Rendite p.a. in Depoübersicht
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am 08.09.2016 22:29
Hallo,
wäre es nicht möglich in der Depotübersicht die Rendite per Anno anzugeben statt die gesammte Rendite seit dem Kauf? Das wäre viel Aussagekräftiger und man könnte viel besser vergleichen/sich freuen. So muss es immer wieder umständlich und annäherungsweise ausrechnen.
Danke und Grüße
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am 08.09.2016 23:29
Hallo Mark777,
Dir kann ich da nur zustimmen (ich würde sagen: Bewertung nicht per anno, sondern ab 31.12. des Vorjahres; ist einfacher zu bewerkstelligen; aber dies meintest Du wahrscheinlich auch.
(Gestatte mir, dem Großmaul hier im Forum. eine kleine Korrektur: Die Rendite ist die Angabe der Effektivverzinsung pro Jahr in %; die "Rendite" gibt die comdirect gar nicht an. Du meintest wohl den Gewinn/Verlust seit Datum xy in € bzw. %. Eine Rendite über Jahre hinweg mit vielen Teilverkäufen und Zukäufen, Dividenden, etc. zu berechnen wäre extrem aufwändig!)
Speziell bei den Uraltbeständen, bei denen regelmäßig Teilverkäufe und Zukäufe getätigt wurden und man seit Jahren regelmäßig Bezugsrechte, Dividenden, spin-offs etc. bekommen hat, ist die aktuelle Angabe ziemlich unsinnig.
(Ich habe eine EXCEL-Tabelle für meine Anlagen zusammengebastelt, bei denen ich alle Angaben "nach meinen Wünschen" ausrechnen lassen kann, diese kann man nach seinen eigenen Wünschen zusammenstellen - z. B. "ähnliche" Wertpapiere einfach "zusammenschmeißen".)
kroko
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am 09.09.2016 09:11
@krokodil1 hat Recht!
Die Steuersimulation in der Depotansicht liefert dir zumindest einen guten Anhaltswert für die "echte" Wertentwicklung deines Depots ("Wert nach Steuern"). Zusammen mit den Daten aus der Jahressteuerbescheinigung (Gewinne aus Aktien/Sonstige) hast du eine gute Abschätzung deines Anlageerfolges
Einen exakten Rendite-Wert erhältst du, wenn du den internen Zinsfuss deines Depots berechnest, dazu benötigst du eine Liste aller Zahlungsströme. ABER: das geht nur dann, wenn die Folge deiner Zahlungsströme genau einen Vorzeichenwechsel aufweist. D.h. du kaufst eine Anzahl an Wertpapieren (negative Zahlungsströme) so lange, bis das erste Papier Zins/Dividende (positiver Zahlungsstrom) zahlt. Danach entnimmst du nur noch Zins/Dividenen bzw verkaufst Wertpapiere. Ziemlich unrealistisch, oder?
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am 09.09.2016 12:06
Es ist mir durchaus bewusst das es kompliziert ist die Rendite meines Depos zu berechnen, darum Poste ich es ja auch hier damit sich villeicht die Finanzexperten der Comdirect gedanken machen wie es umsetzbar wäre. Mit einer absoluten Wertsteigerung seit dem ersten Aktienkauf kann ich eben nix anfanghen und es schon gar nicht mit eine privaten Rentenversicherung vergleichen welche mir als Kennzahl die durchschnittliche Verzinzung über die Laufzeit angibt. Wenn die Schreiben sie erwarten eine Verzinzung von 3.05% p.a. bis zum Renteneintritt habe ich keine Möglichkeit zu sagen ob ich das mit meinem Depot schlagen könnte oder nicht. Ich habe jetzt als Finanzlaie eine Rendite meines Depos von ca. 8,7% p.a. über die letzten 5 jahre ermitelt, obs stimmt weis ich aber leider nicht. Wenn da die Comdirect Experten ein Berechnungstool erstellen könnten wäre das ein echter Vorteil.
