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Im Ernstfall allein gelassen

20 ANTWORTEN

Kritikerin66
Experte ★★
311 Beiträge

@Albcan 

 

@Crazyalexhat ja bereits in mehreren Beiträgen sachlich und verständnisvoll geantwortet;

inklusive deutlichem Hinweis auf die kundenseitige Eigenverantwortung.

 

Auch ich schreibe hier als Bankkunde, möglicherweise aber eher kritisch und nicht so empathievoll.

 

Beim Lesen deiner Beiträge stört mich etwas, dass mehrere wesentliche Dinge erst auf Nachfrage - und dann auch nur teilweise - geschildert wurden.

 

Im Erstbeitrag fehlt der Hinweis auf das bereits ergebnislose Schlichtungsverfahren komplett.

 

Im Folgebeitrag ist der Schadensbeitrag mit 4.4.406,30 Euro angegeben.

Da kann ich nur raten wie hoch der Betrag wirklich ist.

 

Du beziehst dich regelmässig auf ein von dir tatsächlich oder vermeintlich vereinbartes Limit für Online-Zahlungen.

Wie und wann wurde das von dir veranlasst und wie hoch war das Limit.

Üblicherweise gibt es hier nämlich kein Limit bei Visa-Debit-Zahlungen ( ausser Kontodeckung)

 

 

 

 

 

Albcan
Autor
8 Beiträge

Ich möchte klarstellen, dass ich diesen Beitrag nicht geschrieben habe, um nach Hilfe zu fragen, sondern um meine Frustration loszuwerden und vielleicht anderen zu helfen.

Ich weiß, dass ich nichts mehr tun kann, aber das gibt mir nicht das Recht, mit der Bank einverstanden zu sein. Im Vertrag steht leider anders, und keinesfalls war mir bewusst, dass dieses Limit nicht für Debit gilt.

Die Kommunikation und der Service der Bank waren enttäuschend. Ich habe nichts abgewälzt, aber es hätte mehr getan werden können, um solche Situationen zu vermeiden.

Crazyalex
Legende
9.528 Beiträge

Ich möchte das an der Stelle abrunden. Kritikerin66 spricht einen wichtigen Punkt an: Für eine sachliche Bewertung sind vollständige und konsistente Angaben entscheidend – sowohl hier im Forum als auch gegenüber Bank, Ombudsmann oder Anwalt.

 

Unabhängig davon, wie belastend die Situation war, ändert sich das Ergebnis nicht durch nachträgliche Ergänzungen oder allgemeine Erwartungen an Limits oder Sicherheitssysteme. Maßgeblich ist allein, ob die konkrete Zahlung autorisiert war und ob zum Zeitpunkt der Autorisierung ein klar dokumentierter Regelverstoß der Bank vorlag.

 

Genau das scheint hier – auch nach allem, was inzwischen geschildert wurde – nicht der Fall zu sein. Deshalb sind sowohl Schlichtungsverfahren als auch weitere rechtliche Schritte leider ohne Aussicht auf Erfolg geblieben.

 

Die Diskussion dreht sich inzwischen weniger um den Einzelfall als um grundsätzliche Erwartungen an Banken und Kartensysteme. Das ist legitim, ändert aber nichts an der Bewertung dieses konkreten Vorgangs.

 

Ich denke, damit ist das Thema aus fachlicher Sicht hinreichend eingeordnet.

 

Gruß Crazyalex


An alle Neueinsteiger: Appell an alle Neueinsteiger und Interessenten.
ETF-Anfänger: Bitte intensiv durcharbeiten... ETF-FAQ. .................Danke!

Kritikerin66
Experte ★★
311 Beiträge

@Albcan  schrieb:

Ich möchte klarstellen, dass ich diesen Beitrag nicht geschrieben habe, um nach Hilfe zu fragen, sondern um meine Frustration loszuwerden und vielleicht anderen zu helfen.

Der Verlauf dieses Beitragsfadens zeigt für mich deutlich, dass wesentliche Informationen nur zögerlich oder überhaupt nicht gegeben wurden.

 

Der Nutzen für andere Leser erschliesst sich mir auch nicht wirklich.

 

Im Kern: man darf nach einem Ebay- Verkauf keine Freigabe zur Zahlung mit einer Debit- Visa-Karte über xxx ind. Rup. geben.

 


@Albcan  schrieb:

 

Wenn eine Bank mein Limit manipuliert, ohne dass ich es merke oder informiert werde, stellt sich für mich die Frage, ob ich in der richtigen Bank bin, um eine sichere Zahlungserfahrung zu haben.

 


und keinesfalls war mir bewusst, dass dieses Limit nicht für Debit gilt.

 


 


Auf konkrete Nachfrage nach dem „Limit“ kommen dann solche Ungereimtheiten und Widersprüche.

 

Die Überschrift ist irreführend und die Beitragstexte sind kein seriöser „ Erfahrungsbericht“ und auch kein Bericht um anderen zu helfen.

