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Sonnis wikifolio

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@Zilch  schrieb:

Hey @ehemaliger Nutzer 

Warum wurden keine Trades gemacht als Dividenden kamen? 🙂


Es sind insgesamt nur vier Dividenden durchgerutscht: Domino's Pizza und Thermo Fisher Scientific waren am 13.03.2023 (Verkauf) und 14.03.2023 (Rückkauf) dran. Die Amerikaner hatten zu diesem Zeitpunkt schon auf die Sommerzeit umgestellt, wir Deutschen jedoch noch nicht. Das führte dazu, dass ich kurz vor 22 Uhr keinen sinnvollen Verkauf durchführen konnte, weil die US-Börsen geschlossen waren und wikifolio entsprechende Kurse gestellt hat. Die Dividende von Thermo Fisher ist relativ homöopathisch, ein Verkauf und Rückkauf wäre wahrscheinlich auch unter normalen Bedingungen nicht wirtschaftlich gewesen.

 

Danaher und Keurig Dr Pepper habe ich letzte Woche verpasst, weil ich krank war. Diese Woche kommt keine Dividende.

 


@Zilch  schrieb:

Wie schaut es aus beim Wiki? Seit einem Monat kein Update mehr? 


Das Update zum Monat März 2023 kommt demnächst - es ist noch nicht draußen, weil ich krank war.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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Hallo zusammen,

 

ich habe einen neuen Kommentar veröffentlicht:

 

Alle Kurse beziehen sich auf die Schlusskurse vom 31.03.2022.

 

Im März 2023 war das Bankenbeben in den USA und in der Schweiz das bestimmende Thema. Die Silicon Valley Bank musste aufgrund eines massiven Abflusses von Kundeneinlagen Insolvenz anmelden. Die Bank hatte ihre Einlagen in langfristige, sichere Anleihen investiert. Die kräftige Erhöhung der Zinsen seit März 2022 durch die US-Notenbank führte jedoch zu massiven Kursverlusten bei den Anleihen. Das an sich kein Problem, da man am Ende der Laufzeit normalerweise das Geld für die Anleihen zu 100 Prozent zurückbekommt. Allerdings haben im März die Kunden massiv Einlagen abgezogen, was dazu führte, dass die Bank die Buchverluste aus den Anleihegeschäften realisieren musste und in die Insolvenz geriet. Glücklicherweise sind die Kunden mit einem blauen Auge davongekommen, da die Einlagensicherungsbehörde alle Guthaben bei der Silicon Valley Bank garantiert hat. Ebenfalls von der gleichen Problematik betroffen war die Signature Bank, welche Kunden aus dem Bereich der Kryptowährungen hatte und von der US-Bankenaufsicht geschlossen wurde. Die Bank wurde mittlerweile an die New Yorker Community Bancorp verkauft.

 

In der Schweiz hat die UBS die Credit Suisse übernommen. Die Übernahme wurde durch die Ausgabe eigener Aktien im Wert von insgesamt 3 Milliarden Schweizer Franken finanziert. Die Anteilseigner der Credit Suisse erhalten für 22,48 Papiere der Bank eine Aktie der UBS. Sowohl der schweizer Staat als auch die Schweizerische Nationalbank haben deutliche Zugeständnisse gemacht, um die Übernahme zu ermöglichen. Die Schweiz hat eine Garantie in Höhe von 9 Milliarden Franken zur Übernahme potenzieller Verluste gewährt und die Schweizerische Nationalbank hat eine Liquiditätslinie in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt.

 

Bisher hat das Bankenbeben weder eine neue Finanzkrise noch einen Crash an den Börsen ausgelöst. Eine Prognose, ob weitere Finanzinstitute in Schieflage geraten werden oder ob wir das Schlimmste bereits gesehen haben, möchte ich jedoch nicht abgeben.

 

Ich bleibe meiner grundsätzlichen Entscheidung treu, keine Banken in mein wikifolio aufzunehmen. Das Geschäft ist mir zu zyklisch und zu riskant, da ich die Chancen und Risiken nicht genügend einschätzen kann. Stattdessen sind im wikifolio Unternehmen wie Visa, BlackRock, die Allianz und Hannover Rück vertreten, deren Geschäftsmodelle mir besser gefallen und die langfristig wachsen.

