am 22.07.2026 12:48
@CurtisNewton schrieb:Aus einem Interview mit Venkatakrishnan, dem CEO der britischen Barclays die ebendort gegen Revolut kämpft. Im Vergleich zu Revolut ist TR größenmäßig eher eine "Klitsche"
Die Fintechs haben uns Banken einige wichtige Lektionen erteilt. Wir müssen exzellenten Kundenservice bieten, Transaktionen wie Überweisungen oder Aktienkäufe radikal vereinfachen und viel individueller auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Man muss genauso gut – wenn nicht besser – werden, ohne die Wettbewerbsvorteile aufzugeben, die eine große Bank hat
Das sind auch nur Standard-Floskeln irgendeines PR-Beraters und passend für jeden Auftraggeber, wenn man 'Bank', 'Transaktionen', 'Ueberweisungen' und 'Aktienkäufe' durch branchenspezisfische Begriffe ersetzt.
am 22.07.2026 12:51
Mag sein - ist aber in dem Zusammenhang wie es im Artikel steht dennoch schlicht und ergreifend richtig!
Gruß Crazyalex
am 22.07.2026 12:52
@huhuhu schrieb:
Und in der Nachbarschaft sind einige schon dort <nicht nur alte und Lederjackenträger>
nein...auch ein paar "reiche" 😉
😇
G. Marx hätte wohl gefragt: Will ich Kunde einer Bank sein, die solche Kunden hat?
22.07.2026 13:26 - bearbeitet 22.07.2026 13:50
22.07.2026 13:26 - bearbeitet 22.07.2026 13:50
@Crazyalex schrieb:Mag sein - ist aber in dem Zusammenhang wie es im Artikel steht dennoch schlicht und ergreifend richtig!
Richtig schon (zumindest zum Teil), aber trivial (wie "Auf Regen folgt Sonnenschein")
Trotzdem hat der PR-Berater schlampig gearbeitet, weil er einfach nur Leerstellen in der Schablone ausgefüllt hat, ohne über den Inhalt nachzudenken.
Bei einer normalen SEPA Überweisung (keine Vorlage o.Ä.) muß man Namen, Iban, Betrag und (optional) Verwendungszweck eingeben, bevor man den Auftrag freigibt. Wie soll man das 'radikal vereinfachen' ? Hätte der PR-Berater oder einer der Assistenten des CEO zumindest etwas Ahnung vom Geschäft, hätten sie ein anderes banktypisches Schlagwort eingesetzt (z.B. Immobilienfinanzierung oder Altersvorsorge)
Meine Kritik ist also mehrschichtig: Ich kritisiere, daß eine (ehemals seriöse) Bank so billige PR-Berater engagiert und daß die Assistenten des CEO den Unsinn nicht erkennen und ihren Chef solches Zeug sagen lassen. Und den CEO selbst dafür, daß er schlechte Assistenten hat und deren Arbeit nicht überprüft.
am 22.07.2026 13:54
@dg2210 schrieb:
@Crazyalex schrieb:Mag sein - ist aber in dem Zusammenhang wie es im Artikel steht dennoch schlicht und ergreifend richtig!
Richtig schon (zumindest zum Teil), aber trivial (wie "Auf Regen folgt Sonnenschein")
[...]
Wäre schön, wenn diese Banalitäten dennoch berücksichtigt werden würden...
Gruß Crazyalex
22.07.2026 14:04 - bearbeitet 22.07.2026 14:29
22.07.2026 14:04 - bearbeitet 22.07.2026 14:29
@Crazyalex schrieb:Wäre schön, wenn diese Banalitäten dennoch berücksichtigt werden würden...
Träumen ist ausdrücklich erlaubt! Als Kunde einer Bank, die regelmäßig an Banalitäten wie 'Software vor dem rollout testen' scheitert, bin ich eher Realist.