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am 24.04.2020 10:12
Hallo zusammen,
wie lange sollte man einen Ausschütter besparen bei einer monatlichen Sparrate von 1000€ und einem langfristigen Zeithorizont von etwa 30-40 Jahren. Der Sparerpauschbetrag ist noch komplett ungenutzt. Gibt es hierzu Meinungen?
Gruß Shipwater
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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am 24.04.2020 10:14
Hallo @shipwater,
bis Dein Ausschütter 60.000 Euro groß ist. Danach kannst Du diesen liegen lassen und einen Thesaurierer besparen.
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am 24.04.2020 10:26
Damit habe ich folgendes Problem: Nach etwa 5 Jahren werden die 60000 Euro schon zusammen sein, das heißt es bleiben 25-35 Jahre Zeithorizont übrig. Wenn ich annehme, dass der Ausschütter stets 5% p.a. (ohne Dividende) dazugewinnt, dann ist der Wert des Ausschütters nach z.B. 20 Jahren immerhin bei etwa 160000 Euro. Bei 2% Dividende und 70% Teilfreistellung bleiben dann 2240 Euro zu versteuern, also 1439 Euro nach Abzug des Freibetrags. Das ist nur eine grobe Beispielrechnung und soll das Problem verdeutlichen. Insgesamt überwiegt der fehlende Steuerstundungseffekt nun im Vergleich zur Einsparung durch die Ausnutzung des Freibetrags. Habe ich einen Denkfehler?
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am 24.04.2020 10:30
Hallo @shipwater,
wenn es irgendwann viel zu viel im Ausschütter wird, kannst Du immer noch umschichten. Aber ehrlich, das einzige, was wir wissen ist: So schnell wie möglich Freibetrag ausschöpfen, spart heute bares Geld. Wie die Gesetzgebung in Besteuerung in 20 Jahren aussieht, kann heute eh noch niemand vorhersehen.
Daher mein Rat: Das umsetzen, was mir heute einen Vorteil bringt. Sollte sich die Situation verändern, kannst Du auch entsprechend handeln. Auf keinen Fall würde ich heute auf Geld verzichten, nur weil es in einigen Jahren einmal nötig sein könnte, etwas zu verändern.
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am 24.04.2020 10:53
Hallo,
ok den Aspekt kann ich nachvollziehen. Nur würde ein Umschichten ebenfalls eine vorzeitige Steuerzahlung bedeuten, was dann wieder zum fehlenden Steuerstundungseffekt führt. Von der Alternative den Ausschütter nur bis z.B. 15000 Euro zu besparen, sodass man halt immerhin einen Teil des Freibetrags nutzt, aber später dann nicht zu große Steuern im Voraus zahlen muss, würdest du dann eher abraten?
Gruß Shipwater
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am 24.04.2020 11:01
Hallo @shipwater,
wie gesagt, ich würde danach gehen, wie ich heute nach heutiger Gesetzgebung das Optimum für mich heraushole. Wer weiß schon, wie die Steuergesetze in fünf Jahren aussehen?
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am 24.04.2020 11:10
Ein weiterer Vorschlag: Du besparst 4 Jahre Deinen Ausschütter und lässt ihn dann liegen. Es sollte dann weitere 4-5 Jahre dauern, bis Du auf 60.000 kommst. Dann hast Du einen Plan für 8 Jahre und kannst Dir in Ruhe ansehen, was sich unsere Politiker bis dahin so einfallen lassen
Doof wird der Plan nur, wenn Dein Fonds nicht mit brav 5% p.a. sondern mehr oder weniger macht. Oder sich vorher Gesetze ändern. Oder Dein Plan. Oder die Sparrate...
Worauf ich hinaus möchte: Ich glaube, manchmal schadet es nicht, auf Sicht zu fahren und einfach zu gucken, welche Lösung derzeit die beste ist.
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am 24.04.2020 11:33
Ok, vielen Dank für deine Einschätzung. Ich werde das in meine Überlegungen einfließen lassen. Am Ende gibt es natürlich etliche Fragezeichen was die Zukunft anbelangt, Steuerveränderungen können ja erstmal auch in beide Richtungen gehen (hat er das wirklich gesagt?).
Gruß Shipwater
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am 24.04.2020 16:59
Hallo,
vielleicht hilft mir noch folgender hypothetischer Fall bei meiner Entscheidung: Angenommen die Steuerfrage ändert sich in den nächsten 40 Jahren nicht (wie gesagt hypothetisch) und ich habe zunächst 60000 Euro im Ausschütter angespart und bin dann auf Thesaurierer gewechselt. Wann würdest du dann konkret dagegensteuern und wie? Oder würdest du den Ausschütter dennoch einfach unangetastet im Depot lassen?
Gruß Shipwater
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am 24.04.2020 17:07
Der bleibt unangetastet im Depot -> Du willst aj weiter die Ausschüttungen um den Freibetrag zu nutzen.
Gruß Crazyalex
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