03.10.2026 15:29 - bearbeitet 03.10.2026 15:29
Ich erzähle mal von der Mutter von einem Freund, eine Rentnerin...die hat tatsächlich im Jahr 2019 mit damals 68 3/4 Jahren eine Rentenversicherung abgeschlossen. Fünfstellige Einmalzahlung, Rentenbeginn 2031, keine Begünstigten "außer den gesetzlichen", also niemanden explizit angegeben (was steuerlich wohl einen gewissen Charme hätte gehabt haben können, wie ich gehört gehabt habe). Immerhin garantiert die Police 1:1 den Betrag in 2031, also will es schaffen, 12 Jahre lang das Geld optisch nicht weniger werden zu lassen. Ich wünsche dem Freund, dass die Mama 100 wird, damit sie von dieser Rente, die sie dann mit 81 bekommt, noch dem Institut die lange Nase zeigen kann. Auf meinen Rat hin wird mein Freund beim nächsten Treffen dem Bankberater wohlmeinenden Altersabsicherer gepflegt die Klöten eintreten hochleben lassen. Ich hoffe, dass die nächste Generation der wohlmeinenden Altersvorsorgedepotfachberatungsabteilungsseniormitarbeitenden ihre Blicke nicht zu sehr auf die Konten der unbedarft vor-sich-hin-rentnernden Gutabgesicherten lenken, um sie mit "ungeahnten Möglichkeiten" in "völlig neue und staatlich ganz anders geförderte" Strukturen zu steuern.
[nach Hinweis von @Krügerrand aus dem thread zum Altersvorsorgedeopt herausgelöst]
am 03.10.2026 16:06
Wahnsinn. Bevor Dein Freund zu alternativen Methoden der Bestrafung greift, ich denke so was kann man auch mal der Bafin melden. Im schlimmsten Fall passiert gar nix und man hat paar Minuten Zeit versenkt, im besten Fall darf der Vorstand einen Besuch durch die Behörde organisieren. Was für jeden der in einer Bank mehr als den Posteingang zu sortieren erledigt die Höchststrafe ist.