Hilfe
abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Eigene Immobilie als Vorsorge

52 ANTWORTEN

buffettino
Experte ★★★
544 Beiträge

Möglicherweise werde ich demnächst das erste Mal in meinem Leben arbeitslos sein. Deswegen stelle solche Rechnungen gerade in letzter Zeit auch vermehrt an (zudem tue ich das auch jedes Mal, wenn mir meine Partnerin sagt, wie schön es wäre, noch einen weiteren Tag Wochenende zu haben).

 

Ich kann im Moment ca. 2/3 meines Einkommens sparen/anlegen. Vom ALG1 könnte ich immer noch ca. die Hälfte sparen. Mein momentanes Erspartes(Anlagesumme) könnte mir nach ALG1 noch ca. 14 Jahre lang reichen. Sofern ich es als Cash (was es gerade zu 0% ist) verbrauchen würde und sofern meine Ausgaben einigermaßen konstant blieben. Neben Inflation und evtl. noch stärker steigender Miete (momentan ca. 50% meiner Ausgaben) ist Krankenversicherung hier das größte, eher ausgeklammerte "Problem".

 

An eine eigene Immobilie denke ich dabei nicht im Geringsten, obwohl ich wahrscheinlich mal einen kleinen Anteil an einer Immobilie erben werde. Sollte ich nämlich wirklich mein Erspartes für meinen Lebensunterhalt verbrauchen müssen, würde ich wohl ziemlich als Erstes in eine kleinere, günstigere, etwas abgelegenere Wohnung umziehen.

dg2210
Legende
7.848 Beiträge

@buffettino  schrieb:

Sollte ich nämlich wirklich mein Erspartes für meinen Lebensunterhalt verbrauchen müssen, würde ich wohl ziemlich als Erstes in eine kleinere, günstigere, etwas abgelegenere Wohnung umziehen.


Das ist ein guter Plan, der kann aber an den Tücken des deutschen Mietrechts scheitern, wenn die Miete einer neuvermieteten, abgelegeneren Wohnung ähnlich hoch ist wie die Bestandsmiete der zentral gelegenen Wohnung.

Bettina Orlopp : „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.“ (Focus online 24.06.2025)

FMB
Experte ★
177 Beiträge

Die Gründe sind für mich auch eher zweitrangig bis - ehrlich gesagt - komplett uninteressant.

Hallo @Drew ,

die Gründe sind nicht ganz uninteressant, es geht teilweise um ganze Lebensprinzipien, die auch nicht in Geiz enden müssen. Da kann man schon ein Mittelmaß leben. Sicherlich hängt es auch mit der Lebensgrundeinstellung zusammen.


Ich bin so eine Halbfrugalistin, nicht verschwenderisch und nicht konsumsüchtig.
Mein Ziel war immer die finanzielle Unabhängigkeit und Freiheit. Ich wollte mit 52 in den Ruhestand gehen, das hat nicht geklappt, weil ich mich dann unterfordert fühlte. Also arbeite ich jetzt nur soviel wie ich Lust habe und mache dass, was mir Spaß macht.  


Was mich interessiert ist die Depotgröße , sprich die Ansparsumme - hierzu würden mich Einschätzungen sehr interessieren.


Das kannst du dir selbst ausrechnen. Die Frugalisten rechnen immer mit der Faustformel  4% jährlicher Depotentnahme bei Kapitalerhalt. Wenn du auf Kapitalverzehr gehst, kannst du mehr entnehmen.
500.000 Depotvolumen würde demnach 1.666 EUR im Monat bringen.

Man muss schon viele Jahre das Kapital aufbauen.