Depotübertrag - Neuregelung der Gebühren und Verwararten?
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05.04.2023 23:16 - bearbeitet 05.04.2023 23:20
Ich habe eben nochmal beim Smartbroker nachgeschaut. Da habe ich den A1JX52 über Gettex (Börse München) gekauft, Verwahrart/Lagerland ist "Wertpapierrechnung Großbritannien". Wie bei der Targo, was in den 9,52 € Gebühr resultierte.
Der A1JX52 ist ja im Prinzip einer der World-ETF schlechthin.
In einigen Foren habe ich jetzt gelesen, dass der Verwahrort/-art zentral vom Fonds festgelegt wird. Das hieße ja, dass jeder Übertrag des A1JX52 zu CoDi knapp n 10er kostet?
Nehmen wir aber an, der Verwahrort hängt vom Kaufweg ab: Wo kriegt man den denn in einer bei Übertrag kostengünstigeren Verwahrart?
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am 05.04.2023 23:26
Die Verwahrart kann man m.W. nicht ändern. Das legt die Fondsgesellschaft fest.
Lagerstellen gibt es hingegen meistens mehrere. Das kann ja jede bessere Bank anbieten wenn sie möchte.
Bei einem Depotübertrag wird dann ggf. ein Lagerstellenwechsel notwendig und der kostet Gebühren.
Es gibt ja auch Fälle wo der gleiche Broker verschiedene Lagerstellen verwendet, eine nicht mehr unterstützt und dann beim Verkauf merkt daß ein Lagerstellenwechsel nötig wird. Und dann versucht dem Kunden die Kosten aufzudrücken.
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am 05.04.2023 23:32
Wo sehe ich die Lagerstelle, bei der der ETF jetzt bei CoDi liegt?
Und wie kann ich im Vorfeld sehen, welcher Übertrag zu CoDi wie viel Geld kostet?
Beispielabgeber: Targobank.
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am 06.04.2023 02:24
@olro schrieb:Wo sehe ich die Lagerstelle, bei der der ETF jetzt bei CoDi liegt?
Und wie kann ich im Vorfeld sehen, welcher Übertrag zu CoDi wie viel Geld kostet?
Beispielabgeber: Targobank.
Vermutlich gar nicht.
Ich habe jetzt hier keine Wertpapiere auf ausländische Rechnung.
Aber auch bei anderen Banken steht da nur "Wertpapierrechnung Großbritannien" ohne Spezifikation der Lagerstelle.
Wobei dieses Problem ja von Billig-Banken hausgemacht wird um Kosten für Clearstream zu sparen.
Bei Consors habe ich diverse Positionen an ausländischen Aktien.
Aber wirklich alles wird unter " Girosammelverwahrung Deutschland" geführt.
Kosten vorab wirst du auch nicht finden da die Lagerstellen und deren Gebühren gar nicht bekannt sind.
Man könnte zwar einen Lagerstellewechsel auch selbst beauftragen.
Das kostet dann je nach Bank so 10 - 19,90 Euro, vielleicht noch zuzüglich externe Spesen.
Und wenn du es falsch machst liegen die Aktien am falschen Ort und sind auch nicht handelbar. 😞
Vergiss dieses Thema doch einfach.
Ich erinnere mich noch gut daran wie nach dem Umtausch die neuen Shell Aktien an einem nicht nutzbarem Lagerort eingebucht wurden. LOL
Aber man hat es ja auch bis heute nicht geschafft die Auszahlung der Dividende mal in Euro zu beantragen.
Das nennt man wohl Kompetenz. 😞
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am 06.04.2023 03:01
"Wobei dieses Problem ja von Billig-Banken hausgemacht wird um Kosten für Clearstream zu sparen."
Hier gehts um einen Übertrag von der Targobank, die ich eher nicht als Billig-Bank sehen würde.
"Bei Consors habe ich diverse Positionen an ausländischen Aktien.
Aber wirklich alles wird unter " Girosammelverwahrung Deutschland" geführt."
Mein Bruder hat ein Depot bei Consors. A1JX51 und A1JX52 hat er auch - werden bei Consors in "Wertpapierrechnung Großbritannien" geführt. Ebenso wie in meinem Targo-Depot vor Übertrag zur CoDi.
