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Anleihen

37 ANTWORTEN

Tarulia
Mentor ★
1.112 Beiträge

Die Stückzinsen zahlt man beim Kauf zwar, aber die bekommt man ja zum nächsten Zinstermin auch wieder zurück. Daher sind die für die Gesamtrendite auch nicht wirklich ausschlaggebend (aber da lass ich mich gern korrigieren).

Floppy85
Mentor ★
1.092 Beiträge

@paej  schrieb:

 

Die Stückzinsen sind fast irrelevant, wenn man bei Rückzahlung den vollen Kupon voraussetzt.

 

 


Genau, aber dann stimmt seine Rechnung oben ja hinten und vorne nicht. Klar, wenn ich 500.000€ nehme, dann macht es schon was aus. 

paej
Mentor ★★★
3.161 Beiträge

@Floppy85  schrieb:

@paej  schrieb:

 

Die Stückzinsen sind fast irrelevant, wenn man bei Rückzahlung den vollen Kupon voraussetzt.

 

 


Genau, aber dann stimmt seine Rechnung oben ja hinten und vorne nicht. Klar, wenn ich 500.000€ nehme, dann macht es schon was aus. 


An der obigen  Rechnung  stimmt sowieso überhaupt nix - unabhängig vom Volumen 😉

 

 

dg2210
Legende
6.982 Beiträge

@paej  schrieb:

@Floppy85  schrieb:

@paej  schrieb:

 

Die Stückzinsen sind fast irrelevant, wenn man bei Rückzahlung den vollen Kupon voraussetzt.

 

 


Genau, aber dann stimmt seine Rechnung oben ja hinten und vorne nicht. Klar, wenn ich 500.000€ nehme, dann macht es schon was aus. 


An der obigen  Rechnung  stimmt sowieso überhaupt nix - unabhängig vom Volumen 😉

 

 


Abgesehen davon: man muß bei "Referenzanleihen" wie US-T-Bills, Bundesanleihen o.ä. gar nicht rechnen. Alle Anleihen mit gleicher Fälligkeit und gleicher Duration haben immer dieselbe Rendite, unabhängig von Coupon oder Gesamtlaufzeit.

Trollkrabbe
Autor ★★
13 Beiträge

@jetinvest 

 

Hier herrscht soviel ungesundes Halbwissen über die Materie "Anleihe", daß mir die Haare zu Berge stehen. Bitte informiere Dich zunächst eingehend im Internet, bevor Du entsprechende Investments tätigst. Ein Einstieg ist beispielweise hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Anleihe

paej
Mentor ★★★
3.161 Beiträge

@Trollkrabbe  schrieb:

 

Hier herrscht soviel ungesundes Halbwissen über die Materie "Anleihe", daß mir die Haare zu Berge stehen.


Das ist eine interessante Aussage.

Kannst Du das mal an einigen konkreten Beispielen hier aus dem Beitragsfaden aufzeigen ?

(und die fehlerhaften Darstellungen dabei gleich korrigieren) 

 

 

 

Roberto99
Experte
87 Beiträge

1. Nichts kaufen was man nicht versteht

2. Gebühren beachten, erst recht wenn man bspw. ein Anleihe möglicherweise vor Ende wieder verkaufen möchte.

3. Steuern bedenken die ggf. bei Ausschüttung im Herkunfstsland anfallen und die man nicht / nur mit Aufwand zurückbekommt.

4. Währungsrisiken beachten

 

 

Sonst wird aus der "sicheren 5% Rendite" schnell ein Minusgeschäft.

 

 

Pramax
Legende
3.636 Beiträge

Zu den "Tücken" des Anleihekaufs kann ich hier mal als Beispiel einen Anleihenkauf vorstellen, den ich vorgestern getätigt habe:

 

Investmentziel: Anleihe mit Restlaufzeit von ca. 1 Jahr (also endfällig in 07 oder 08/2024),

sehr gute Bonität des Emittenten, Anleihe im Handel liquide (d.h. es werden ausreichend Stücke gehandelt),  Renditeerwartung: mindestens 3 Prozent p.a., Währung: EUR, Anlagebetrag: 3000 Euro

 

Gelandet bin ich dann bei folgender Bundesanleihe mit 1,1 jähriger Restlaufzeit (Endfällig: 15.08.2024 zu 100 Prozent)

und einem Kupon von 1 Prozent (Zinsen werden jährlich am 15.08. gezahlt):

 

WKN 110236 

 

Kaufkurs: 97,528 Prozent        2.925,84 EUR

Gebühren:                                           3,97 EUR

Stückzinsen für 319 Tage:             26,22 EUR

Auszumachender Betrag:        2.956,03 EUR

 

Die Anleihe wird mir am 15.08.2024 zu 100 Prozent zurückgezahlt (macht 3000,00 EUR brutto), und ich bekomme zweimal Zinsen von je 30 EUR

am 15.08.23 und am 15.08.24. Allerdings musste ich für die erste Zinszahlung im August 2023 den Betrag von 26,22 EUR vorstrecken, Stichwort: zu zahlende Stückzinsen.

 

Renditeberechnung über https://www.zinsen-berechnen.de/bondrechner.php 

 

Screenshot 2023-06-30 152410.jpg

 

Der ausschlaggebene Punkt, warum ich diesen Kauf getätigt habe, waren die sagenhaft günstigen 3,97 EUR Gebühren, die mein

Zweitbroker bei außerbörslichem Handel über Baader bis zum 31.07. bei Wertpapierkäufen bis zu 10.000 EUR Kaufsumme derzeit

im Rahmen einer Flat-Fee-Aktion "anbietet". Wie wichtig die Kaufgebühren in diesem Falle sind, seht Ihr in folgendem Beispiel. Wir kaufen wiederum das gleiche Papier mit den gleichen Ausgangsdaten, aber dieses Mal bei einem Broker, der für den Kauf 4,90 EUR + 0,25 Prozent der Kaufsumme als Gebühren berechnet, das sind in unserem Beispiel dann 12,21 EUR Gebühren:

 

Screenshot 2023-06-30 153935.jpg

 

Die Rendite verringert sich von 3,132 Prozent auf 2,877 Prozent.

 

Das heißt für Euch: unbedingt auf die Gebühren achten. Hätte ich die Anleihe z.B. an der Börse Stuttgart gehandelt, wären noch

zusätzlich Börsenspesen angefallen, die die Rendite weiter vermindert hätten.

 

Also: Augen auf beim Anleihenkauf.

 

Gruß, Pramax

__________________

Wenn schon Unsinn, dann muss es ein Kaiserschmarrn sein.

Pramax
Legende
3.636 Beiträge

Ein gewisser Christian W. Röhl scheint hier wohl mitzulesen und hat die Variante mit den kurzlaufenden

Bundesanleihen in diesem Tweet vorgestellt.

 

Der Röhl schon wieder 

 

Ich möchte nicht wissen, wer noch so alles hier mitliest.😉

 

Gruß, Pramax

__________________

Wenn schon Unsinn, dann muss es ein Kaiserschmarrn sein.

paej
Mentor ★★★
3.161 Beiträge

 Es würde mich sehr wundern, wenn der seine Zeit hier verschwenden würde….

 

Das Thema Anleihen hatte er vor ca 1 Monat bereits in einem seiner Videos veröffentlicht.

 

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