am 17.04.2021 11:29
Hallo,
ich würde gerne Erfahrungen mit Börsenbriefen diskutieren.
Wer von verfolgt schon länger Börsenbriefe wie Proffe Newcomer, Trenddepot, Optionsschein-Trader, Maydorn Report, Bernecker, Hot Stock Report, Tenbagger etc?
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Börsenbrief über mehrere Jahre hinweg, insbesondere in Korrekturphasen?
Ich finde einen Börsenbrief interessant, wenn ich davon lernen kann, d.h. die enthaltenen Informationen sind aktueller, als die ich mir selbst zeitaufwendig besorge, und somit die Entscheidungen nachvollziehbar.
Bei Interesse teile ich auch gerne eigene Erfahrungen mit Börsenbriefen mit. Ich bin zwar erst seit ca. 10 Monaten an der Börse aktiv, beobachte und teste aber so viel wie mir möglich ist.
Ich habe hier Suchfunktion genutzt, aber recht wenig gefunden.
Gruß
am 24.08.2026 11:53
@dg2210 schrieb:
@ae schrieb:😉
Ernsthaft jetzt: wie soll das funktionieren mit der Million?
Das hat Proffe schon mehrfach nachweisbar und gut dokumentiert gezeigt.
Mag sein, aber auch hier gilt: die „Erfolge“ der Vergangenheit können nicht einfach so für die Zukunft angenommen werden.
Wenn, wie im Fall von @Hollyzwei erstmal 10% der Anlage als Gebühr fürs Abo anfallen startet man ja mit 90% oder -10%. Dies muss erstmal aufgeholt werden.
Ich befürchte die wenigsten der Proffe Abonnenten starten mit einer Summe bei der 3000 Euro kaum oder gering ins Gewicht fällt.
Ich bestreite ja weder Proffes Können, noch seine Professionalität oder Transparenz. Kann ich ja gar nicht, da ich den Dienst nicht kenne und auch nicht kennen lernen möchte.
Aber wenn ich Eins + Eins zusammenzähle komme ich zu meinem schon erwähntem Ergebnis.
gruss ae
24.08.2026 12:06 - bearbeitet 24.08.2026 12:19
@ae schrieb:Mag sein, aber auch hier gilt: die „Erfolge“ der Vergangenheit können nicht einfach so für die Zukunft angenommen werden.
Das ist einer von diesen dummen Schönwetter-Sprüchen, die zwar in der extremsten Form ein Körnchen Wahrheit enthalten, aber als Richtschnur für das eigene Leben vollkommen unbrauchbar und überwiegend extrem schädlich sind.
Tatsächlich sind die nachweisbaren Erfolge in der Vergangenheit der beste Indikator für zukünftige Erfolge - in praktisch allen Lebensbereichen.
Ich würde selbst heute nicht gegen Axel Schulz boxen wollen oder Eckard Witzigmann zum Wettkochen herausfordern, ich lasse mir mein Haus von einem Architekten planen, der schon andere, ähnliche Bauten realisiert hat und wenn ich einmal eine neue Herzklappe brauche, dann gehe ich zu einem Chirurgen, der diese OP schon hunderte male erfolgreich durchgeführt hat, statt zu einem der sagt 'irgendwann muß ja ein Patient mal überleben'
24.08.2026 13:26 - bearbeitet 24.08.2026 13:26
24.08.2026 13:26 - bearbeitet 24.08.2026 13:26
@Peter Müller schrieb:Es müsste also jetzt über 200% p.a. Performance erzeugt werden, um das Ziel zu erreichen. Das ist ambitioniert.
Mit einer Optionschein-Strategie ist das nicht 'ambitioniert', sondern ziemlich konservativ. Das letzte Comback-Paket hat in knapp 5 Monaten mehr als 87% gemacht, einzelne Optionscheine brachten zwischen 130% und 382% in maximal 6 Monaten.
am 24.08.2026 13:58
@dg2210 schrieb:
@ae schrieb:Mag sein, aber auch hier gilt: die „Erfolge“ der Vergangenheit können nicht einfach so für die Zukunft angenommen werden.
Das ist einer von diesen dummen Schönwetter-Sprüchen, die zwar in der extremsten Form ein Körnchen Wahrheit enthalten, aber als Richtschnur für das eigene Leben vollkommen unbrauchbar und überwiegend extrem schädlich sind.
Tatsächlich sind die nachweisbaren Erfolge in der Vergangenheit der beste Indikator für zukünftige Erfolge - in praktisch allen Lebensbereichen.
…
…und wenn ich einmal eine neue Herzklappe brauche, dann gehe ich zu einem Chirurgen, der diese OP schon hunderte male erfolgreich durchgeführt hat, statt zu einem der sagt 'irgendwann muß ja ein Patient mal überleben'
Irgendwann ist die schönste Jugend vorbei, Schönwetter hin oder Schönwetter her 😉
Was nützen mir bei einer Herz OP die vergangenen, erfolgreich durchgeführten Herzoperationen wenn ein Tattergreis mit zittrigen Händen das Messer ansetzt ?
gruss ae
am 24.08.2026 14:23
Okay wenn 200% so einfach wären, müsste das der Dienst Optionsscheintrader locker schaffen, richtig ? Das ist ja auch ein reiner OS Dienst.Wie ist hier die jährliche Performance seit 2022?( wurde dieser neu aufgelegt )?
Welche Dienste beziehst du von Proffe ?
am 24.08.2026 14:29
@ae schrieb:
😉
Was nützen mir bei einer Herz OP die vergangenen, erfolgreich durchgeführten Herzoperationen wenn ein Tattergreis mit zittrigen Händen das Messer ansetzt ?
Ich nannte den Spruch ganz bewusst 'dumm', weil er eben nur 'praktisch immer' falsch ist, dies aber nicht einfach bewiesen werden kann. Es lassen sich absurde Beispiele konstruieren, die den Spruch zumindest teilweise zu betätigen scheinen.
Falls (was hoffentlich nie vorkommen wird) Axel Schulz nach einem Schlaganfall im Wachkoma liegt, würde ich einen Boxkampf gewinnen und den Spruch scheinbar bestätigen; tatsächlich würde ich das aber aus moralischen Gründen nicht tun. Ebenso dein konstruiertes scheinbares Gegenbeispiel: Im Zweifelsfall würde ich mich einem alten Chirurgen, der in den letzten zwei Wochen dieselbe OP ein dutzendmal erfolgreich durchgeführt hat, anvertrauen, als einem jungen Arzt der seine letzten 10 Patienten 'verloren' hat.