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KI-Blase! Wann platzt diese Blase endlich?

37 ANTWORTEN

CurtisNewton
Legende
5.858 Beiträge

@dg2210  schrieb:

Könnte bitte jemand mit einem Pro-Abo einer beliebigen KI den obigen Satz analysieren lassen?


Gemini Pro meint:

 

Du hast gesagt

Kannst du mir den folgenden Satz analysieren: "Bei den CDS eine Vervierfachung bei Oracle und der Chart erst der, wie viele hier ja meinen, erst immer "hinterher" einem was sagen kann..."

 

Dieser Satz stammt unverkennbar aus einer laufenden Diskussion in einem Finanz- oder Börsenforum. Er ist stark umgangssprachlich formuliert, grammatikalisch unvollständig und setzt bei den Lesern ein gewisses Vorwissen voraus.
Hier ist die detaillierte Analyse der einzelnen Bestandteile:
Inhaltliche und fachliche Komponenten
  • „Bei den CDS eine Vervierfachung bei Oracle“: 
    • Fachbegriff CDS: Dies steht für Credit Default Swaps, also Kreditausfallversicherungen. Investoren nutzen sie, um sich gegen die Pleite eines Unternehmens abzusichern oder darauf zu spekulieren.
    • Aussage: Die Kosten (Prämien) für diese Versicherungen haben sich bei dem Softwareunternehmen Oracle vervierfacht. Das ist ein massives Warnsignal. Es bedeutet, dass der Markt das Risiko eines Zahlungsausfalls oder einer extremen Krise bei Oracle plötzlich viermal so hoch einschätzt wie zuvor.
  • „und der Chart erst“:
    • Dies bezieht sich auf den grafischen Kursverlauf – entweder der Oracle-Aktie oder der CDS-Prämien selbst. Der Autor drückt hier emotionale Bestürzung oder Faszination aus. Sinngemäß: „Und der Chart sieht erst recht dramatisch aus!“
  • „der, wie viele hier ja meinen, erst immer 'hinterher' einem was sagen kann...“:
    • Meta-Diskussion: Das ist ein klassischer Seitenhieb auf die Kritiker der Charttechnik (Technische Analyse). In Foren gibt es den ewigen Streit darüber, ob Charts zukünftige Entwicklungen vorhersagen können oder ob sie immer nur ein Resultat der Vergangenheit sind (ein sogenannter nachlaufender Indikator, der einem erst „hinterher“ etwas sagt).
 
Sprachliche Struktur
  • Anakoluth (Satzbruch): Der Satz hat kein echtes Prädikat im Hauptteil. Er beginnt als unvollständige Aufzählung von extremen Marktereignissen und verliert sich dann in einem ironischen Nebensatz. Das Ende bleibt offen (gekennzeichnet durch die Auslassungspunkte „...“).
  • Umgangssprache: Die Formulierung „einem was sagen kann“ ist typisch für einen informellen, hitzigen Chat- oder Forenbeitrag.
 
Der Kerngedanke (Interpretation)
Der Autor transportiert mit diesem kurzen Fragment zwei Botschaften gleichzeitig:
  • Die Warnung: Bei Oracle braut sich gerade etwas Extremes zusammen. Das Ausfallrisiko explodiert.
  • Die Genugtuung: Er nutzt diese drastische Marktsituation, um sich über andere Forenteilnehmer („viele hier“) lustig zu machen. Der Autor ist offensichtlich der Meinung, dass der Chart in genau dieser Sekunde ein klares, aktuelles Warnsignal liefert – und eben nicht erst hinterher, wenn es bereits zu spät ist.

 

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"Video meliora proboque, deteriora sequor"

microsparer
Experte ★★★
674 Beiträge

Also quasi 'Das Orakel sagt: "Oracle short!'

xox
Experte ★★★
504 Beiträge

Nur fürs Protokoll, das habe ich nicht gesagt. Der Ausgangspost war, wann platzt die KI-Blase?

Bei Oracle ist der Hype wohl vorbei?

Naja wieder einmal die qualifizierten Kommentare von den üblichen Verdächtigen wie immer.

Tipp: Forum schließen!

xox
Experte ★★★
504 Beiträge

6000 Euro = 250% über Preis  

"

Nvidias Lizenz verbietet den Rechenzentrumsbetrieb seit 2018"

"Nvidia begründete den Schritt damals gegenüber CNBC damit, dass Geforce- und Titan-GPUs "nie für den Einsatz in Rechenzentren konzipiert" worden seien, wie DatacenterDynamics dokumentiert. In der Praxis hält die Regel die Käufer offenbar nicht ab. Nvidia lässt es einfach laufen. Wer fast den dreifachen Listenpreis zahlt und die Rechnung trotzdem für wirtschaftlich hält, lässt sich von einer Lizenzklausel kaum abschrecken."

 

NASDAQ mit "fast am Price" mit Time! We will see...

 

noch einmal mehr als verdoppelt:

Historisch.png

Die Abwärme der Rechenzentren soll ja ganze Stadtteile Wärme geben.