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am 09.09.2016 14:55
Hallo Mark777,
ich kann Dir getrost sagen, dass Deine Rechnung "als Finanzlaie" wie Du Dich selbst bezeichnest nicht stimmt. Es sei denn, Du hast seit Eröffnung des codi-Kontos nur 1 x (!) Geld auf das codi-Konto überwiesen, aber seitdem nichts mehr zugeschossen oder entnommen. (Nur Wertpapiere ge- und verkauft, gewonnen und verloren, Dividenden und Zinsen kassiert - aber immer auf das codi-Konto). Nur unter diesen Voraussetzungen kann ein Laie die Rendite ausrechnen (ist aber trotzdem nicht ganz einfach).
Dazu müsstest Du erst mal das Kn (Kapital nach "n" Jahren, also heute) durch das Ko (Kapital nach "null" Jahren, dem "Start-Jahr") teilen:
15.176 / 10.000 = 1,5176 (Aufzinsungsfaktor)
Jetzt rechnest Du aus, wie viele Tage die Kapitalanlage bereits läuft.
Die Anzahl der Tage teilst Du durch 365,25 (um Schaltjahre auszugleichen), dann hast Du die Laufzeit in Jahren. Sagen wir mal, da kommt 4,965 raus (weil die 5 Jahre vielleicht erst nächste Woche "voll" sind).
Und jetzt - ich drücke mich mal mathematisch laienhaft aus - nimmst Du vom Aufzinsungsfaktor - im Beispiel 1,5176 - die Wurzel der Jahre (also die 4,965. Wurzel).
Tippe dazu in den Taschenrechner ein:
1,5176 [Taste LOG] : 4,965 [Taste "10 hoch x" oder DELOG]
Dann kommt ein Ergebnis raus in der Form 1,087 ....
Von diesem Ergebnis ziehst Du "1" ab und multiplizierst den Rest mit 100 - dann hast Du die Rendite p.a. in % bei Berücksichtigung des Zinseszinseffektes.
Hast Du so gerechnet?
Wenn Du aber nach 2 Jahren wieder Geld eingezahlt (oder entnommen) hast, dann wird's extrem schwierig. Dann musst Du, um die Rendite ausrechnen zu können, die Rendite wissen(!). Das geht (für Laien) nur mit Näherungsformeln:
Man schätzt erst mal die Rendite (7 %) und rechnet dann aus, wie viel Geld man "heute" haben müsste. Kommt da zu wenig raus, war die geschätzte Rendite zu niedrig, dann schätzt man eben etwas höher (12 %), wenn dann "zu viel" rauskommt, probiert man es eben mit 10 % ... Jede einzelne Entnahme und Überweisung muss extra berechnet werden. Viel Spaß!
Was die "Rentenversicherung angeht, die 3,05 % erwartet" - was soll das? Kaufe Dir Venezuela-Anleihen, da kannst Du Renditen von über 35 % erwarten". Erwartungen sind dazu da, nicht erfüllt zu werden!
kroko
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am 09.09.2016 16:20
Mark777 schrieb:
Es ist mir durchaus bewusst das es kompliziert ist die Rendite meines Depos zu berechnen, darum Poste ich es ja auch hier damit sich villeicht die Finanzexperten der Comdirect gedanken machen wie es umsetzbar wäre...
... Wenn da die Comdirect Experten ein Berechnungstool erstellen könnten wäre das ein echter Vorteil.
Hallo Mark777,
ich werde mal bei unseren Experten anfragen, was sie dazu sagen können. Ich melde mich wieder bei dir.
Gruß aus Quickborn & erstmal ein schönes Wochenende,
Erik
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19.09.2016 09:35 - bearbeitet 19.09.2016 09:36
Die Berechnung der Rendite p.a. kann schwierig sein - ist unter bestimmten Voraussetzungen aber in 2 Minuten mit Excel-Bordmitteln zu bewältigen. Das gilt insbesondere für den "Standard-ETF-Sparer".
