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am 04.07.2024 17:58
Nach einem sich monatelang hinziehenden Depotübertrag waren die beteiligten Banken nicht in der Lage, die Daten vollständig auszutauschen.
Bei einer US-Anleihe fehlte der Kaufkurs. Die Anleihe ist Ende Juni fällig geworden und obwohl der Kursgewinn vernachlässigbar war, wurden mir reichlich Steuern abgezogen.
In einer Fußnote der Steuerbescheinigung steht etwas von 30% des Veräußerungserlöses bei fehlenden Anschaffungsdaten.
Ich finde das unglaublich. Comdirect belässt es stillschweigend bei dem fehlenden Kaufkurs, den sie mit verbockt hat und berechnet dann viel zu hohe, für mich willkürliche Steuern ein.
Zusammen mit dem dadurch ausgeschöpften Freibetrag ein Schaden von vielen hundert Euro.
Ich hoffe, das klärt sich.
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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Anleihen
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am 02.12.2024 14:49
Hallo Alex, das ist natürlich möglich, ich bezog mich bei meiner Antwort nur auf einzelne Depotpositionen.
Und da ich gerade dasThema noch einmal anschneide (siehe vorherige 2 Beiträge): heute wurden von der Comdi die Anschaffungskosten eingebucht - ganz ohne Anruf bei der Comdirect und ohne Nachfrage der fehlenden Anschaffungskosten bei der Baader Bank.
Wer von den Vorrednern also eventuell noch auf glühenden Kohlen sitzt, mit etwas Geduld sollte sich das Problem von alleine lösen.
Grüßle - Shane
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am 09.02.2025 12:06
Ich hänge mich mal an diesen Thread an, weil ich schon mehrfach Probleme mit fehlenden oder falschen Einstandswerten hatte.
Derzeit gerade bei einem Übertrag von comdirect an flatex, wo zwar die Einstandskurse da sind, aber die Vorabpauschalen fehlen. Natürlich gibt es erst einmal Fingerpointing, weil erst einmal nicht klar ist, ob diese (W32) von comdirect nicht übermittelt wurden, oder bei flatex nicht übernommen.
Grundsätzlich ist dieser Prozess unglaublich unbefriedigend, weil die Daten "hinter dem Rücken" des Anlegers übertragen werden und der Anleger eigentlich darauf vertrauen muss, dass das fehlerfrei geschieht, was leider allzu oft nicht der Fall ist. Und offenbar fühlt sich keine Aufsichtsbehörde dafür zuständig. Ich möchte nicht wissen, wieviel Doppelbesteuerung durch solche Fehler vorkommt, weil die Anleger das auch oft gar nicht durchschauen.
Immerhin kann man bei flatex die Daten der eingebuchten Bestände im Detail einsehen. Sonst wäre mir das nicht aufgefallen. Vorbildlich finde ich übrigens DAB - dort bekommt man bei der Einbuchung ein Dokument, das auch die Erwerbsdaten ausweist. Das würde ich mir von comdirect auch wünschen. Die Steuersimulation ist für diesen Zweck vergleichsweise umständlich und nicht immer leicht zu interpretieren, insbesondere bei gemischten Beständen oder bei Altbeständen (Kauf von 2018).
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am 09.02.2025 12:21
@GyroGearlose schrieb:Immerhin kann man bei flatex die Daten der eingebuchten Bestände im Detail einsehen. Sonst wäre mir das nicht aufgefallen. Vorbildlich finde ich übrigens DAB - dort bekommt man bei der Einbuchung ein Dokument, das auch die Erwerbsdaten ausweist. Das würde ich mir von comdirect auch wünschen. Die Steuersimulation ist für diesen Zweck vergleichsweise umständlich und nicht immer leicht zu interpretieren, insbesondere bei gemischten Beständen oder bei Altbeständen (Kauf von 2018).
Die Steuersimulation ist immerhin deutlich mehr als nahezu alle anderen Wettbewerber an dieser Stelle liefern - auch wenn sie die Steuer auf die Vorabpauschale nicht berücksichtigt.
Gruß Crazyalex
An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!
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am 09.02.2025 12:48
Nun ja, als High-Performer sollte sollte man sich ja nicht an den Schwächeren orientieren, sondern an den Besten. Und da sind flatex und DAB schon transparenter, was die Einstandsdaten angeht. Und nur darauf beziehe ich mich hier.
Und was die DAB kann, sollte comdirect doch schon lange können, oder? 😎
Die fehlenden Vorabpauschalen wären mir bei einem Übertrag zur comdirect erst beim Verkauf aufgefallen, oder gar nicht. Wer führt schon Buch über die summierten Vorabpauschalen bei längerer Haltedauer?
