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Teilkäufe und Verkauf - Verlustverrechnung und Steuergesetz 2021
09.02.2021 17:13 - bearbeitet 09.02.2021 17:13
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09.02.2021 17:13 - bearbeitet 09.02.2021 17:13
@Thorsten_ Stell dir einfach vor, dass es egal ist, ob du 1 Stk kaufst oder 1.000 Stk. Im Geiste kaufst du bei 1.000 Stk nicht 1.000 Stk auf einmal sondern 1000x 1 Stk.
Und wenn du verkaufst, dann verkaufst du nicht meinetwegen 500 Stk sondern 500x 1 Stk. Und für die Steuer wird jeder einzelnes Stk betrachtet. Zuerst die Differenz zum ältesten Stk, dann zum Zweitältesten, usw usf.
Und so wird das dann aufgebröselt.
Beispiel:
Du kaufst 500 Aktien zu 1€
Dann kaufst du 500 Aktien zu 2€
Dann verkaufst du 600 Aktien zu 1,50€
Du verkaufst deine ersten 500x 1 Stk zu 1,50€. Der erste Stk wurde zu 1€ gekauft, macht 0,50€ Gewinn. Das zweite Stk wurde zu 1€ gekauft, macht 0,50€ Gewinn. Das dritte Stk wurde zu 1€ gekauft, macht 0,50€ Gewinn. Usw usf.
Aktie 501 wird verkauft, wurde aber zu 2€ gekauft, macht 0,50€ Verlust.
Aktie 502 wurde zu 2€ gekauft, macht 0,50€ Verlust.
Usw usf.
So wird jede einzelne Aktie miteinander vergleichen, im Prinzip. Und so entsteht dann die Gewinn- und Verlustberechnung:
Aktie 1: 50 Cent Gewinn
Aktie 2: 50 Cent Gewinn
....
Aktie 500: 50 Cent Gewinn
Aktie 501: 50 Cent Verlust
Aktie 502: 50 Cent Verlust
...
Aktie 600: 50 Cent Verlust
Summa Sumarum:
500x 50Cent Gewinn = 250€ Gewinn
100x 50Cent Verlust = 50€ Verlust
Ich hoffe es macht es etwas verständlicher 🙂
Edit: Und Optionsscheine sind eh Böse 😉 Ich mag sie nicht, ich kauf keine mehr.
Research alone won't ensure a profit. Your main goal should be to make money, not to get an A in How to Read a Balance Sheet. - RD
09.02.2021 17:32 - bearbeitet 09.02.2021 17:34
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09.02.2021 17:32 - bearbeitet 09.02.2021 17:34
Ich zitiere mich selbst:
@Zilch: das ist mir alles klar
FiFo ist verstanden.
Wo ich gedanklich (glaube ich) ein Problem habe, ist der Schluss:
Summa Sumarum:
500x 50Cent Gewinn = 250€ Gewinn
100x 50Cent Verlust = 50€ Verlust
Bei Aktien macht das für mich einen Gewinn von 200 € und dieser wird an die Gewinn-/Verlustverrechnungstöpfe "weitergeleitet".
Ist es also vielmehr so (kann ich mir fast nicht vorstellen, wenn ich mir die Abrechnungsdetails immer so anschaue), dass die 250 € Gewinn und 50 € Verlust separat in Richtung Steuertöpfe gemeldet werden und dort dann die Verrechnung stattfindet (bei Aktien, nicht mehr nach dem geplanten Termingeschäfts-Gedöns in Zukunft)?
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am 09.02.2021 17:43
Ungeachtet des Fifo-Prinzips halte ich es für ein Gerücht, dass innerhalb eines einzigen Verkaufs sozusagen 1.000 kleine Verkäufe stattgefunden haben von denen jeder einzeln verrechnet wird.
Aus meiner Sicht gibt es einen (!) Verkauf, der resultiert in einem Gesamtgewinn/-verlust und dieser Gesamtgewinn/-verlust wird steuerlich betrachtet.
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am 09.02.2021 17:53
@GetBetter: danke, das ist auch meine Meinung (man kann es auch einfacher erklären, als ich es versucht habe )
09.02.2021 18:21 - bearbeitet 09.02.2021 18:38
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09.02.2021 18:21 - bearbeitet 09.02.2021 18:38
@GetBetter es ging nur um die bildliche Vorstellung warum wieso weshalb, wie dann die Gewinn-/Verlustverrechnung betrachtet werden kann 🙄 ich habe nie gesagt, dass es so ist 🙄
Edit: deswegen auch "stell dir vor" ganz zu Beginn...
Weil ich sonst seinen Knoten nicht verstehe bzw versucht habe es dadurch zu verdeutlichen.
@Thorsten_ du liegst doch richtig. 200€ Gewinn bleiben dann übrig, die versteuert werden müssen. Edit: deswegen die Vorstellung über die einzelnen Berechnungen und dem Gesamtergebnis. Wenn Gewinn weniger wäre als Verlust hättest du eine Erhöhung deines Verlustverrechnungstopfes in Höhe der Differenz. Zum Beispiel verdrehte Vorzeichen, 250€ Verlust und 50€ Gewinn ergeben 200€ für deinen Verrechnungstopf die aus dem Verkauf insgesamt hervorgehen.
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am 09.02.2021 21:07
@Zilch schrieb:@Thorsten_ du liegst doch richtig. 200€ Gewinn bleiben dann übrig, die versteuert werden müssen. Edit: deswegen die Vorstellung über die einzelnen Berechnungen und dem Gesamtergebnis. Wenn Gewinn weniger wäre als Verlust hättest du eine Erhöhung deines Verlustverrechnungstopfes in Höhe der Differenz. Zum Beispiel verdrehte Vorzeichen, 250€ Verlust und 50€ Gewinn ergeben 200€ für deinen Verrechnungstopf die aus dem Verkauf insgesamt hervorgehen.
Ich zitiere mich selbst:
@Zilch: das ist mir alles klar
Es geht doch hier um was ganz anderes 🙄
Die Frage, ob ein Verlust zu Buche stehen kann, obwohl in Summe kein Verlust entstanden ist bei einem Verkauf.
Jetzt wollt ich schon vor zig Beiträgen eigentlich nix mehr schreiben und jetzt mach ich das auch. Wir drehen uns im Kreis.

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