Es ist kein Alleinstellungsmerkmal derComdirect,  dass der Tel. Kundenservice in solchen Fällen allenfalls den Eingang von Unterlagen bestätigt und gegebenenfalls aufmunternde Worte verteilt, die letzten Entscheidungen aber an anderer Stelle nach rein objektiven Kriterien getroffen werden.

 

Es fehlt m.E. an der grundlegenden Akzeptanz, dass es bei diesem Betrug nur 1 „Schuldigen“ gibt.

Die Bank ist es nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Albcan

@Kritikerin66  schrieb:

@Albcan  schrieb:

Ich möchte klarstellen, dass ich diesen Beitrag nicht geschrieben habe, um nach Hilfe zu fragen, sondern um meine Frustration loszuwerden und vielleicht anderen zu helfen.

Der Verlauf dieses Beitragsfadens zeigt für mich deutlich, dass wesentliche Informationen nur zögerlich oder überhaupt nicht gegeben wurden.

 

Der Nutzen für andere Leser erschliesst sich mir auch nicht wirklich.

 

Im Kern: man darf nach einem Ebay- Verkauf keine Freigabe zur Zahlung mit einer Debit- Visa-Karte über xxx ind. Rup. geben.

 


@Albcan  schrieb:

 

Wenn eine Bank mein Limit manipuliert, ohne dass ich es merke oder informiert werde, stellt sich für mich die Frage, ob ich in der richtigen Bank bin, um eine sichere Zahlungserfahrung zu haben.

 


und keinesfalls war mir bewusst, dass dieses Limit nicht für Debit gilt.

 


 


Auf konkrete Nachfrage nach dem „Limit“ kommen dann solche Ungereimtheiten und Widersprüche.

Das ist kein seriöser „ Erfahrungsbericht“ und auch kein Bericht um anderen zu helfen.

 

Es fehlt m.E. an der Akzeptanz, dass es bei diesem Betrug nur 1 „Schuldigen“ gibt. Die Bank ist es nicht.

 

 

 

 

 

 

 


@Kritikerin Ich habe niemals eine Freigabe für die Zahlung in Höhe des Betrags oder in Rupiah erteilt. Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, dass mein Debitkarten-Limit – von dem ich dachte, es gelte für alle Zahlungen – nicht für diese Transaktion berücksichtigt wurde (ich habe immer ein Limit gehabt und laut Vertrag ist das für Debit auch geltend).

 

Für das Schlichtungsverfahren und die Reklamationen habe ich alle Details korrekt angegeben und Nachweise angefügt. In einem Forum muss ich jedoch nicht jedes Detail auflisten, vor allem, wenn es um eine persönliche Erfahrung geht und keine konkrete Anfrage vorliegt. Es geht mir nicht darum, Schuldzuweisungen zu machen, sondern vielmehr um eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Aspekten, die in dieser Situation schiefgelaufen sind.

Akzeptanz habe ich in diesem Forum auch nicht verlangt. Der Beitrag bezieht sich als Kritikpunkt auf die Kommunikation seitens der Bank und die falsche Hoffnung, die mir gemacht wurde. Leider wurde der Kernpunkt dieses Beitrags nicht verstanden. Nichtsdestotrotz danke das ihr euch die Zeit genommen habt, und ich entschuldige mich das es euch verwirrt hat, deutsch ist nicht meine Muttersprache und Missverständnisse können dadurch passieren.

SlowTrader
Autor ★★
93 Beiträge

@Crazyalex  schrieb:

@Albcan 

 

Danke für die Schilderung!

Damit wird leider sehr klar, warum der Fall aus Sicht der Bank nicht anders ausgehen konnte.

 

Sachlich betrachtet handelt es sich um einen klassischen Phishing-Betrug, bei dem eine autorisierte Kartenzahlung ausgelöst wurde. Eine Visa- oder Debitkarte ist jedoch niemals ein Auszahlungsmittel – weder bei Kleinanzeigen noch bei anderen Plattformen. Auch eine „Verifizierung“ durch Eingabe von Kartendaten gehört zu keinem legitimen Verkaufsprozess. Und erst recht nicht die Übermittlung der CVV, die ausschließlich zur Zahlungsautorisierung dient.

 

Für zukünftige Verkäufe (und für Mitlesende):

Wenn überhaupt, dann Zahlung über PayPal oder vergleichbare Dienste, natürlich ohne Weitergabe von Zugangsdaten (niemals!) sondern ausschließlich der E-Mail-Adresse.

Alternativ eine Auszahlung auf das eigene Konto, ebenfalls ohne Login- oder Kartendaten weiterzugeben.

 

In deinem konkreten Fall hat die Bank den Schaden nicht verursacht und formal korrekt gehandelt. Eine Kulanzentscheidung wäre theoretisch denkbar, wird in Fällen autorisierter Zahlungen jedoch bewusst nicht getroffen, da sonst kaum noch eine Abgrenzung zwischen Betrug und Eigenverantwortung möglich wäre. Das ist hart, aber aus Sicht der Bank nachvollziehbar.

 


Das ist natürlich wieder ein bedauerlicher Fall.

