Höhere Summe in ETF anlegen vorgehensweise...
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16.09.2019 10:39 - bearbeitet 16.09.2019 10:49
Moin,
Ich habe noch keinen ETF Sparplan aktiv und würde aufgrund meines Alters ( 60 ) mit einem Betrag von 40-45T Euro in den Markt einsteigen wollen.
Ich habe mir gedacht dies in 4-5 Chargen innerhalb eines halben Jahr mit Direktkäufen zu erledigen, damit ich flott im Markt präsent bin. Zeitgleich dazu noch ein monatlicher ETF Sparplan von 200 Euro.
Nun ich habe gelernt das man eigentlich bis zur Erschöpfung des Freibetrages einen ausschüttenden ETF nehmen soll, ich bin aber mir nicht sicher ob es aufgrund des o.a. Betrages nicht gleich sinnvoll ist einen thesaurierend ETF zu nehmen, da ich ggf. schnell die Grenze des Freibetrages erreichen könnte und dann den Sparplan wieder ändern müsste.
Was meint ihr, nur in einen All World oder in 2 ETF World / EM investieren? Am liebsten wäre mir ja eigentlich ein All in wegen der Administration 🙂
Ich hoffe ihr könnt mir mal weiterhelfen. Danke,
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am 16.09.2019 10:46
Hallo @Ahrtaler,
ich denke, es kommt darauf an, ob du noch weitere Zinseinkünfte hast und wie konstant sie in den nächsten Jahren sind. Bist du bereits über dem Freibetrag (801 bzw. 1602 EUR bei gemeinsamer Veranlagung)?
"Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur mich!"
Gevatter Tod
16.09.2019 10:50 - bearbeitet 16.09.2019 10:52
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16.09.2019 10:50 - bearbeitet 16.09.2019 10:52
Nein wir haben bisher keine nennensweise Zinseinkünfte. Wir sind gemeinsam veranlagt, 1602 E.
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am 16.09.2019 10:52
Dann ist ein ausschüttender All-World eine super Lösung für Dich. Solltest Du einmal mehr als 60.000 Euro im Depot haben, nimmst Du einfach für alles über 60.000 einen Thesaurierer dazu.
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am 16.09.2019 10:54
Ein weiterer Ansatz ist, dich zu fragen, wie voraussichtlich - und das ist ja absehbar - deine Situation im (Un)Ruhestand aussehen wird:
Angenommen du hast ein zu versteuerndes Einkommen von 20000 EUR (ledig, 40000 EUR gemeinsam). Dann beträgt der gemittelte Einkommensteuersatz rund 12 % und damit deutlich unter den 25 % plus SolZ der Abgeltungssteuer. Der Grenzsteuersatz (für jeden weiteren Euro) ist in meinem Beispiel rund 26 %.
Das Finanzamt rechnet im Steuerbescheid aus, ob euer persönlicher Steuersatz für euch günstiger ist.
Ohne zu tief in eure persönliche Situation einsteigen zu können und der Tod darf sowieso keine Steuerberatung betreiben, rate ich dir, nach den ETF-FAQ vorzugehen. Ihr solltest zuerst den gemeinsamen Freibetrag ausschöpfen.
"Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur mich!"
Gevatter Tod
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am 16.09.2019 10:55
Wie kommst Du auf den Betrag von 60T Euro?
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am 16.09.2019 10:56
Aufgrund der gemeinsamen Veranlagung ist sogar der doppelte Betrag möglich, d.h. rund 120.000 EUR in einen ausschüttenden ETF zu investieren.
Herzlichst,
"Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur mich!"
Gevatter Tod
16.09.2019 10:58 - bearbeitet 16.09.2019 10:59
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16.09.2019 10:58 - bearbeitet 16.09.2019 10:59
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am 16.09.2019 11:00
@Ahrtaler schrieb:Wie kommst Du auf den Betrag von 60T Euro?
2% durchschnittliche Ausschüttungsrendite x 60.000€ Anlagebetrag x 70% (wegen 30%iger Teilfreistellung) = 840 Euro, ausgehend von 801 Euro Pauschbetrag kommt das also ziemlich gut hin.
Wenn ihr gemeinsam veranlagt seid, gilt natürlich das doppelte, wie @Gevatter_Tod völlig richtig anmerkte.
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16.09.2019 11:06 - bearbeitet 16.09.2019 11:08
Danke für eure Einschätzungen 🙂
Liege ich also mit einer Tendenz in der Spur nur in einen MSCI World EM zu investieren?
Und wenn es nur einer werden soll, MSCI oder FTSE?
