am 17.04.2021 11:29
Hallo,
ich würde gerne Erfahrungen mit Börsenbriefen diskutieren.
Wer von verfolgt schon länger Börsenbriefe wie Proffe Newcomer, Trenddepot, Optionsschein-Trader, Maydorn Report, Bernecker, Hot Stock Report, Tenbagger etc?
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Börsenbrief über mehrere Jahre hinweg, insbesondere in Korrekturphasen?
Ich finde einen Börsenbrief interessant, wenn ich davon lernen kann, d.h. die enthaltenen Informationen sind aktueller, als die ich mir selbst zeitaufwendig besorge, und somit die Entscheidungen nachvollziehbar.
Bei Interesse teile ich auch gerne eigene Erfahrungen mit Börsenbriefen mit. Ich bin zwar erst seit ca. 10 Monaten an der Börse aktiv, beobachte und teste aber so viel wie mir möglich ist.
Ich habe hier Suchfunktion genutzt, aber recht wenig gefunden.
Gruß
am 17.01.2026 12:39
Ich bin seit vielen Jahren an der Börse aktiv. Aufgrund meiner Erfahrungen lasse ich die Finger von kostenpflichtigen Börsenbriefen (Bernecker, Aktien-Ausblick, Aktienlust usw. sowie von Börsenmagazinen (der Aktionär, Focus-Money usw.) oder auch Capital (z.B. jährlich Aktien für die Ewigkeit, die jedes Jahr auch verändert werden).
Was ich ganz hilfreich finde, sind die (fast) täglichen Sendungen "Mahlzeit auf youtube von Martin Goersch". Da werden Aktien sowohl fundamental als auch charttechnisch analysiert und man kann (sollte) sich ein eigenes Urteil bilden, ob die besprochenen Aktien zur eigenen Strategie passen. Auch die kostenkosen Chartanlysen von HSBC (Jörg Scherer) sind oft sehr nützlich.
Was mir negativ auffällt ist, daß Personen wie Herr Maydorn immer noch (sogar in Börsensendungen bei NTV) aktiv auftritt, obwohl er rechtskräftig (soweit ich weiß) wegen Betrügereien am Kapitalmarkt verurteilt wurde.
am 17.01.2026 15:14
@GWF schrieb:
Was mir negativ auffällt ist, daß Personen wie Herr Maydorn immer noch (sogar in Börsensendungen bei NTV) aktiv auftritt, obwohl er rechtskräftig (soweit ich weiß) wegen Betrügereien am Kapitalmarkt verurteilt wurde.
Es war leider typisch für die Zeit zwischen 2000 und 2010, daß sich praktisch alle Experten im Regulierungsgestrüpp verheddern. Seitem haben die Anwälte dazugelernt, in jeder Publikation gibt es lange "Sternchentexte" und Anbieter wie Proffe (s.o.) tun alles, um nicht in die Falle 'individuelle Anlageberatung' zu tappen.