Corona - eine beispielhafte Rechnung
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am 20.03.2020 18:43
Am 02.03. hatten wir etwa 180,
am 20.03. hatten wir um 0:00 Uhr 13.957 Coroana-Infizierte.
Das heißt also, dass in diesen 15 Tagen durchschnittlich die Infiziertenzahl um täglich rd. 27 % gestiegen ist (18. Wurzel aus 13.957/180 = 1,27).
Gehen wir mal davon aus, dass die Infiziertenzahl weiterhin täglich um "nur" 20 % steigt, so sind in rd. 40 - 50 Tagen (mehr als) alle Deutschen infiziert (gewesen), genesen oder tot:
13.957 (Infizierte) x 1,2 hoch 48 (Tage) = 88.000.000 EW)
Anfang bis Mitte Mai wäre also der traurige Höhepunkt erreicht, wenn alles so weiterläuft, wie bisher. Bei einer Krankheitsdauer von etwa 2 - 6 Wochen wäre "rein rechnerisch" Ende Juni" alles wieder "alles im grünen Bereich", wenn man so sagen darf.
Nur mal so ein wenig gerechnet. Ich hoffe natürlich, dass das alles einen besseren Verlauf nimmt. Ich weiß natürlich, dass der Anstieg "am Ende" nicht mehr "so stark" sein wird (viele Menschen "sind immun" dagegen oder schützen sich).
Außerdem würde unser Gesundheitssystem zusammenbrechen, da auch für die anderen Krankheiten zu wenig Kapazitäten frei sind.
Wenn man allerdings versucht, den expotenziellen Anstieg zu bremsen (durch Ausgangssperre etc.), so wird sich die ganze Sache länger hinziehen, das Gesundheitssystem wird nicht so sehr überlastet, aber die Wirtschaft kommt erst viel später wieder "in Schwung".
Was meint Ihr - wie wird Deutschland oder Europa aussehen, wenn 5 % der (überwiegend gesundheitlich schwachen) Bevölkerung verstorben sind? Ich meine NICHT, welche Aktien davon profitieren würden!
Wenn dieser Beitrag zu scharfer Kritik führen wird, bitte ich um Entschuldigung. Ich wollte nur mal eine Diskussion anstoßen.
Gruß
kroko
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am 20.03.2020 19:44
@krokodil1 schrieb:Am 02.03. hatten wir etwa 180,
am 20.03. hatten wir um 0:00 Uhr 13.957 Coroana-Infizierte.
Das heißt also, dass in diesen 15 Tagen durchschnittlich die Infiziertenzahl um täglich rd. 27 % gestiegen ist (18. Wurzel aus 13.957/180 = 1,27).
Gehen wir mal davon aus, dass die Infiziertenzahl weiterhin täglich um "nur" 20 % steigt, so sind in rd. 40 - 50 Tagen (mehr als) alle Deutschen infiziert (gewesen), genesen oder tot:
13.957 (Infizierte) x 1,2 hoch 48 (Tage) = 88.000.000 EW)
Anfang bis Mitte Mai wäre also der traurige Höhepunkt erreicht, wenn alles so weiterläuft, wie bisher. Bei einer Krankheitsdauer von etwa 2 - 6 Wochen wäre "rein rechnerisch" Ende Juni" alles wieder "alles im grünen Bereich", wenn man so sagen darf.
Nur mal so ein wenig gerechnet. Ich hoffe natürlich, dass das alles einen besseren Verlauf nimmt. Ich weiß natürlich, dass der Anstieg "am Ende" nicht mehr "so stark" sein wird (viele Menschen "sind immun" dagegen oder schützen sich).
Außerdem würde unser Gesundheitssystem zusammenbrechen, da auch für die anderen Krankheiten zu wenig Kapazitäten frei sind.
Wenn man allerdings versucht, den expotenziellen Anstieg zu bremsen (durch Ausgangssperre etc.), so wird sich die ganze Sache länger hinziehen, das Gesundheitssystem wird nicht so sehr überlastet, aber die Wirtschaft kommt erst viel später wieder "in Schwung".
Was meint Ihr - wie wird Deutschland oder Europa aussehen, wenn 5 % der (überwiegend gesundheitlich schwachen) Bevölkerung verstorben sind? Ich meine NICHT, welche Aktien davon profitieren würden!
Wenn dieser Beitrag zu scharfer Kritik führen wird, bitte ich um Entschuldigung. Ich wollte nur mal eine Diskussion anstoßen.