Wohlgemerkt: Ich will hier nicht comdirect schlechtreden, sondern nur einen Hinweis auf Verbesserungspotential geben. Ein Ausweis der Steuerdaten für die eingebuchten Bestände wäre echt hilfreich!
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am 02.03.2025 13:23
Jetzt haben alle Mal die Comdirect in Schutz genommen. Ich habe genau das gleiche Problem von Comdirect zu consors. Taxbox id wurde mitgeteilt. Leider kam bei consors kein Wert an.
Bin gespannt wie das ausgeht. Aktuell wird noch ermittelt. Warum hier der Kunde in der Verantwortung ist verstehe ich auch nicht.
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am 02.03.2025 17:34
Hatte dieses Problem vor einigen Jahren beim Übertrag zum (alten) Smartbroker. Nach Hin und Her mit dem comdirect- und dem smartbroker-/DAB-Support hat mir die comdirect dann die Taxbox-IDs am Telefon vorgelesen (die ich dann dem DAB-Support mitgeteilt habe). Da gings um rund 10 Wertpapiere - hoffe, du hast nicht viel mehr, sonst wird das ein langes Telefongespräch 😄
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am 02.03.2025 18:14
Taxbox-IDs stehen ja in dem Beleg über die Wertpapier-Auslieferung. Nur anscheinend sind die Daten dort nicht immer vollständig. Ich habe nach einer Reklamation (ausgehender Übertrag) für mehrere Positionen neue Taxbox-IDs bekommen, kommentarlos. Ob diese nun vollständig sind, weiß ich immer noch nicht, denn der Inhalt ist ja leider "geheim". Ich warte nun seit über einer Woche darauf, dass die übernehmende Bank diese neuen Taxboxen prüft und schaut, ob da die Vorabpauschalen drin stehen.
Ich frage mich langsam, was dieses Versteckspiel soll. Ich bin ja Eigentümer dieser Wertpapiere und auch der Daten. Warum gibt man dem Eigentümer nicht Einblick in diese Daten?? Muss man da erst ein Verfahren nach DSGVO anstrengen?
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am 02.03.2025 18:45
@GyroGearlose schrieb:Taxbox-IDs stehen ja in dem Beleg über die Wertpapier-Auslieferung. Nur anscheinend sind die Daten dort nicht immer vollständig. Ich habe nach einer Reklamation (ausgehender Übertrag) für mehrere Positionen neue Taxbox-IDs bekommen, kommentarlos. Ob diese nun vollständig sind, weiß ich immer noch nicht, denn der Inhalt ist ja leider "geheim". Ich warte nun seit über einer Woche darauf, dass die übernehmende Bank diese neuen Taxboxen prüft und schaut, ob da die Vorabpauschalen drin stehen.
Tja, solange da noch Menschen dran arbeiten müssen passieren eben auch Fehler.
Die automatisierten Ausgänge bei Consors und ING sind hingegen vollkommen problemlos.
Wenn da etwas falsch läuft dann hat die empfangende Bank die Schuld.
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am 02.03.2025 19:06
Da muss ich der Legende widersprechen.
Es handelte sich in meinem Fall um einen ausgehenden Übertrag, der online bei comdirect beauftragt wurde. Und nach dem Anschein fehlten die Vorabpauschalen nicht nur in einem Fall. IT ist auch keine Garantie für Fehlerfreiheit.
Und ich würde auch nicht schulterzuckend akzeptieren, dass Menschen nun einmal Fehler machen. Da die Datenübergabe für den Anleger nicht einsehbar ist, muss er sich in diesem Fall auf die Bank verlassen können. Und nachdem sich hier ja schon mehrere Betroffene gemeldet haben, ist es auch nicht ein Einzelfall. Ich möchte nicht wissen, wie viele unentdeckte Fehler es da gegeben hat, die dann zu falscher Besteuerung führen.
Wenn die Bank das nicht zuverlässig schafft, warum werden dann die übermittelten Taxbox-Daten bei ausgehenden Überträgen nicht wenigstens im Klartext auf der Ausbuchungsbestätigung ausgedruckt?
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am 02.03.2025 20:35
@GyroGearlose schrieb:Da muss ich der Legende widersprechen.
Es handelte sich in meinem Fall um einen ausgehenden Übertrag, der online bei comdirect beauftragt wurde. Und nach dem Anschein fehlten die Vorabpauschalen nicht nur in einem Fall. IT ist auch keine Garantie für Fehlerfreiheit.
Nur weil du den Auftrag Online eingeben kannst bedeutet das noch lange nicht daß da kein Mensch mehr beteiligt ist. 🙂

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