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Verlustfeststellung Steuererklärung

sdb
Autor
1 Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich habe bei einem KI einen Aktienverlust in meinem Steuertopf. Ich überlege mir eine Verlustbescheinigung ausstellen zu lassen, damit ich den Verlust im Rahmen der Steuererklärung 2020 feststellen lassen kann. 

 

Bleibt ein über die Steuererklärung festgestellter Verlust bis zur Verrechnung mit Aktiengewinnen dauerhaft bestehen oder "verfällt" dieser nach einer gewissen Zeit?

 

Vielen Dank für die Antworten.

 

MFG

2 ANTWORTEN

ehemaliger Nutzer
ohne Rang
0 Beiträge

Selbstverständlich, das ganze heißt "Verlustvortrag" und kannst du lebenslang vor dir herschieben. Kann dir aber nicht sagen, wie du es korrekt einträgst. Die stressfreie Alternative ist es, einfach gar nichts zu machen (also nichts zu beantragen), weil dann verrechnet das KI (Kreditinstitut) die Verluste vollautomatisch, sobald du bei diesem KI Gewinne machst. So ist es zumindest bei der Comdirect! Sollte aber bei den anderen genauso sein.

 

Ab 2021 könnten übrigens neue gesetzliche Vorgaben die Verlustverrechnung teilweise beschränken. Aber das ist derzeit noch ein heilloses Durcheinander, muss man erstmal abwarten, wie es wirklich kommt.

GetBetter
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7.867 Beiträge

@sdb  schrieb:

ich habe bei einem KI einen Aktienverlust in meinem Steuertopf. Ich überlege mir eine Verlustbescheinigung ausstellen zu lassen, damit ich den Verlust im Rahmen der Steuererklärung 2020 feststellen lassen kann. 

 

Bleibt ein über die Steuererklärung festgestellter Verlust bis zur Verrechnung mit Aktiengewinnen dauerhaft bestehen oder "verfällt" dieser nach einer gewissen Zeit?


Hallo @sdb  und herzlich willkommen.

 

Durch die Ausstellung einer Verlustbescheinigung machst Du eigentlich nichts anderes als die Verrechnungstöpfe von der Bank- auf die Finanzamtsebene zu bringen, denn auch das Finanzamt wird Deine Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen verrechnen.

Das hört sich für mich also erstmal nicht sonderlich reizvoll an da es die weitere Verrechnung verkompliziert (z.B. Steuererklärung statt Automatismus).

 

Eine Verlustbescheinigung finde ich daher nur in zwei Fällen sinnvoll:

  1. Du hast bei einer anderen Bank im gleichen Kalenderjahr hohe Aktiengewinne gemacht und dafür auch Steuern gezahlt.
  2. Du handelst bei dem betroffenen KI nicht mehr und siehst keine realistische Möglichkeit die Verlusttöpfe auf Bankebene in absehbarer Zeit auszugleichen.

Wenn mindestens eines der beiden Szenarien zutrifft, dann ist das eine Überlegung wert. Andernfalls lasse die Töpfe lieber bei der Bank.

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