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Mietkautionsdepot

t.w.
Legende
5.079 Beiträge

Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr! 

 

Da ich bald umziehen werde und die Kautionszahlung mit dem Vermieter noch nicht abschließend geklärt ist, wollte ich euch nach Erfahrungen mit einem Mietkautionsdepot fragen. Nutzt das jemand? Welche Anbieter sind preis- und empfehlenswert?

 

Vereinbart ist eine Kaution i.H.v. ca. 2.500 - 3.000 €. Der Vermieter hat ein Mietkautionskonto (z.B. bei der DKB) vorgeschlagen. Ich hätte eher Lust, das Geld in einen ETF anzulegen, statt es jahrelang zum Megazins von 0,01% o.ä. auf einem Konto liegen zu lassen. 

 

Als möglichen Anbieter habe ich fidelity gefunden, alle anderen Treffer bei Google scheinen veraltet zu sein, hier gab es z.B. DWS und und ING, bei beiden konnte ich bei einer ersten Suche nichts entsprechendes mehr finden. Fidelity berechnet einmalig 30 € und dann jährlich 40 €. Nicht die Welt, aber auch kein Schnäppchen, nur für ein Depot.

 

Ich bin gespannt, ob jemand zu diesem (anscheinend) Exotenthema Erfahrungen beisteuern kann. 

 

Viele Grüße

Toni 

55 ANTWORTEN

GeorgeD
Autor ★
5 Beiträge

Lieber @financiality 

 

siehe den Mietkautionspost oben.

Wenn man sich die Renditen der letzten 5 Jahre ansieht, spricht der ETF für sich selbst.

t.w.
Legende
5.079 Beiträge

Moin @financiality,

 

mein Vermieter hat sich einen S&P500-ETF gewünscht, in unserem Kautionsdepot liegt LYX0FS. 

 


@financiality  schrieb:

@t.w. , du meintest ja, der Wert deines Depots hätte sich fast verdoppelt


Nein, das ist nicht der Fall. Der Depotwert beträgt gerade ca. das Doppelte dessen, was ursprünglich als Kaution gefordert war. Wir haben aber deutlich mehr investiert, um dem Vermieter eine zusätzliche Sicherheit zu geben. 

 

Beispiel:

Kaution gefordert:         2000 €

Investiert:                         3000 €

nach Wertentwicklung  4000 €

huhuhu
Legende
8.243 Beiträge

@t.w.  schrieb:

Moin @financiality,

 

mein Vermieter hat sich einen S&P500-ETF gewünscht, in unserem Kautionsdepot liegt LYX0FS. 

 


@financiality  schrieb:

@t.w. , du meintest ja, der Wert deines Depots hätte sich fast verdoppelt


Nein, das ist nicht der Fall. Der Depotwert beträgt gerade ca. das Doppelte dessen, was ursprünglich als Kaution gefordert war. Wir haben aber deutlich mehr investiert, um dem Vermieter eine zusätzliche Sicherheit zu geben. 

 

Beispiel:

Kaution gefordert:         2000 €

Investiert:                         3000 €

nach Wertentwicklung  4000 €


@t.w. 

 

ti wi ...ein Mieter nach meinem Geschmack Smiley (zwinkernd)

t.w.
Legende
5.079 Beiträge

@huhuhu  schrieb:

ti wi ...ein Mieter nach meinem Geschmack Smiley (zwinkernd)

Ich melde mich bei 3hu Immobilien, falls ich mal nach Köln ziehen will Smiley (zwinkernd)

huhuhu
Legende
8.243 Beiträge

@t.w.  schrieb:

@huhuhu  schrieb:

ti wi ...ein Mieter nach meinem Geschmack Smiley (zwinkernd)

Ich melde mich bei 3hu Immobilien, falls ich mal nach Köln ziehen will Smiley (zwinkernd)


@t.w. 

zugegeben, keine schöne Stadt

...aber eine wahnsinnig geile Stadt

mit super Randgebieten,

Tolle Wälder, mit noch bezahlbarem Wohnraum Smiley (zwinkernd)

 

Sonni wollte damals nicht Smiley (überglücklich)

plutos
Autor ★
3 Beiträge

Hallo GeorgeD, Danke Dir für Deine Hinweise zu dem Mietvertrag. Ich beschäftige mich ebenfalls mit dem Thema und bin aktuell auf das Kautionsdepot von Growney gestoßen, viele Infos habe ich schon im Internet gefunden - mittlerweile scheint das Thema verbreiteter zu sein? Mir erscheint es ideal, auch aufgrund der Streuung von verschiedenen ETF-Fonds.

 

Ich habe hierzu noch 2 Fragen, ggf. hast Du hierzu noch Infos?

  • Musste der Vermieter bei Fidelity ebenfalls ein Post-Ident durchführen?
  • Wie würde die Liquidierung der Kaution funktionieren? Der Vermieter wendet sich an die Depotbank, die Fondsanteile werden zu dem Zeitpunkt der Anfrage verkauft und der Vermieter erhält im Schadensfall das Geld?

Danke Dir!

 

Beste Grüße

Plutos

GeorgeD
Autor ★
5 Beiträge

Zu 1)

Nein, Postident ist bei FFB nicht notwendig.

 

Zu 2)

Die Kautionshöhe ist gesetzlich gedeckelt bei  drei Nettokaltmiete und sollte auf alle Fälle schriftlich fixiert sein bei Verwendung eines Mietkautionsdepots. 

 

Das Kautionsdepot ist lediglich eine Sicherheit, die in diesem Rahmen gestellt wird.

 

Sofern der Mieter nicht bezahlt, kann die Verwertung der Sicherheit bei der Bank angesteuert werden vom Vermieter auf den die Pfändungsurkunde ausgefertigt wurde.

 

Die Bank verkauft hierzu den Bestand ab und überweist den Erlös bis zur Kautionsbetragshöhe an den Vermieter an den die  Pfändungsurkunde ausgefertigt wurde, ähnlich wie beim Sparbuch.

 

Beste Grüße 

GeorgeD

huhuhu
Legende
8.243 Beiträge

An. d. Red.

 

...der Vermieter und Mieter liegen hier bei Ihrer Kölle - Lösung bei 33,3 % !

Der Ertrag wurde bis auf die letzten zwei Jahre jeweils in 🍻 & 🍖 umgesetzt  😊

 

Grüße

P.hu

Unwissend
Autor ★
3 Beiträge

Darf ich eine Verständnisfrage stellen - vielleicht stehe ich ja auch auf dem Schlauch...

 

Bei Gewinn auf dem Mietkautionsdepot gehört dieser zu 100 % dem Mieter, es ist ja sein Geld welches dort angelegt wurde. Bei Verlust wird die verfügbare Kaution kleiner und der Vermieter hat den Nachteil. Ist das so richtig?

 

Bei einem Mietkautionsdepot hat scheinbar der Mieter alle Chancen und Risiken. Für den Vermieter gibt es aber eigentlich nur das Risiko, dass die Kaution kleiner wird aber keine Gewinnchancen... oder?

dg2210
Legende
6.941 Beiträge

@Unwissend  schrieb:

Für den Vermieter gibt es aber eigentlich nur das Risiko, dass die Kaution kleiner wird aber keine Gewinnchancen... oder?


Die Erträge aus der Mietkaution stehen grundsätzlich nur dem Mieter zu. Das ist gesetzlich so festgelegt.

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