 

Heute werfen wir einen Blick auf die Geschäftsberichte von Amadeus Fire, Vonovia, Lululemon, Geberit und Iberdrola. Zunächst allergings der übliche Marktüberblick:

 

Aktuell liegt das wikifolio hinter allen Vergleichs-ETF. Hier der Vergleich:

 

 

wikifolio

DAX ETF

MSCI World ETF in Euro

Dow Jones ETF in Euro

S&P 500 ETF in Euro

Performance seit letztem Kommentar

+ 1,6 %

+ 0,2 %

- 0,7 %

- 2,3 %

- 0,5 %

Performance seit Jahresanfang

+ 5,7 %

+ 11,3 %

+ 4,4 %

- 2,4 %

+ 3,7 %

Performance seit einem Jahr

- 6 %

 + 7,5 %

- 5,4 %

- 1,3 %

- 6,7 %

Performance seit Auflage des wikifolio (19.07.2019)

+ 21 %

+ 25,6 %

+ 39,8 %

+ 33,6 %

+ 49,8 %

 

Amadeus FiRe profitiert vom Fachkräftemangel - Die Aktie stieg im März 2023 am stärksten, das Plus beträgt 8,1 Prozent. Der Anbieter von Personaldienstleistungen und Weiterbildungen veröffentlichte am 21.03.2023 seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2022.

 

Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um 9,3 Prozent auf 407 Millionen Euro. Besonders das Wachstum im Bereich der Personalvermittlung trug hierzu bei, mit einem Anstieg der Erlöse um 37 Prozent auf 74 Millionen Euro. Im Bereich der Weiterbildungen ging der Umsatz leicht um 3,9 Prozent auf 124 Millionen Euro zurück.

 

Unter dem Strich nahm der Gewinn je Aktie um 12,8 Prozent auf 6,71 Euro zu. Der Vorstand hat seine Dividendenpolitik angepasst und plant, statt der Hälfte des Gewinns nunmehr zwei Drittel vom Jahresüberschuss an die Aktionäre auszuschütten. Die Dividende soll um 48 Prozent auf 4,50 Euro steigen. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen davon aus, dass der Umsatz auf 440 bis 470 Millionen Euro und der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 73 bis 79 Millionen Euro steigen wird. Das entspricht im Mittel einem Ergebniswachstum von 11 Prozent.

 

Trotz des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds mit Krieg, hohen Energiepreisen und Inflation kann Amadeus FiRe weiterhin zulegen. Zudem ist das Unternehmen mit einem 20er KGV und einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent attraktiv bewertet.  Wir bleiben dabei.

 

Horrorchart bei Vonovia - Bereits im Februar war sie auf dem letzten Platz im wikifolio und gab seit dem 06.03.2023 um weitere 27,1 Prozent nach. Damit ist das Papier so günstig wie zuletzt im Februar 2014. Doch werfen wir einen Blick auf die Zahlen vom 16.03.2023.

 

Die Segmenterlöse stiegen um fast 20 Prozent auf 6,26 Milliarden Euro. Vonovia besitzt zum 31.12.2022 insgesamt 548.524 eigene Wohnungen – im vergangenen Jahr hat das Unternehmen netto 18.791 Wohnungen verkauft und insgesamt 3.749 Wohnungen gebaut (+70 Prozent). Trotz einer Inflationsrate von 7,9 Prozent in Deutschland ist die durchschnittliche Miete nur um 2,2 Prozent auf 7,49 Euro gestiegen. Die Leerstandsquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 2 Prozent.

 

Bei Immobilienunternehmen sind die Funds From Operations (FFO) die maßgebliche Kennzahl für den operativen Erfolg des Unternehmens. Vereinfacht ausgedrückt geben die FFO die Miete abzüglich der Kosten an, Bewertungseffekte von Grundstücken oder Immobilien bleiben außen vor. Der FFO stieg im letzten Jahr um fast 20 Prozent auf mehr als 1,9 Milliarden Euro bzw. je Aktie um 17,4 Prozent auf 2,56 Euro.

 

Der Wert der Immobilien wird durch steigende Zinsen belastet und führte zu Abschreibungen beim EPRA NTA pro Aktie (stark vereinfacht: Verkehrswert der Immobilien) von 62,63 Euro zum 31.12.2021 auf 57,48 Euro zum 31.12.2022. Der Aktienkurs notiert jedoch bei 17,34 Euro und ist damit nur mit 30 Prozent des Immobilienwertes bewertet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Wohnungen von Vonovia in Zukunft weiter an Wert verlieren werden. Ich halte den Abschlag in der Höhe jedoch für völlig übertrieben.