"Vergiss dieses Thema doch einfach."
Die Sache ist die:
Solange die CoDi mir für den Übertrag von absoluten Standard-ETF aus Depots großer (deutscher) Banken Fremdspesen in dieser Höhe verrechnen will, wüsste ich schon gern, wie viel mich der Übertrag kosten wird. Ich habe 3 Depots, die ich endlich bei der CoDi zusammenführen wollte. Das ergibt aber einfach keinen Sinn, wenn die Kosten des Übertrags eine Black Box sind. Potentiell über 100 Euro "Fremdspesen" ist mir etwas mehr Überblick durch ein einheitliches Depot nicht wert.
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am 06.04.2023 03:07
Vielleicht solltest du diese Dinge besser bei Consors zusammenführen. 🙂
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am 06.04.2023 03:18
Maybe. Wenn ich die diversen Threads richtig verstehe, laufe ich aber dann Gefahr, dass die CoDi mir für den Übertrag der gerade dort angekommenen Positionen zur Consors ausgehend wieder diese Fremdspesen berechnet? 🙂
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am 06.04.2023 03:29
Wenn ich die Rechtslage in Deutschland richtig im Kopf habe dann muß ein Depot-Ausgang kostenfrei erfolgen.
Was der Empfänger dann macht ist ein anderes Thema.
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am 06.04.2023 08:20
@olro schrieb:Maybe. Wenn ich die diversen Threads richtig verstehe, laufe ich aber dann Gefahr, dass die CoDi mir für den Übertrag der gerade dort angekommenen Positionen zur Consors ausgehend wieder diese Fremdspesen berechnet? 🙂
nein, nur die Empfängerbank gibt die Fremdkosten weiter - oder eben auch nicht.
Die abgebende Bank gibt die Wertpapiere so raus, wie die Situation halt ist, da gibt es keine Kosten.
Gebühren dür,fen auf beiden Seiten nicht berechnet werden.
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am 06.04.2023 10:25
@olro schrieb:In einigen Foren habe ich jetzt gelesen, dass der Verwahrort/-art zentral vom Fonds festgelegt wird.
Ich hab es kürzlich schon mal in einem anderen Thread erläutert aber ja, das ist grundsätzlich richtig.
Die Art der Verwahrung wird von der Fondsgesellschaft im Zusammenspiel mit den Lagerstellen festgelegt. Grundsätzlich sind die Stücke erstmal bei der jeweiligen ausländischen Lagerstelle verwahrt (hier GB). Über Verträge zwischen Clearstream Luxemburg und den jeweiligen ausländischen Lagerstellen werden entsprechende Garantien gegeben, dass die Wertpapiere tatsächlich dort lagern und nicht in eine Insolvenzmasse fallen können. Wenn du in Deutschland kaufst dann erfolgt die Verwahrung für die Bank in der Regel bei Clearstream Frankfurt, die für ausländische Wertpapiere wiederum Clearstream Luxemburg zur Verwahrung bzw. Abwicklung beauftragt und das ganze heißt dann Wertpapierrechnung (auch AKV genannt). Wer Langeweile hat kann sich gerne mal das Kundenhandbuch von Clearstream zu Gemüte führen, dort ist das ganze erläutert.
Die Zulassung zur Girosammelverwahrung erfolgt ebenfalls durch die beiden Parteien, was da aber die Kriterien sind habe ich bis heute nicht ganz verstanden.
Spielt aber auch keine Rolle, denn fest steht: Du hast da keinen Einfluss.
Was die Kosten angeht: Bisher sind mir nur Beträge von 2,38 (2 Euro + Umsatzsteuer) untergekommen, ob es auch abweichende Beträge gibt weiß ich nicht.
Ein Lagerstellenwechsel ist grundsätzlich immer möglich (sofern die Bank es anbietet), aber da stellt sich die Frage nach dem Sinn. Kostenlos wirst du es dadurch nicht kriegen (da der Übertrag nur bei Girosammelverwahrung kostenlos ist, s. oben), und ansonsten kannst du die Stücke nur nach Domestic verlagern (Direktverwahrung im Ausland), dann dürften die Entgelte aber höher sein als die vorgenannten 2,38 und danach wäre dann auch nur noch ein Verkauf im Ausland möglich.