Aber letztlich von der Kontoinhaberin selbst verursacht.

 

Wieso sollte man Kartendaten irgendwo eingeben wenn man eine Zahlung erhalten will?  😞

 

Vollkommen klar dass weder die Bank noch VISA etwas erstattet wenn die Zahlung autorisiert wurde.

 

Ein Limit bei der VISA Debit für Online-Zahlungen sehe ich nicht.

Das gilt nur für den Geldautomaten.

 

Wer mit diesen Dingen nicht umgehen kann oder will hat die Möglichkeit in den Einstellungen

 

Online-Zahlungen und
Zahlung im Ausland
 
zu deaktivieren.
 
Bezahlen kann man praktisch überall auch mit PayPal.
Da muss man doch keine Kartendaten heraus geben.

Albcan

@SlowTrader Also bei vinted habe ich niemals das Problem gehabt, nutze ich seit Jahren. Kleinanzeige kannte ich nicht. Das System wollte für die Verifizierung meiner Bankdaten, ein Bild meiner Karte haben. Das schien mir fragwürdig und habe es nicht getan. Wenn es zur "Auszahlung" kam sollte ich dann meine Kontodaten (ähnlich wie bei Klarna) die Daten eingeben. Da fand die Täuschung statt

 

Ich war vor diesem Vorfalls die, die sich niemals vorstellen könnte das sowas passieren kann. Ist aber passiert und ich werde daran immer leiden. Aber Ziel dieses Beitrags war nicht nochmal lesen was ich falsch gemacht habe, das ist mir nach 1s des Betrugs klar geworden.

SlowTrader
Autor ★★
93 Beiträge

@Albcan  schrieb:

@SlowTrader Also bei vinted habe ich niemals das Problem gehabt, nutze ich seit Jahren. Kleinanzeige kannte ich nicht. Das System wollte für die Verifizierung meiner Bankdaten, ein Bild meiner Karte haben. Das schien mir fragwürdig und habe es nicht getan. Wenn es zur "Auszahlung" kam sollte ich dann meine Kontodaten (ähnlich wie bei Klarna) die Daten eingeben. Da fand die Täuschung statt

 


Es ist leider immer noch nicht klar was genau du gemacht hast.

Was ist mit Kontodaten und Kartendaten gemeint?

 

Der Ort ist ja sicherlich kein Zufall.

Es gibt immer noch viele Entwicklungsländer wo VISA Zahlungen ohne 2FA akzeptiert.

Oder gefälschte Karten per Magnetstreifen ohne Prüfung des Chips funktionieren.

Kritikerin66
Experte ★★
311 Beiträge

@SlowTrader  schrieb:

@Albcan  schrieb:

@SlowTrader Also bei vinted habe ich niemals das Problem gehabt, nutze ich seit Jahren. Kleinanzeige kannte ich nicht. Das System wollte für die Verifizierung meiner Bankdaten, ein Bild meiner Karte haben. Das schien mir fragwürdig und habe es nicht getan. Wenn es zur "Auszahlung" kam sollte ich dann meine Kontodaten (ähnlich wie bei Klarna) die Daten eingeben. Da fand die Täuschung statt

 


Es ist leider immer noch nicht klar was genau du gemacht hast.

Was ist mit Kontodaten und Kartendaten gemeint?

 

Der Ort ist ja sicherlich kein Zufall.

Es gibt immer noch viele Entwicklungsländer wo VISA Zahlungen ohne 2FA akzeptiert.

Oder gefälschte Karten per Magnetstreifen ohne Prüfung des Chips funktionieren.


 
 
Missbrauch der „Sicher Bezahlen“-Funktion bei eBay Kleinanzeigen (jetzt nur noch Kleinanzeigen) erfolgt meist durch gefälschte Links in SMS oder Messenger, die auf nachgebaute Webseiten führen, wo Betrüger Kreditkartendaten abgreifen, statt dass der Verkäufer das Geld erhält

. Wichtig: Ignorieren Sie Links von angeblichen Käufern, klicken Sie niemals darauf und geben Sie niemals Bank- oder Kreditkartendaten außerhalb der offiziellen App ein, da die Funktion immer innerhalb der Plattform abläuft und Sie nur Ihre Bankverbindung hinterlegen müssen, nicht Kreditkartendaten

GetBetter
Legende
8.136 Beiträge

@Albcan  schrieb:

Ich habe niemals eine Freigabe für die Zahlung in Höhe des Betrags oder in Rupiah erteilt.

Das widerspricht Deiner Aussage von weiter oben. Dort hattest Du noch Folgendes geschrieben:

 


@Albcan  schrieb:
Im Rahmen dieser Phishing-Masche kam es zur Autorisierung einer Visa-Debitkartenzahlung in indonesischer Rupiah.

Ich habe Deinen Fall zwar nicht im Detail verstanden, aber evtl. ist § 675x BGB interessant für Dich.

Allerdings wärst Du bzgl. der genauen Umstände in der Nachweispflicht und meine Vermutung ist, dass an diesem Punkt die Hoffnung schon wieder stirbt.