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US-Person (durch Geburt) mit Depot bei comdirect/Consors – PFIC, FBAR & Co. – Erfahrungsaustausch

14 ANTWORTEN

Morgenmond
Mentor ★★★
2.668 Beiträge

@dg2210  schrieb:

Ich kann zu der konkreten Frage nichts sagen, finde es aber spannend, daß die comdirect in dieser Konstellation überhaupt ein Depot eröffnet.

Früher war das nicht möglich.

 

 


Ich vermute mal dass @Iruscha77 zum Einen unter ihrem Namen für das Kind anspart und zum Anderen selber nicht US-Bürgerin ist.

Sollte aber doch ein Depot auf den Namen des Kindes eröffnet worden sein wird es früher oder später zu Komplikationen kommen.

 

Gruß Morgenmond

dg2210
Legende
8.295 Beiträge

@Klever  schrieb:


Es geht den USA doch wohl eher darum, Ihre Bürger auch im Ausland zu besteuern.

 


Eher nein. Wenn du als Amerikaner in einem 'freundlichen' Land lebst, will das amerikanische Finanzamt i.d.R. gar nichts von dir, insbesondere kein Geld. 

 

Das Problem ist die (im Vergleich zu Europa) strengere Bankaufsicht. Die europäischen Banken verdienen gut daran, Geschäfte zu machen, die ihren amerikanischen Marktbegleitern untersagt sind (Finanzierung des iranischen Atomprogramms ...). Solange diese Erträge höher sind als die Gebühreneinnahmen durch ein paar Dutzend Sparplanausführungen wird sich an der Situation nichts ändern.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

dg2210
Legende
8.295 Beiträge

@Morgenmond  schrieb:


Ich vermute mal dass @Iruscha77 zum Einen unter ihrem Namen für das Kind anspart und zum Anderen selber nicht US-Bürgerin ist.

Sollte aber doch ein Depot auf den Namen des Kindes eröffnet worden sein wird es früher oder später zu Komplikationen kommen.

 


Ein weiterer Grund, die Gesamtsituation von einem Fachmann bewerten zu lassen und einen langfristen Plan auszuarbeiten.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

Thorsten_
Legende
5.161 Beiträge

@Morgenmond  schrieb:

Ich vermute mal dass @Iruscha77 zum Einen unter ihrem Namen für das Kind anspart und zum Anderen selber nicht US-Bürgerin ist.


Sollte das der Fall sein, gäbe es gar kein Problem.

(Abgesehen von der Frage, wie man eine Schenkung ans Kind bei Volljährigkeit am besten umsetzt.)

 

Der Thread-Titel lässt anderes vermuten.

fix2
Autor ★
3 Beiträge

@FD774  schrieb:

Vielleicht kann ja @Fix1 etwas zu dem Thema sagen.


Vielen Dank, dass du mir Expertise zutraust, aber auf dem Gebiet bin ich tatsächlich komplett blank. Tut mir leid. 😞