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Interview mit Olaf Scholz
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am 05.02.2020 10:01
Hallo zusammen!
Allerspätestens nach diesem Interview darf man den Herrn Finanzminister nicht mehr für voll nehmen.
Die "Argumentation" bzgl. einer möglichen Abschaffung der 1+2-Cent Münzen und sein Dagegenhalten und die "Argumentation" bzgl. einer Finanztransaktionssteuer sind mehr als hanebüchen.
Lest es einfach selber....
Gruß Crazyalex
P.S.: unabhängig von parteipolitischem Denken sollte ein Finanzministerium grundsätzlich von einer schwäbischen Hausfrau geführt werden 😉
An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!
06.02.2020 09:55 - bearbeitet 06.02.2020 09:57
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06.02.2020 09:55 - bearbeitet 06.02.2020 09:57
Wäre ganz allgemein bei Ministern schön, wenn sie von ihrem Fachgebiet ein bisschen Ahnung hätten.
Aber stattdessen wird ein Jurist mit der Fachrichtung Arbeitsrecht Finanzminister, und ein Bankkaufmann wird Gesundheitsminister.
06.02.2020 10:38 - bearbeitet 06.02.2020 10:39
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06.02.2020 10:38 - bearbeitet 06.02.2020 10:39
Ohne Flax: Politiker leben davon, irrelevante Entscheidungen oder Hamsterrad-Rennen öffentlichwirksam aufzuplustern (50€-Geschenk, Thüringen-Wahl, "Tampon-Steuerentlastung") und wesentliche, weitreichende Entscheidungen möglichst vor den Wählern zu verstecken (so viele kann ich gar nicht aufzählen....)
hx.
(Prof. Dr. A. Celentano, Universität Mailand, 1967, Finanzprognostiker)
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am 07.02.2020 00:01
Auch wenn ich die Freibeträge aktuell viel zu niedrig finde, um sinnvoll eine private Altersvorsorge zu unterstützen, so erscheinen mir die 50 Euro zusätzlicher Freibetrag in diesem Fall zumindest konsistent als Ausgleich für die angestrebte Finanztransaktionssteuer. Mit 50 Euro höherem Freibetrag spart man gut 13 Euro Abgeltungssteuer im Jahr. Bei einer Transaktionssteuer von 0,2% müsste man also mindestens 6500 Euro pro Jahr (rund 540 pro Monat) in Aktien investieren, um mehr Steuern zu zahlen als vor der Einführung. Damit würde man die Kleinsparer effektiv tatsächlich von der Steuer ausnehmen, worum es bei diesem Vorschlag meinem Verständnis nach geht.
Viele Grüße
Weinlese
07.02.2020 08:44 - bearbeitet 08.02.2020 02:16
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07.02.2020 08:44 - bearbeitet 08.02.2020 02:16
Ich halte die Überlegungen für nichts weiteres als eine Beruhigungspille, und den Versuch die mittlerweile lauter werdende Kritik der Öffentlichkeit abzufedern.
Sollte Scholz nämlich tatsächlich der Meinung sein, die Höhe des Sparerfreibetrag sollte mal angepasst werden, dann müssten wir schon über Beträge von rund 200 € für Singles reden, nur für den Inflationsausgleich seit 2009. Dann noch die 50 € FTS-Ausgleich obendrauf wären wir bei 250 €.
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am 10.02.2020 06:42
@Weinlese schrieb:Auch wenn ich die Freibeträge aktuell viel zu niedrig finde, um sinnvoll eine private Altersvorsorge zu unterstützen, so erscheinen mir die 50 Euro zusätzlicher Freibetrag in diesem Fall zumindest konsistent als Ausgleich für die angestrebte Finanztransaktionssteuer. Mit 50 Euro höherem Freibetrag spart man gut 13 Euro Abgeltungssteuer im Jahr. Bei einer Transaktionssteuer von 0,2% müsste man also mindestens 6500 Euro pro Jahr (rund 540 pro Monat) in Aktien investieren, um mehr Steuern zu zahlen als vor der Einführung. Damit würde man die Kleinsparer effektiv tatsächlich von der Steuer ausnehmen, worum es bei diesem Vorschlag meinem Verständnis nach geht.
Viele Grüße
Weinlese
Hi @Weinlese
Mit diesem Gedankengang bist Du schon über das Stöckchen gesprungen, dass er Dir hingehalten hat.
Die Kritik an der Finanztransaktionssteuer richtig sich ja nicht gegen die Höhe sondern gegen die Tatsache, dass Aktien betroffen und Derivate befreit sind. Mit diesem Entgegenkommen hofft Scholz darauf die Kritiker zu spalten. Ein Teil wird Ruhe geben, weil sie die 50€ haben wollen (Spatz in der Hand).
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am 11.02.2020 06:17
@akonkret schrieb:Hi @Weinlese
Mit diesem Gedankengang bist Du schon über das Stöckchen gesprungen, dass er Dir hingehalten hat.
Die Kritik an der Finanztransaktionssteuer richtig sich ja nicht gegen die Höhe sondern gegen die Tatsache, dass Aktien betroffen und Derivate befreit sind. Mit diesem Entgegenkommen hofft Scholz darauf die Kritiker zu spalten. Ein Teil wird Ruhe geben, weil sie die 50€ haben wollen (Spatz in der Hand).
Ich halte die Finanztransaktionssteuer in ihrer aktuellen Ausgestaltungsform weiterhin für falsch, weil sie die falschen Anlageinstrumente und die falsche Anlegergruppe besteuert sowie den eigentlich Sinn der Risikoreduzierung im Finanzsystem verfehlt. Mit den 50 Euro zusätzlichem Sparerpauschbetrag reagiert Scholz aber nur auf die Kritik, Kleinsparer dadurch besonders zu bestrafen. Dieser Kritikpunkt wäre mit dieser Änderung tatsächlich nicht mehr gültig. Alle anderen Kritikpunkte bleiben natürlich weiterhin bestehen.
Viele Grüße
Weinlese
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am 26.02.2020 14:03
Man muß ja schon ein großer Narr sein, wer glaubt, daß es bei dieser "klitzekleinen" Höhe der Steuer bleibt! Freibeträge werden über die Zeit gesenkt/gestrichen. Steuern gehen stets nach oben: Mehrwertsteuer von 10% auf aktuell 19%. Die Geldgier des Staates ist unersättlich. Die Leuchtmittelsteuer für elektr. Glühlampen wurde erst in den 90ern zur Vollendung des Binnenmarkts (also dank der EU) abgeschafft. War zum Schutz der Kerzenindustrie eingeführt worden. Die Sektsteuer (für die Kriegsmarine) gibt es immer noch, ebenso die Kaffeesteuer (Monopolschutz von Preußen).

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