am 19.09.2026 19:42
Ich kann es wirklich nicht fassen. Als ob es nicht genügen würde, dass comdirect ausgerechnet nmh zum Community-Hero auserkoren hat, hat ebendieser uns jetzt gestern wieder mit seinem neuesten Newsletter belästigt.
Der Newsletter selbst ist mal wieder langweilig: Ein ausführlicher, um nicht zu sagen langatmiger Marktbericht, auch zum Thema Zinsen, Inflation, Iran-Konflikt, Marktbreite und KI, Empfehlungen für Rohstoffe wie Gold oder Kupfer (in meinen Augen ist das Glückspiel), dazu irrelevante Aktuell-Meldungen über das große nmh-Lesertreffen in München Anfang September (man war gemütlich im Biergarten und davor in Taufkirchen beim Skydiving! Da schau her, das erklärt die Frisur und den Geruch von nmh), das Oktoberfest (offenbar war nmh bereits besoffen, als er das geschrieben hat), über die Rechenzentren von nmh, comdirect und der Consors"bank", Tipps zum Steuern sparen, dann die Rosenheimliste und eine zusätzliche Aktienauswertung und am Ende wieder "Leser"fragen. nmh ist sich nicht zu schade, sogar eine kleine Glosse über Igel, Marder, Füchse und die Wiesn unterzubringen -- also alles, was mit Ungeziefer zu tun hat. Für mich war ja schon immer klar, dass die "Leser"fragen nicht echt sind, und tatsächlich gibt nmh in diesem Newsletter zu, dass er sich eine der Fragen ausgedacht hat. Ha, von wegen, nur eine!
nmh macht ja ein großes Geheimis um sein Rechenzentrum, wo genau es sich befindet und was für Technik er darin betreibt. In seinem aktuellen Newsletter schreibt er dazu: "Mich selbst kann man bei den Lesertreffen besichtigen, aber mein Rechenzentrum ist aus Sicherheitsgründen nicht frei zugänglich. Da liegen überall Sterne auf dem Boden rum, auf denen man leicht ausrutschen kann, es ist sehr heiß und laut, und überall hängen dicke Kabel von der Decke runter, wo unten so Funken rauskommen -- kennt man ja aus Filmen."
Doch offenbar hat nmh bei den Sicherheitsmaßnahmen noch Nachholbedarf. Einer seiner Newsletter-Leser hat sich heimlich in das Rechenzentrum reingeschmuggelt und ein Foto gemacht, auf dem man nmh erkennt, wie er gerade über seine eigenen blöden Sterne stürzt. Und weil es mir immer wieder unheimlichen Spaß macht, zu demonstrieren, dass nmh irgendwie doch auch nur ein (sehr unsympathischer) Mensch ist, poste ich das Foto hier (bitte anklicken zum Vergrößern):
Das nmh-Rechenzentrum in Bogenhausen steckt voller Gefahren! Die größte Gefahr heißt allerdings nmh.
Ich glaube, das sagt alles. Geht es nur mir so oder sieht nmh ein bisschen aus wie Lars Klingbeil? Und trotzdem belästigt nmh uns weiter mit seinen Auswertungen. Im neuen Newsletter gibt es dazu folgende Passage. Ich empfehle Euch, NICHT den Spoiler anzuklicken! Ihr würdet TEUER dafür bezahlen mit dem Wertvollsten, was Ihr habt: Eure Zeit und Eure Nerven.
Typisch: nmh empfiehlt Zertifikate, die man gar nicht mehr kaufen kann. Mir ist schleierhaft, warum seine Leser derartige Unsummen für einen so nutzlosen Newsletter ausgeben. Gerüchten zufolge liest sogar jeder dritte comdirect-Mitarbeiter diesen Newsletter. Den Leuten ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ich kann es mir nur so erklären, dass nmh die Fotos von damals aufgehoben hat und seine Leser jetzt erpresst.
nmh ist ab sofort 24/7 auf der Wiesn und gibt dort das Geld aus, das seine Leser ihm in den gierigen Rachen schmeißen. Immerhin ist es dann nebenan ruhiger. Soll mir recht sein.
Isch habe fertig.
Hochachtungsvoll
der Nachbar von nmh
am 22.09.2026 12:48
Danke ,aber ich hatte den Denkfehler schon realisiert,aber danke für die Klarstellung
am 27.09.2026 12:54
Der überteuerte, alberne Newsletter von nmh ist -- wie gewohnt -- voller Fehler. Diesmal hat er für die Emcor-Aktie einen Stopkurs von 780 EUR angegeben. Dass ich nicht lache: Die Aktie steht bei 653 EUR.
Aber die Leser von nmh sind kritisch und haben ihn für diesen Fehler völlig zu Recht MASSIV angemailt, kritisiert, beschimpft, beleidigt, gesteinigt und verächtlich gemacht. Und nmh -- das ist selten! -- hat klein beigegeben und wird in der nächsten Ausgabe seines minderwertigen Newsletters Anfang Oktober folgende Richtigstellung veröffentlichen:
Frage: In der Rosenheimliste ist mir bei Emcor der Stoppkurs 780 EUR aufgefallen. Da hab ich mich gefragt: Host scho a Mass zfui gsuffa? Die 780 entspricht eher meinem Einstandskurs im Sommer, aber solange die Aktie die 550 nicht reißt, hoffe ich, dass sie wieder in die richtige Richtung dreht.
Antwort: Wow, die Sache mit dem schrägen Stopkurs bei Emcor haben innerhalb weniger Stunden mehrere Leser bemerkt. Keine Ahnung, was da passiert ist. Die 780 EUR sind mein ICO-Nachziehkurs, und das ist in der Datenbank normalerweise ein völlig anderer Schlüssel als ein Stopkurs. Eigentlich sollte mein Großrechner also in der Lage sein, das auseinander zu halten, wenn er die Tabelle erzeugt. Wenn ich aber -- schon vor Wochen, also noch nüchtern -- den Nachziehkurs als Stopkurs codiere, dann ist das eindeutig menschliches Versagen; der Computer kann nichts dafür. Gut, dass ich so aufmerksame Leser habe. Den Stopkurs für Emcor kann man leicht von 550 auf 560 EUR anheben, also unter die markanten Tiefpunkte seit Februar 2026. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen.
Ich meine: WENN jemand noch einen Beweis braucht, warum dieser Newsletter sein Geld nicht wert ist, dann ist es dieser peinliche Fehler.
Hochachtungsvoll
der Nachbar von nmh
27.09.2026 13:38 - bearbeitet 27.09.2026 13:38
27.09.2026 13:38 - bearbeitet 27.09.2026 13:38
es ehrt ihn und macht ihn menschlich, 😂 doch kein KI gesteuertes Wesen
am 27.09.2026 15:55
@FakeAccount schrieb:Der überteuerte, alberne Newsletter von nmh ist -- wie gewohnt -- voller Fehler. Diesmal hat er für die Emcor-Aktie einen Stopkurs von 780 EUR angegeben. Dass ich nicht lache: Die Aktie steht bei 653 EUR.
Ich gebe grundsätzlich kein Geld für Newsletter aus, die Stopkurse propagieren, denn diese sind ein direktes Eingeständnis der Unwissenheit.
Wenn ich Geld ausgebe, dann für einen Dienst, der steigende Aktien findet und für steigende Aktien braucht man keine Stopkurse. Diese sind nur für fallende Papiere sinnvoll und diese will ich ja gerade nicht.