am 22.08.2026 10:48
Hallo zusammen,
jetzt benötige ich mal Euer Schwarmwissen.
Ich bin über den Begriff "Agressive Order" gestolpert.
Ich habe zwar verstanden was das ist, aber meine Frage ist dabei, ob comdirect diese Order akzeptiert?
Hat jemand das mal versucht.
Eine aggressive Limit-Order liegt beim Kauf über dem aktuellen Briefkurs (Ask) oder beim Verkauf unter dem aktuellen Geldkurs
Aus meine Sicht ist die Order dazu da um den Preis zu manipulieren? Ist das Richtig?
Was wäre wenn ich gleichzeitig mehrere Limitorder im Kauf einstelle die über dem Briefkurs liegt.
Muss diese Order an der Börse akzeptiert werden? Wird diese Order grundsätzlich abgelehnt??
Ich brauche da mal Infos zu was diese Orderart überhaupt bezwecken soll und was die Auswirkungen mit dem Wertpapier haben.
Danke für Eure Hilfe
am 24.08.2026 08:04
Hallo @Ordercap1,
erst einmal danke, dass du die Antworten auch abholst! Das schätze ich sehr.
Liebe Grüße
Gluecksdrache
am 24.08.2026 10:17
Um das ganze mal etwas zu entspannen.
Meine eigentliche Frage war ja, was eine aggressive Order ist und warum diese abgelehnt werden kann.
Ich selbst würde so ein Quatsch nicht machen. Die Frage war eigentlich ob die Börsen in dem Fall Vorkehrungen haben, diese Orders abzulehnen. Für mich ist nur nicht schlüssig, oder anders gefragt. Kann es sein, dass bestimmte Personen dann grundsätzlich bei solchen Orders ausgeschlossen werden.
Man hört ja ab und zu das bestimmte Trader dann ausgeschlossen werden.
Vielleich interpretiere ich dabei zu viel.
am 24.08.2026 10:32
@CurtisNewton schrieb:Ich limitiere alle Kauforder grundsätzlich mit einem Limit über dem Briefkurs. Das ist ein vollkommen normales Vorgehen um zu verhindern dass man nach oben hin abgefischt wird. Bei Nebenwerten ist das fast schon lebenswichtig, da gab es doch mal den Fall wo eine Dame auf einmal sechsstellige Schulden hatte, weil sie einen illiquiden Wert als Marketorder gekauft hat und der Ausführungskurs explodiert ist.
...
Leider gibt es keine Infos wie die Sache letztendlich ausgegangen ist. 😞
am 24.08.2026 10:38
Das sehe ich für Unbeteiligte relativ gelassen: es ist egal.
Wichtig ist, dass man daraus selber was lernt und sich nicht darauf verlässt, dass immer ein anderer die Kohlen für einen aus dem Feuer holt.
Eigenverantwortung ist das Stichwort.
Gruß Crazyalex
am 24.08.2026 11:06
@Crazyalex schrieb:Das sehe ich für Unbeteiligte relativ gelassen: es ist egal.
Wichtig ist, dass man daraus selber was lernt und sich nicht darauf verlässt, dass immer ein anderer die Kohlen für einen aus dem Feuer holt.
Eigenverantwortung ist das Stichwort.
Gruß Crazyalex
Korrekt, interessiert hätte es mich aber trotzdem. Bin halt manchmal neugierig 😉
Gruß Morgenmond
24.08.2026 14:57 - bearbeitet 24.08.2026 14:58
24.08.2026 14:57 - bearbeitet 24.08.2026 14:58
Hallo @Ordercap1,
ich glaube du interpretierst da etwas zu viel, wenn du fragst, ob "bestimmte Trader dann ausgeschlossen werden". An regulierten Börsen ist so etwas meiner Einschätzung im Regelfall nach nicht zugelassen.
Anders sieht es in der Welt der Computerspiele und -simulationen aus, bei denen die Spielteilnehmer erst eine "Auszahlung beantragen". Und dann feststellen, dass die Spiel-Leitung einen Grund nachschiebt, warum das Spielerkonto gesperrt werden soll. Oder eine bestimmte Order die willkürliche Regel verletzt, dass der Spieler (nicht Anleger!) rund um eine Meldung beispielsweise zu Inflation, Außenhandelssaldo oder ähnlichem nicht hätte traden dürfen. Oder dass jede Spielposition nur maximal 1 % des theoretischen Spielkapitals sein darf.
Wer die Märkte spielerisch kennenlernen will, der spielt dann lieber beim öffentlichen, kostenfreien Trader 2026 Spiel mit was die Veranstalter wie Société Generale, comdirect etc. regelmäßig einmal im Jahr starten. 😉 Oder simuliert auf dem CFD-Demokonto in Quickborn oder oder oder.
An der echten Börse ist mir aber kein Fall bekannt, in dem ein Kunde von der Börse gesperrt worden wäre.
Liebe Grüße
Gluecksdrache