am 07.03.2026 21:14
Hallo zusammen,
ich bekommen leider sehr regelmäßig (gestern 4 Stk. an einem Tag!) Briefe von comdirect mit immer dem gleichen Inhalt:
Da ich schon weiß, was in den Briefen drinnen steht (nur immer von einem anderen Unternehmen), mache ich die Briefe schon gar nicht mehr auf und sie wandern gleich ins Altpapier.
Kennt irgendjemand einen Weg, wie man diese Briefe abbestellen kann? Eine E-Mail würde mir reichen.
Alle comdirect Mitarbeiter, die ich zu dem Thema per Telefon oder per Mail befragt habe, hatten entweder keine Antwort, oder haben sich wenig plausible Antworten ausgedacht.
Es kann doch nicht sein, dass man einen Brief nicht abbestellen kann - vor allem so unwichtige wie diese.
Grüße
am 10.03.2026 15:14
Hallo SMT_Birgit,
also die Antwort habe ich schon mal gehört und ich verstehe sie erhrlich gesagt wieder nicht - oder ich versteh die Logik dahinter nicht.
Der Emittent kontaktiert euch per ??? und ihr antwortet ihm per ???. Danach informiert ihr mich darüber, dass ihr die Auskunft erteilt habt.
Und ihr informiert mich darüber mit einem Brief, der euren Briefkopf trägt und den ihr versendet - und das könnt ihr nicht auf E-Mail umstellen?
Kann mir bitte jemand erklären WARUM? Denn den Schritt kann ich einfach nicht nachvollziehen.... Warum solltet ihr keinen Einfluss auf eine Nachricht von euch an mich haben?
Gruß
Christian
am 11.03.2026 15:13
Mittlerweile habe ich auch zwei dieser netten Mitteilungen erhalten, ebenfalls für australische Minenaktien. Ich könnte mir auch vorstellen, diese Nachricht als pdf im Postfach zu finden. Aber wenn die comdirect mir das als Brief auf dem Postweg zusenden möchte, finde ich das auch nicht soo schlimm. Jedenfalls nicht schlimm genug um mich länger darüber auszulassen. (Für diesen Beitrag reicht es aber noch...)
Im übrigen möchte ich mich bei dem Menschen bedanken, der sich den Text des Briefes ausgedacht hat, da mir die letzte Zeile besonders gut gefällt:
"Wir wollten es nicht versäumen, Sie hierüber zu informieren."
Eine wirklich hübsche Umschreibung der Tatsache, dass mich die Bank darüber informieren muss und ich finde es schön dass diese Info nicht versäumt wurde.
am 11.03.2026 16:02
@SMT_Birgit schrieb:
Somit sind wir nur Übermittler der Nachricht und haben dadurch auch keinen Einfluss auf den Versandweg.
Eine Postbox Benachrichtigung ist hierfür nicht vorgesehen.
Diese Aussage ist für mich ein Widerspruch zu den wesentlichen Bestimmungen aus dem Depoteröffnungsantrag :
am 11.03.2026 17:58
Naja, schlimm ist es nicht - nervig ist es halt! Ich habe knapp 40 verschiedene Minen im Depot, wenigstens 50% aus Australien und zu jedem Titel gibt es mehrfach pro Jahr Post. Jetzt halte die Titel mal ein paar Jahre und dann sei auf Dauer nicht genervt 😉
am 11.03.2026 18:22
Ich merke mir einfach "Digitale Bank – analoger Prozess"
Hat man bei der Comdirect - eine Marke der Commerzbank AG ja an mehreren Stellen: Und zwar so, dass man als Kunde die Ineffizient deutlich sieht und diese nicht auf einer sachlich bedingten Notwendigkeit (rechtlich Vorgabe etc.) beruht.
Die Commerzbank agiert hier sehr konservativ und es wirke immer, als ob sie durch die Compliance "regiert" wird. Konservativ darf man ja gerne sein - aber dann sollte man nicht hoffen, dass man als "moderne Onlinebank" wahrgenommen wird.
Gruß Crazyalex
am 12.03.2026 12:01
Hallo Zusammen,
ich verstehe, dass die Antwort für euch unzufriedenstellend ist, dafür möchte ich mich an dieser Stelle erstmal entschuldigen.
Der Grund für die postalische Benachrichtigung hängt mit unseren internen Prozessen zusammen, diese sieht lediglich eine postalische Zustellung vor. Eine Umstellung auf die Postbox ist nicht möglich.
Herzlichen Gruß aus Quickborn
Birgit
am 12.03.2026 12:49
Eine große deutsche Bank mit einem eigenen Absatz "Fortschritte bei der Digitalisierung" auf Wikipedia scheitert daran, mir eine E-Mail anstelle eines Briefes zu schicken. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen....
12.03.2026 13:52 - bearbeitet 12.03.2026 14:06
12.03.2026 13:52 - bearbeitet 12.03.2026 14:06
@SMT_Birgit schrieb:Der Grund für die postalische Benachrichtigung hängt mit unseren internen Prozessen zusammen, diese sieht lediglich eine postalische Zustellung vor. Eine Umstellung auf die Postbox ist nicht möglich.
Natürlich ist es prinzipiell möglich 😂
Wenn es mit dem aktuellen Setup nicht möglich ist oder wenn man nicht möchte (warum auch immer) oder beschlossen hat, es nicht zu tun (weil z. B. zu aufwändig), ist das etwas anderes.
Aber die Message ist angekommen - bei mir zumindest.
am 13.03.2026 12:09
Moin ihr Lieben,
ich melde mich mal ebenfalls zu Wort.
Da hast du vollkommen recht. Grundsätzlich gibt es immer Möglichkeiten etwas an den bisherigen Prozessen zu verändern, sodass man eine digitale Bereitstellung realisiert bekommt. Hier der Haken: Natürlich muss dabei auch abgewogen werden, ob man die vorhandenen Kapazitäten in solche Themen steckt, wenn es andere Prio-Themen gibt, an welchen man arbeiten will bzw. muss.
Naja...als scheitern würde ich es nicht betrachten, da es nicht ungewöhnlich ist, dass Banken trotz einer Postbox vereinzelte Dokumente postalisch zustellen lassen. In dem Fall trifft "Digitale Bank – analoger Prozess" wie @Crazyalex sagt zu, auch wenn ich der Meinung bin, dass wir viele Sachen schon gut in digitaler Form hinbekommen.
Unterm Strich ist es doch am wichtigsten, dass der Kunde die Information erhält - auch wenn es dann (vorerst noch) ganz oldschool die postalische Benachrichtigung ist.
ABER - Ich stimme euch selbstverständlich zu, dass die Bereitstellung eines solchen Dokuments in der Postbox sinnvoll und zeitgemäß wäre. 😉
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
Ines