Wichtig ist insbesondere, dass bisher keine Auszahlungen vorgenommen wurden (nur 1 Vorzeichenwechsel) - dazu gehört auch, dass entweder thesaurierende Fonds ausgewählt oder die Ausschüttungen zeitnah wieder investiert wurden. Die Beschränkung auf eine Einmaleinzahlung zu Beginn ist allerdings nicht notwendig.
Anschließend so vorgehen:
- Neues Excel Sheet öffnen
- In Spalte A alle Einzahlungszeitpunkte auflisten (bei Sparplänen regelmäßig z.B. der 1. eines Monats, muss ja jetzt nicht auf den Tag genau stimmen)
- In Spalte B die Einzahlungsbeträge auflisten (negatives Vorzeichen). Auch das ist für Sparpläne wohl recht einfach, da i.d.R. über viele Perioden identisch.
- Nach der letzten Einzahlungs-Zeile den aktuellen Depotwert ergänzen (Spalte A das heutige Datum, Spalte B der Depotwert mit positivem Vorzeichen).
- In z.B. C1 folgende Formel eingeben: =XINTZINSFUSS(B1:B10;A1:A10), wobei die 10 jeweils auf die letzte Zeile deines Datenbereichs anzupassen ist.
Edit: Formatierung.
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am 19.09.2016 09:55
Hallo arenk,
das ist ein interessantes Tool, das ich bisher noch nicht kannte. Ich habe dies mit LibreOffice Calc (nicht Excel) ausprobiert, und dort funktioniert es auch. Allerdings muss ich dort nicht immer nur "einzahlen" (minus), ich kann auch "auszahlen" (plus), sprich Dividenden, Ausschüttungen etc. erhalten und muss dies nicht zeitnah wieder investieren, um die Rendite berechnet zu bekommen.
Gruß
kroko
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am 19.09.2016 10:11
Vielleicht noch ein paar Hinweise dazu 🙂
- Bei mehr als einem Vorzeichenwechsel kann es theoretisch mehrere Lösungen geben - wie Excel damit umgeht, müsste überprüft werden.
- Bei Ausschüttungen und Reinvestition haben wir evtl. den Effekt, dass ein Teil der Gewinne bereits zum Zeitpunkt der Ausschüttung versteuert wurde (sofern Sparer-Pauschbetrag ausgenutzt). Das verzerrt natürlich das Bild im Vergleich zu z.B. thesaurierenden Fonds, da die Rendite dann bereits eine gewisse Steuerlast berücksichtigt.
- Gerade für einen Vergleich mit Rentenversicherungen - wie vom TE angefragt - aber durchaus ein guter Anhaltspunkt. Für viele dieser Sparer ist das Depot de facto nichts anderes als eine Blackbox: Periodisch Geld rein und am Ende alles raus 🙂
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am 22.09.2016 09:05
SMT_Erik schrieb:
Mark777 schrieb:
Es ist mir durchaus bewusst das es kompliziert ist die Rendite meines Depos zu berechnen, darum Poste ich es ja auch hier damit sich villeicht die Finanzexperten der Comdirect gedanken machen wie es umsetzbar wäre...
... Wenn da die Comdirect Experten ein Berechnungstool erstellen könnten wäre das ein echter Vorteil.
Hallo Mark777,
ich werde mal bei unseren Experten anfragen, was sie dazu sagen können. Ich melde mich wieder bei dir.
Gruß aus Quickborn & erstmal ein schönes Wochenende,
Erik
Hallo @Mark777,
kurzer Zwischenbericht: Ich bin noch am Ball und habe dich nicht vergessen! Es wird leider noch etwas dauern, bis ich dir eine Antwort liefern kann.
Gruß aus Quickborn,
Erik

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