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Gute Werte für ein Wettbewerbs-Musterdepot: Schwarmwissen gefragt.

haxo
Legende
3.815 Beiträge

Frohes Neues, und gleich wieder zum Thema Aktien:

 

Für ein Musterdepot meines Neffen in der Schule, klasse Idee finde ich, suche ich einen guten Wert, der mit kalkulierbarem, aber hohen Risiko bis Mai nach oben geht.

 

Jeder Schüler kann beliebig viele Musterdepots haben, da höre ich ja am Ende schon den links-grünen Lehrer "Seht  ihr, 100 Depots und alles weg!", und vor allem die Jungs wählen willkürlich irgendwelche Zockereien aus. Aber wenigstens wissen sie dann, was es so gibt.

 

Ich würde gern mit ihm vier Trendwerte hebeln, von denen mindestens einer überlebt und die unterschiedliche Branchen haben, wie z.B KI, Rüstung, o.ä.

 

Was schlagt ihr so vor? Immer noch auf KI setzen? Gold/Silber? Einen Index hebeln?

 

Damit er eine gute Note bekommt, soll er außerdem außer der Reihe einen Wert einsetzen , von dem er sagt: "Den hätte ich wirklich gekauft", und der soll natürlich trotzdem überdurchschnittlich sein. Vorschläge?

 

hx.

MCGA - Make Community Great Again
14 ANTWORTEN

FD774
Experte
115 Beiträge

Rendiete, Aktinen und Kaktik ... sehr gut! Damit arbeite ich auch 😁

huhuhu
Legende
8.815 Beiträge

@robat1  schrieb:

hi Haxo,

Deine Frage an uns war offenbar nur eine rein retorische Frage um bisschen übers Zocken zu plaudern.
OK mir war bei meiner Antwort zu deiner Farge entgangen, dass du hier schon fast 4000 Beiträge hast.

Nach der gestrigen Aktion der AMIs in Venezuela hab ich heute eigentlich keine Zeit zu verschwenden und muss mein Depot auf den morgigen Tag vorbereiten. Aktien sind für mich kein Wett-Spiel sondern meine Altersvorsorge und Luxusabsicherung und versuche immer die maximale Rendiete mit überschaubarem Risiko zu erreichen. Deine Antwort läßt mich da was ganz Anderes vermuten.

Ich hab 2025 ohne ein einziges Hebelprodukt 95,5% Rendiete auf mein Gesamtdepot aus 35 Einzelwerten erreicht.
"Aus meiner persönlichen Sicht", mit einem Minimum an Risiko "im Vergleich zu Hebelprodukten".

Ich sag's also nochmal, "nach meiner Meinung und Erfahrung" braucht Hebelprodukte kein Mensch, außer vielleicht in seltenen Fällen um ein Depot mit einem Put abzusichern und selbst da musst du auch ganz früh aufstehen, dass dir die Bank mit Aufgeld und anderen Manipulationen nicht einen Strich durch die Rechnung macht.
Hebelprodukte werden nicht erfunden und angeboten um uns reicht zu machen, sondern um die Banken reich zu machen. Und in der Regel wirken sie dank der "Stellschrauben" plus Angst und Gier genau in der gewünschen Richtung des Erfinders.

Und ich finde es gibt bereits mehr als genug Junge die sich mit scheiß Wetten aller Art bereits vor 30, so hoch verschuldet haben, dass sie nur noch die 7 Jährige Privatinsovenz retten kann.
Aktinen sind sicher der beste Weg für eine sorgenfreie Rente, aber mit den falschen Beratern können sie auch eine Einstiegsdroge sein, vor allem mit Hebelprodukten.

Ich würde als Opa also meinem Neffen bei dem Spiel eher Vernuft, Kaktik und Risikomanagement beibringen, als eine Wettlust auszulösen oder zu fördern.

Nur meine persönliche Meinung.
Sorry, nichts für ungut.
Bin dann mal weg.
Rob


hey @robat1 

 

hm, 

also in Kölner Randgebieten <Höhnerwald> beträgt die Privatinsolvenz <glaube ich> 

3 Jahre 🤔

...und, ich habe 4 Söhne, bin aber kein Opa, habe aber auch Neffen, <glaube ich> und haben alle Wertpapiere

...und Aktien sind in der Tat, da hast Du recht, gut für die Rente, neben anderen Dingen 😉

 

Sorry, nichts für ungut 😊

 

Grüße

Daniel

huhuhu
Legende
8.815 Beiträge

@FD774  schrieb:

Rendiete, Aktinen und Kaktik ... sehr gut! Damit arbeite ich auch 😁


na na na

 

DAS kann ja passieren, gell 😉

<seid lieb zueinander>

 

Grüße

Daniel

 

 

haxo
Legende
3.815 Beiträge

@robat1 , vermutlich sind wir im selben Alter, aber anscheinend trennen uns Welten;  so muss Community! :cat-wink:

 

Genau aus den Gründen, die du beschrieben hast, möchte ich den jungen Mann gern an die wirklich spannenden Seiten der Börse heranführen.

