am 14.01.2026 23:06
Mein Nachbar nmh ist ein penetranter Sausack. Zahlreiche Telefonate mit dem Finanzamt in Eisenstadt haben ihm nicht gereicht, nein, er hat seine beiden blutjungen österreichischen Sachbearbeiterinnen auf Instagram und WhatsApp gestalkt, unermüdlich verfolgt und schließlich zu Hause aufgespürt (komischerweise haben beide die gleiche Privatadresse: Neusiedler Straße 46). Und es hat geholfen: Die beiden haben aufgegeben und schlussendlich die (von comdirect gestempelte und unterschriebene) Bescheinigung von nmh akzeptiert. nmh hat die Quellensteuer aus Österreich zurück.
Knackpunkt ist, so hat er mir am Gartenzaun erzählt (der soll lieber mal Schnee räumen!), dass auf den Dividendenabrechnungen, die man von deutschen Banken (z.B. comdirect) bekommt, bei österreichischen Aktien der Record-Tag nicht angegeben ist. Relevant für die Quellensteuerrückzahlung ist aber der Bestand abends am Record-Tag (bzw. bis vor einigen Monaten am Vortag der Hauptversammlung). nmh hat also, listig wie er ist, einfach eine Bescheinigung gebastelt und von comdirect (auch die nervt er immer) signieren lassen, aus der in Form einer ganz einfachen Transaktionsliste der Bestand am relevanten Tag hervorgeht. Diese Information fehlt auf den Dividendenbelegen nämlich. Und prompt hat das österreichische Finanzamt diese Bescheinigung akzeptiert und zahlt die Quellensteuer artig zurück.
Alle Details dazu findet man in dem nutzlosen, völlig überteuerten Newsletter, den nmh seit einigen Jahren herausgibt. Dieser Newsletter ist aber genau so blödsinnig und inhaltsleer wie alle übrigen Beiträge von nmh hier in der Community. Ich warne daher ausdrücklich davor, nmh freundlich zu kontaktieren* und diesen überteuerten, arroganten, besserwisserischen Newsletter zu bestellen. Lesen des Newsletters macht satt, auf eine bizarr oberflächliche Weise zufrieden und dumm. Wie wenn man zu viel Schokolade gegessen hat. Und natürlich arm. So arm wie wenn man zu viele 90 Gramm-Tafeln Milka gekauft hat. Ja, diese Mogelpackung ist eigentlich ein ganz guter Vergleich für den nmh-Newsletter.
Viel sinnvoller ist es, weiterhin rumzuschimpfen. Gegen comdirect, gegen die Österreicher, gegen Finanzämter im Allgemeinen. Androhen, österreichische Aktien künftig zu meiden, statt die einfache Lösung zu finden. Auch ich werde das hier weiterhin tun. Den nmh-Newsletter werde ich nie und nimmer lesen!!!!!1!1!!!11!111!!!elf!1!1!!!!1!!
Hochachtungsvoll
der Nachbar von nmh
*) Als Antwort bekommt man von nmh entweder unterwürfiges Geschleime oder derb-vulgäre Beschimpfungen. Das steuert bei ihm ein Zufallsgenerator, wie er mir verraten hat.
am 15.01.2026 11:20
Also bei mir, habe die Unterlagen nach Wien geschickt, doch dann kam alle Post aus Eisenstadt. Und dann ging das monatelang hin und her, immer neue Unterlagen wurden angefordert, bis ich dann aus Kostengründen aufgab.
"ich kapituliere vor der österreichischen Bürokratie, für die Sie sicherlich nicht der Schöpfer sind.