Gruß
kroko
@krokodil1 schrieb:Am 02.03. hatten wir etwa 180,
am 20.03. hatten wir um 0:00 Uhr 13.957 Coroana-Infizierte.
Das heißt also, dass in diesen 15 Tagen durchschnittlich die Infiziertenzahl um täglich rd. 27 % gestiegen ist (18. Wurzel aus 13.957/180 = 1,27).
Gehen wir mal davon aus, dass die Infiziertenzahl weiterhin täglich um "nur" 20 % steigt, so sind in rd. 40 - 50 Tagen (mehr als) alle Deutschen infiziert (gewesen), genesen oder tot:
13.957 (Infizierte) x 1,2 hoch 48 (Tage) = 88.000.000 EW)
Anfang bis Mitte Mai wäre also der traurige Höhepunkt erreicht, wenn alles so weiterläuft, wie bisher. Bei einer Krankheitsdauer von etwa 2 - 6 Wochen wäre "rein rechnerisch" Ende Juni" alles wieder "alles im grünen Bereich", wenn man so sagen darf.
Nur mal so ein wenig gerechnet. Ich hoffe natürlich, dass das alles einen besseren Verlauf nimmt. Ich weiß natürlich, dass der Anstieg "am Ende" nicht mehr "so stark" sein wird (viele Menschen "sind immun" dagegen oder schützen sich).
Außerdem würde unser Gesundheitssystem zusammenbrechen, da auch für die anderen Krankheiten zu wenig Kapazitäten frei sind.
Wenn man allerdings versucht, den expotenziellen Anstieg zu bremsen (durch Ausgangssperre etc.), so wird sich die ganze Sache länger hinziehen, das Gesundheitssystem wird nicht so sehr überlastet, aber die Wirtschaft kommt erst viel später wieder "in Schwung".
Was meint Ihr - wie wird Deutschland oder Europa aussehen, wenn 5 % der (überwiegend gesundheitlich schwachen) Bevölkerung verstorben sind? Ich meine NICHT, welche Aktien davon profitieren würden!
Wenn dieser Beitrag zu scharfer Kritik führen wird, bitte ich um Entschuldigung. Ich wollte nur mal eine Diskussion anstoßen.
Gruß
kroko
Scharfe Kritik ?
...auch ich schreibe hier manchmal Blödsinn, ja auch manchmal sehr viel Blödsinn.
Für Deine Überblendungen,
wenn man sie den so nennen kann fehlen mir einfach nur die Worte.
Würde ich SIE kommentieren wie ich denke,
ich bekäme wohl ein lebenslanges Forum Verbot.
( was auch *Piep* egal wäre )
Ich könnte mir auch gut vorstellen, würdest Du diese Mathematischen Hineinströme in einem Hörsaal im Jahr 2020 darbieten, na ja.
Das war es auch schon.
Ach ne, ich mache mal einen andere "Rechnung" auf.
Würden alle, die hier im Forum angemeldet sind, auch nur einen
...Heiermann, für bedürftige Kinder spenden, das wäre es doch.
...und man brauchte für solche Beiträge wie von Dir kein Blutdruck Medikament.
Out und Ende
...jegliche weitere Stellungnahme hier erübrigt sich für mich.
hu
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am 21.03.2020 10:02
Ich find es gut, dass du dich mit den Zahlen beschäftigst.
Ich find es gut, dass du dich mit den Risikoszenarien beschäftigst.
Ich würde mir wünschen, mehr Leute halten sich die Konsequenzen vor Augen.
Ich würde mir wünschen habe mir gewünscht und gestern die Antwort im Mainstream beim Spiegel bekommen, das man sich auch die Konsequenzen von "flatten the curve" (=der Zeitraum wird lang werden) vor Augen hält.
Nicht, weil ich irgendwas anders machen will. Sondern weil ich die Frage "Was meint Ihr - wie wird Deutschland oder Europa aussehen, wenn 5 % der (überwiegend gesundheitlich schwachen) Bevölkerung verstorben sind?" nicht beantworten - oder erleben will. Wir laufen einen Marathon. Wenn ich sehe, wie lang wir für die ersten Schritte zum Lockdown gebraucht haben habe ich Angst, dass nach 2-4-6 Wochen den ersten die Puste ausgeht...Maßnahmen zurückgefahren oder ignoriert werden...und wir doch Realitäten wie in Italien...oder in deiner Frage beschrieben erleben müssen.
Grüße
MrMunki