 

Der Zinsaufwand FFO kletterte um 24,2 Prozent auf 493,8 Millionen Euro. Das liegt jedoch im Wesentlichen an der Übernahme der Deutschen Wohnen zum 4. Quartal 2021. Im Vorjahreszeitraum sind die Zinsen der Deutschen Wohnen nur für ein Quartal berücksichtigt, im Jahr 2022 für den gesamten Zeitraum. Die Schulden von Vonovia verringerten sich um 2,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr auf fast 67 Milliarden Euro zum 31.12.2022. Die durchschnittlichen Zinskosten stiegen von 1,1 Prozent zum 31.12.2021 auf 1,5 Prozent zum 31.12.2022.

 

Die Dividende soll von 1,66 Euro auf 0,85 Euro nahezu halbiert werden. Das Unternehmen hat zwei gegensätzliche Interessen zu berücksichtigen: Zum einen wünschen sich Investoren Dividenden, zum anderen muss die finanzielle Stabilität des Unternehmens gewährleistet bleiben. Die Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre soll jedoch grundsätzlich trotz der diesjährigen Kürzung weiter Bestand haben: Rund 70 Prozent des Group FFO nach Minderheiten sollen an die Aktionäre fließen.

 

Für dieses Jahr erwartet Vonovia Segmenterlöse in einer Spanne von 6,4 bis 7,4 Milliarden Euro. Der Group FFO (2022 ca. 2 Milliarden Euro) soll aufgrund gestiegener Zinsen und höheren Ertragssteuern auf 1,75 bis 1,95 Milliarden Euro zurückgehen.

 

Der Kurs von Vonovia hat vom Hoch aus dem September 2020 bis zum 31.03.2023 mehr als 70 Prozent verloren. Ich muss eingestehen, dass ich diese Entwicklung massiv unterschätzt habe, ich bin jedoch weiterhin der Meinung, dass die Märkte hier übertreiben. Der Group FFO je Aktie ist im letzten Jahr gestiegen und wird vermutlich dieses Jahr leicht zurückgehen. Der EPRA NTA je Aktie ist nur um 8,2 Prozent zurückgegangen und ist immer noch um ein Vielfaches höher als der Aktienkurs. Ein Ende des Ukraine-Kriegs, ein Rückgang bei der Inflation (auch für Baustoffe) und ein Ende des Zinserhöhungszyklus können dem Unternehmen massiv helfen.

 

Einen Nachkauf schließe ich aktuell aus, da das Unternehmen mit einem sinkenden FFO rechnet. Ich werde die Papiere auch nicht verkaufen, da mir eine zu starke Diskrepanz zwischen dem inneren Wert und dem Kurs der Aktie vorliegt. Wir nehmen die Rolle eines Immobilienbesitzers ein: Kein Wohnungseigentümer würde verkaufen, nur weil jemand besonders wenig dafür bietet. Daher heißt es: Abwarten und Tee trinken.

 

Sportlich läufts - Am 28.03.2023 veröffentlichte Lululemon seine Jahreszahlen, die den Aktienkurs um 13,1 Prozent steigen ließen. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 8,1 Milliarden US-Dollar, wobei das internationale Geschäft mit einem Absatzplus von 35 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnete. Die Direktverkäufe, die nun 46 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen, stiegen um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr netto 81 neue Geschäfte eröffnet und betreibt nun insgesamt 655 Filialen. Der Gewinn je Aktie ging um 10,8 Prozent auf 6,68 US-Dollar zurück. Lululemon musste eine Abschreibung an der Beteiligung an MIRROR in Höhe von insgesamt 442,7 Millionen Dollar während des vierten Quartals vornehmen. Diese Belastung ist einmalig und hat nichts mit dem operativen Geschäft zu tun. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 29 Prozent auf 10,07 US-Dollar.

 

Der Sportartikelhersteller schüttet keine Dividenden aus, kauft aber dafür eigene Aktien zurück: Im vergangenen Jahr wurden 1,4 Millionen eigene Papiere im Wert von 443,6 Millionen US-Dollar zurückgekauft.