 

Mit Messern kann man Zwiebeln schneiden oder seinen Nachbarn massakrieren, und Deutsche verbieten dann gern gleich das komplette Messer, weil sie ohnehin zum Zwiebel schneiden zu dumm sind -  ist leider unser Schicksal.

 

Um dieses altväterliche "Wetten" endlich mal aus dem Kopf zu bekommen, muss man lernen, wie Zertifikate überhaupt aufgebaut sind und welchen finanziellen Sinn sie haben, denn sonst, ganz entsprechend deiner Mahnung, schneiden sie sich beim Zwiebelhacken in die Finger.

 

Geld anlegen muss Spaß machen, Wettbewerb ist immer gut und mit altbackener Stoik kannst du niemanden mehr begeistern. :cat-tongue:

 

Und zu deiner Beruhigung: Eine Privatinsolvenz dauert schon eine Zeit lang nur noch drei Jahre. Seit 2020 um genau zu sein :cat-wink:

 

Einen schönen Wochenstart allerseits,

 

hx.

MCGA - Make Community Great Again

Noxx
Legende
7.791 Beiträge

@robat1 

 

Für mich wird es immer ein Rätsel bleiben, wieso sich die "Risikoscheuen" so unversönlich gegenüber den "Risikobereiten" positionieren.

Warum das eine verteufeln - nur um das eigene zu beweihräuchern? Glückwunsch jedem, der es geschafft hat mit einem minimal-Risiko seinen Einsatz zu verdoppeln, Du scheinst diese seltene Ausnahme zu sein. Für deine ca 100% Rendite in einem Jahr würde ich mich an Deiner Stelle beim nächsten Vermögensberater mit sattem Beraterhonorar verdingen

Warum also dieses Ent- oder Weder, wenn es um Zertifikate geht: Wenn ich davon überzeugt bin, dass eine Aktie steigen wird (z.B. Novo nordisk im Zeitraum OKt/Nov 2025) , dann kaufe ich sie mir und gleichzeitig oder etwas später einen Call auf das Unternehmen, z.B. LX7J1S (gekauft am 23.12.25), der Schein steht jetzt schon (nach 20 Tagen) 125% im plus.

Wo bitte ist der grundsätzliche Unterschied? Außer, dass man bei Scheinen mehr gewinnen und mehr verlieren kann als jeweils bei der dazugehörigen Aktie. Ich stelle immer wieder fest - und ich bin selbst Opa - dass die meisten Opas keine Ahnung von Zertifikaten haben und diese Unkenntnis in Ablehnung ummünzen, um sich ab zu heben als "seriöse Investoren", obwohl sie mit ihren Aktien/Anlagen genau das gleiche Spiel betreiben, nämlich den Bestand möglichst zu vermehren. Hätte ich meine heutigen Kenntnisse über das Zertifikatewesen, hätte ich andere Möglichkeiten gehabt mein Studium zu finanzieren, als in den Semesterferien Sandlaster zu fahren, weil ich glücklicherweise beim Bund den Führerschein Klasse 2 gemacht habe.

Zertifikate haben einen Riesenvorteil, man braucht nur einen geringen Kapitaleinsatz, um beim richtigen Risikofeeling satte Gewinne einzufahren, leider bezahlt man die Entwicklung dieses Feelings mit sehr viel Lehrgeld, das sind die "Toten" von denen Du erzählst, nach dem Motto, nicht Kolumbus hat Amerika entdeckt, sondern er war der erste unter 200, der lebend zurückkam.

Wer den Thread Gold-Gold-Gold verfolgt hat und sich die Mühe macht alles nachzurechnen, wird feststellen, dass ich mit einem Kapitaleinsatz von 2000-3000 Euro vom 1. August bis Stand heute 52.000 € erwirtschaftet habe. Einfach indem man von Tag zu Tag 3 Scheine (Calls) unterschiedlicher scharfer KO-Schwellen erwarb, tags drauf den am besten gelaufenen vertickte und sich dafür einen neuen kaufte.

Dieses Gewinnpotential kann ich nun weiter einsetzen, ob es gelingt, wer weiß, heute habe ich mir wieder Scheine gekauft, z.B. FD5978

Ich glaube, die KI-Anforderung braucht mehr Energie. Ich bin kein Student mehr, habe trotzdem nur 500€ da rein gesteckt, aber was Haxo sagt

Nichts fehlt in unserem Schulsystem mehr als eine Finanzstdn, jede Religionsstdn würde ich dafür opfern. Kinder lieben das Spiel und den Wettbewerb, ich übrigens auch.

 

An alle "Valuekrieger" meine Botschaft: Macht beides - Aktien und Zertifikate und hört auf diejenigen zu belehren, die mehr Risikobereitschaft haben als ihr selbst.

 

Noxx