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keine Zinsen auf Tagesgeld seit 2022

uwe-63
Einsteiger
5 Beiträge

ich habe heute erfahren , dass ich auf mein tagsegeldkonto seit 2022 keine zinsen mehr erhalten habe , weil sie damals die AGB geändert haben und ich nicht unterschrieben habe (ich hatte damals andere Sorgen krebs usw. )

 

Ich nenne das Betrug , zumal ich die Zinsen nicht rückwirkend mehr bekommen kann 

 

ich habe mein gesammtes Geld bereits zu einer anderen Bank Transferiert , mit solchen maschen arbeiten keine seriösen banken dachte ich 

ich habe auch nachgefragt warum ich ohne Unterschrift denn überhaupt noch ein Konto bei ihnen habe , kam die Antwort: dass sei ja kein grund für eine kündigung des kontos 

Aber meine Zinsen haben sie einfach einbehalten !!!!!!!!!!!!!!!!!!

12 ANTWORTEN

t.w.
Legende
5.130 Beiträge

Sogar seit 2020. 

Wie bereits gesagt und ehrlich gemeint: Alles Gute und ich hoffe, dass Du eine Bank findest, die Deinen Wunsch erfüllen kann, Dich noch aktiver über derartige Änderungen zu informieren. 

Crazyalex
Legende
9.570 Beiträge

Bei aller menschlichen Tragik, die eine schwere Erkrankung mit sich bringt, sollte man die emotionale und die sachliche Ebene trennen. Eine Geschäftsbeziehung zwischen Bank und Kunde beruht auf gegenseitigen Rechten und Pflichten. Dazu gehört auf Kundenseite – explizit wie implizit – auch die Verpflichtung, Vertragsänderungen zur Kenntnis zu nehmen und auf zustimmungspflichtige Maßnahmen zu reagieren. Erfolgt diese Zustimmung nicht, muss der Kunde grundsätzlich die daraus resultierenden Konsequenzen tragen.

 

Eine Erkrankung ist ohne Frage ein schweres persönliches Schicksal, stellt jedoch kein Verschulden der Bank dar. Banken können und dürfen nicht im Einzelfall bewerten, aus welchen Gründen ein Kunde auf Mitteilungen nicht reagiert. Entsprechend ist es rechtlich zulässig, bei ausbleibender Zustimmung zu neuen AGB die Konditionen anzupassen oder bestimmte Leistungen – wie etwa eine Verzinsung – nicht mehr zu gewähren.

 

Hinzu kommt, dass Tagesgeldkonten grundsätzlich keine garantierte Verzinsung bieten. Zinsen können jederzeit geändert oder auch vollständig auf null gesetzt werden, ohne dass daraus ein Anspruch auf rückwirkende Zinszahlungen entsteht. In diesem Zusammenhang von Betrug zu sprechen, ist daher sachlich nicht gerechtfertigt, auch wenn der Frust als Betroffener nachvollziehbar ist. Kritikwürdig ist höchstens die Art der Kommunikation, nicht jedoch das Vorgehen an sich.

 

Unabhängig davon zeigt der Fall erneut, dass Tagesgeldkonten primär der Liquidität und Sicherheit dienen, nicht der Rendite. Freies Kapital ist dort zwar nicht „falsch“ aufgehoben, wird jedoch häufig nur schwach oder gar nicht verzinst.

Für Gelder, die nicht kurzfristig benötigt werden, sind Geldmarktfonds eigentlich die sinnvollere Alternative - wenn man nicht "ständig" aktiv nach guten Konditionen schauen möchte.

 

Gruß Crazyalex


An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!

Kritikerin66
Experte ★★
328 Beiträge

@uwe-63  schrieb:

und das seit 2022 ?

meine bekannten bekommen bei der comdirect regelmäsig ihre zinsen , die habe ich alle zu dieser bank gebracht . wird mir bestimmt nicht mehr passieren , zumal der augenblickliche zins von 0,75% kein anreiz mehr bringt .

 

in diesm sinne ich hab hier einiges über bänker und banken gelernt , immer nur zum eigenen vorteil AGB`s ändern , obwohl ich schon länger als die änderung bei der bank bin , 

einseitige AGB änderungen sind nur den banken erlaubt 

 

in diesm sinne 

habe die ehre


Möglicherweise die Krankheit überwunden, in diesem Sinne zunächst Glückwunsch und Alles Gute.

 

Die Einsicht, dass man trotzdem seine Finanzgeschäfte mit der notwendigen Sorgfalt selbst überwachen muss oder in Vollmacht geben muss, fehlt allerdings völlig.

Insoweit fehlt mir hier das entsprechende Mitgefühl.

Die Bank hat dich zu den neuen AGB informiert und auch regelmässig die Finanzreports ins Postfach gestellt.

 

Als Bankkunde ( nicht Mitarbeiter der Bank) kann ich keinen Fehler bei der Bank feststellen.

 

Die Aussage,  dass die Bank dich quasi um dein Geld geprellt hat, finde ich unanständig.