenne das Kalkül dahinter. Mein grundsätzlicher Gedanke dazu: Billig, absolut billig!!!
Wie immer im Leben ist das Motiv des andere entscheidend, ich lehne es ab, getriggert und manipuliert zu werden, dagegen wehre ich mich.
Noxx
am 07.06.2026 16:59
Man merkt es, wie bunt und tolerant hier alle sind.
Und noch mal für die Meckerer: die Kritik hier richtet sich vor allem an die Marketingkampagne. Welche Sexualität jemand hat ist mir persönlich ziemlich egal und ich habe auch hier auch keine andere Aussage gelesen. Aber das die Kritik daran, das Banken und andere Unternehmen - die nicht unbedingt das Wohl der Mescneh im Sinn haben - versuchen durch solche Werbeaussagen sich in ein Licht zu stellen, was ihnen nicht zusteht wundert mich. Aber auf der anderen Seite sind wir hier ja alle zum Geld verdienen. Da sehen wohl einige es als sehr wichtig an, dass "ihr Institut" sich moralisch gut darstellt. Man möchte ja zu den Guten gehören. womit der Erfolg der Kampagne sich natürlich auchh bestätigt. Wir, die das kritisch sehen, sind eher die Aussnahme.
am 07.06.2026 17:23
Ich verstehe deinen Punkt, dass du die Kritik vor allem auf die Marketingkampagne selbst beziehst und nicht auf einzelne Menschen - das ist ein wichtiger Unterschied.
Eine Frage würde ich aber gerne in den Raum stellen, einfach zur Einordnung: Wie würde die Diskussion hier aussehen, wenn es statt einer Pride-Kampagne eine Marketingaktion zur Fußball-WM wäre?
Auch dort könnte man ja argumentieren, dass der dahinterstehende Verband (FIFA) sehr kritisch zu sehen ist, u.a. wegen Korruption, Menschenrechtsfragen etc. – also ebenfalls kein „unproblematischer Akteur“.
Würden wir dann ähnlich stark über die moralische Dimension der Kampagne diskutieren oder würde das eher als normale Sport-/Eventwerbung eingeordnet werden?
Mir geht es dabei nicht darum, Pride und Fußball gleichzusetzen, sondern eher um die Frage, warum bestimmte Kampagnen als „moralische Positionierung“ gelesen werden und andere eher als klassische Werbung.
Vielleicht hilft der Vergleich ja, die unterschiedliche Wahrnehmung ein bisschen greifbarer zu machen.
Gruß Crazyalex
am 07.06.2026 18:22
@Crazyalex schrieb:Ich verstehe deinen Punkt, dass du die Kritik vor allem auf die Marketingkampagne selbst beziehst und nicht auf einzelne Menschen - das ist ein wichtiger Unterschied.
Eine Frage würde ich aber gerne in den Raum stellen, einfach zur Einordnung: Wie würde die Diskussion hier aussehen, wenn es statt einer Pride-Kampagne eine Marketingaktion zur Fußball-WM wäre?
Auch dort könnte man ja argumentieren, dass der dahinterstehende Verband (FIFA) sehr kritisch zu sehen ist, u.a. wegen Korruption, Menschenrechtsfragen etc. – also ebenfalls kein „unproblematischer Akteur“.
Würden wir dann ähnlich stark über die moralische Dimension der Kampagne diskutieren oder würde das eher als normale Sport-/Eventwerbung eingeordnet werden?
Mir geht es dabei nicht darum, Pride und Fußball gleichzusetzen, sondern eher um die Frage, warum bestimmte Kampagnen als „moralische Positionierung“ gelesen werden und andere eher als klassische Werbung.
Vielleicht hilft der Vergleich ja, die unterschiedliche Wahrnehmung ein bisschen greifbarer zu machen.
Es geht darum das wenn Unternehmen, denen es um's Geld verdienen geht, auf Moral machen und mir etwas erzählen wollen von einer sozialen oder moralischen Haltung, die sie an geblich haben oder noch besser, die sie verbreiten würden. Da fühle ich mich veräppelt.
Werbung für die WM wäre in sich konsistent. Die WM ist Marketing, Profifussball ist ein Geschäft und jeder der da hingeht sollte das auch Wissen. Aber bei der letzten WM in Katar war ebenfalls viel von diesem Moralmarketing am laufen. Das ist verlogen, denn die Geschäfte laufen trotzdem. Daher halte ich das, wie ich schon schrieb, einfach den Versuch dem Kunden zu suggerieren, "wir sind alle die Guten" und du bist auch einer davon, genau wie wir.
Ich weiß gar nicht warum eine Bank mir das mitteilt. Das macht keinen Sinn. Die machen Geschäfte, die ich nicht kenne und wenn sie mir moralisch nicht gefallen würde, glaube ich nicht das ich hier Kritik an Geschäften der Commerzbank äußern dürfte. Daher so bunt "sind wir" sicher nicht. Ich mag vor allem die Oberfläche der Webseite. Aber welche Haltung dort irgendwelche Mitarbeiter haben, interessiert mich herzlich wenig.
am 07.06.2026 18:30
@Xr2D2 schrieb:
Ich weiß gar nicht warum eine Bank mir das mitteilt. Das macht keinen Sinn. Die machen Geschäfte, die ich nicht kenne und wenn sie mir moralisch nicht gefallen würde, glaube ich nicht das ich hier Kritik an Geschäften der Commerzbank äußern dürfte.
Doch, das kannst du. Wenn Kritik auf eine vernünftige Art (also keine unbelegten Unterstellungen, Beleidungen, etc.) vorgetragen wird, dann wird hier meines Erachtens auch nichts gelöscht oder zensiert. Ich glaube zwar nicht, dass hier bereits Kritik an den internationalen Geschäften der Commerzbank geäußert wurde, aber an der Service-, Preis- und Produktpolitik der comdirect (die ja "nur" eine Marke der Commerzbank ist) schon oft genug. Das geht sogar so weit, dass hier auch positiv über (namentlich genannte) Mitbewerber diskutiert wird.