1.1Giga.jpg


 

baha
Mentor ★★★
2.775 Beiträge

Nvidia hat Gerüchten zufolge nach den Verkauf der RTX 5090 Grafikkarte eingestellt. Die Preise für das, was noch lagert, klettern dann sicher noch ein gutes Stück weiter, solange es überhaupt noch etwas gibt.

 

Quelle: https://www.computerbase.de/news/grafikkarten/kaum-noch-lagerware-die-nvidia-geforce-rtx-5090-ist-qu...

 

Der selbe Chip sitzt auch auf den RTX PRO Blackwell 6000 Modellen, die sich für noch viel mehr Geld verkaufen lassen (>15.000€, Varianten fürs Rechenzentrum >20.000€). Und aktuell sind diese Karten nur schlecht lieferbar. Somit ist dieser Schritt aus Sicht von Nvidia sicher richtig.

 

Ich bin an der Thematik recht nah dran, da ich selbst auch RZ-Hardware für meinen Brötchengeber beschaffen muss, dies im KI- aber auch "handelsüblichen" Bereich. Und da ist die Entwicklung ungebrochen katastrophal. Meine Einschätzung ist, dass die aktuelle Entwicklung der steigenden Speicherpreise (egal ob RAM, Flash oder Festplatten) noch mindestens bis Ende nächsten Jahres anhalten wird.

xox
Experte ★★★
504 Beiträge

Endlich ein Profi hier. Da du auch RZ-Komponenten besorgen musst und den Zustand kennst: Wie sinnvoll schätzt du denn die Selfmade-KI-Home-Solution ein? Eine KI, die zu Hause auf einem Server läuft, sodass man nicht von den Großen abhängig ist und die eigenen Daten geschützt bleiben. Natürlich ist das für sensible Bereiche ohne Frage sinnvoll. Aber wie produktiv ist diese Lösung im KI-Bereich wirklich?

Ich selbst nutze sie hin und wieder zum Programmieren. Aber auch hier ist der Zeitaufwand enorm – ohne KI hätte ich es wohl gar nicht geschafft –, weil man die Gedanken eben Schritt für Schritt durchgehen muss, um am Ende zum gleichen Ergebnis zu kommen.

Also: Wie groß schätzt du den Wahnsinn ein, dass sich Spezialisten zu Hause einrichten und uns Gamern die Utensilien wegklauen? Bis Ende 2027 … Herrje, da werde ich wohl doch warten oder kleinere Brötchen backen müssen. Die 5090 als EOL? Die 6000er als neuer Standard? Schwer vorstellbar.

 

Natürlich meine ich mit dem Platzen der KI-Blase auch die vorrangig gehandelten Werte in den Indizes und somit den Stand des Index selbst.

 

Dank an meine Ki-Rechtschreibkorrektur. 💕

Marin
Mentor ★
1.388 Beiträge

@xox  schrieb:

Endlich ein Profi hier. Da du auch RZ-Komponenten besorgen musst und den Zustand kennst: Wie sinnvoll schätzt du denn die Selfmade-KI-Home-Solution ein? Eine KI, die zu Hause auf einem Server läuft, sodass man nicht von den Großen abhängig ist und die eigenen Daten geschützt bleiben. Natürlich ist das für sensible Bereiche ohne Frage sinnvoll. Aber wie produktiv ist diese Lösung im KI-Bereich wirklich?


Ich weiß nicht, was für Kapazitäten du dir vorstellst, aber die Wärme- und Lärmentwicklung einer halbwegs performanten Lösung ist nicht zu unterschätzen. Eine Mischung aus Düsenjet und Heizlüfter. Das dürfte den Einsatz in den meisten "normalen" Immobilien in der Regel ausschließen. Mit diesem Problem waren wir bei uns in der Firma konfrontiert; wir bauen jetzt außerhalb ein eigenes kleines Rechenzentrum. Klingt absurd, aber ist die einzige Möglichkeit, der Preisspirale zu entkommen. Immerhin haben wir eine saftige Rendite erwirtschaftet, indem wir alte Hardware teurer verkauft haben, als wir sie damals eingekauft haben...

 

Zum Thema Blase: Natürlich sind das momentan wilde Zeiten, deren Entwicklung man teilweise kaum glauben kann. Aber im Gegensatz zu anderen Blasen besteht eine reale Nachfrage, es werden reale Geschäfte getätigt und reale Umsätze erzielt. Dazu ist die Volatilität hoch, wodurch es immer wieder zu extremen, aber gesunden Korrekturen kommt. Insgesamt sehe ich nicht, dass der langfristige Trend abnimmt. Die Hyperscaler sind zwar langsam fürs Erste gesättigt, aber im Bereich der kleineren bis mittelgroßen Unternehmen wurde gefühlt noch gar nicht in ausreichend Hardware investiert. Da muss noch viel Geld fließen, wenn man nicht abgehängt werden möchte.

CurtisNewton
Legende
5.858 Beiträge

@Marin  schrieb:

 

Mit diesem Problem waren wir bei uns in der Firma konfrontiert; wir bauen jetzt außerhalb ein eigenes kleines Rechenzentrum.

Spannend, wie haben jetzt in der Firma auch eigene DGX Cluster, aber eher um vertrauliche Daten nicht rausgeben zu müssen.

 

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