 

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum auf 9,3 bis 9,41 Milliarden US-Dollar und einen Anstieg des Gewinns je Aktie auf 11,50 bis 11,72 US-Dollar, was einem Wachstum von etwa 15 Prozent entspricht.

 

Mit steigenden Umsätzen und (bereinigten) Gewinnen sowie einer optimistischen Prognose hat Lululemon alles, was wir als Investoren wollen. Darüber hinaus haben die Zahlen des Unternehmens einen positiven Impuls auf die Aktie gehabt - wir bleiben weiterhin investiert.

 

Geberit mit durchwachsenen Ergebnissen – der Sanitärartikelhersteller hat am 08.03.2023 seine Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlicht. Seit Bekanntgabe der Zahlen notiert die Aktie mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 511,80 Euro.

 

Der Umsatz des Unternehmens ging im letzten Jahr um 2 Prozent auf fast 3,4 Milliarden Schweizer Franken zurück, hauptsächlich aufgrund des starken Frankens, der für Gegenwind sorgte. Währungsbereinigt stieg der Umsatz sogar um 4,3 Prozent. Besonders starkes Wachstum gab es in der Region Nahost/Afrika, wo die Erlöse wechselkursbereinigt um 21,4 Prozent stiegen. Innerhalb der Produktbereiche verzeichneten die Rohrleitungssysteme das stärkste Wachstum mit einem Umsatzanstieg in lokalen Währungen um 10,8 Prozent.

 

Im vergangenen Jahr hatte Geberit mit hoher Inflation bei Rohmaterialien (+ 19 Prozent) und Energie (+ 101 Prozent) zu kämpfen, was zu Mehrkosten in Höhe von 244 Millionen Schweizer Franken führte. Die gestiegenen Kosten können jedoch erst mit einer zeitlichen Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Auch höhere Personalkosten, Investitionen in die Digitalisierung sowie ungünstige Wechselkurse belasteten die operativen Margen. Das Betriebsergebnis (EBIT) nahm um 16,3 Prozent auf 755 Millionen Schweizer Franken ab. Ein geringere Steuerquote und das Aktienrückkaufprogramm wirkten sich jedoch positiv auf den Gewinn je Aktie aus, der nur um 4 Prozent auf 20,48 Franken zurückging. In lokalen Währungen stieg der Gewinn je Aktie sogar um 4,7 Prozent.

 

Die Dividende soll um 0,10 Franken oder 0,8 Prozent auf 12,60 Franken steigen, was auf eine Ausschüttungsquote von 61,8 Prozent des Nettogewinns hinweist. Diese liegt im mittleren Bereich der von Geberit festgelegten Bandbreite von 50 bis 70 Prozent und ist daher unkritisch. Das Unternehmen kauft zudem eigene Aktien zurück und hat im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Aktien für 570 Millionen Franken erworben. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm läuft bis Juni 2024 und verfügt über ein Volumen von 650 Millionen Franken, von denen noch etwa 364 Millionen Franken zur Verfügung stehen.

 

Geberit hat keine konkrete Prognose für die Zukunft gegeben, da die geopolitischen Unsicherheiten und makroökonomischen Risiken zu groß sind. Das Unternehmen strebt jedoch mittelfristig ein währungsbereinigtes Nettoumsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine EBITDA-Marge von 28 bis 30 Prozent an (2022: 26,8 Prozent).

 

Kommen wir nach Spanien: Iberdrola kann stolze Zahlen für das Jahr 2022 vorweisen: Der Umsatz stieg um fast 38 Prozent auf fast 54 Milliarden Euro. Iberdrola steigerte die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien um 1,1 Prozent auf 74.747 GWh. Gleichzeitig nahm die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken um 2,3 Prozent auf 58.574 GWh ab, während die gesamte Strommenge leicht um 0,8 Prozent auf 163.031 GWh zurückging. Positiv ist dabei zu vermerken, dass die CO₂-Emissionen pro GWh von 96 Tonnen auf 88 Tonnen reduziert wurden.

 

Der Gewinn je Aktie kletterte um 14,8 Prozent auf 0,643 Euro. Die Dividende von Iberdrola wird traditionell in zwei (oder drei) Teilen gezahlt. Im Januar hat das wikifolio bereits 0,18 Euro verbucht, was einer Steigerung von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (0,17 Euro) entspricht. Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen, erhalten eine Bonusdividende von 0,005 Euro, sofern mindestens 70 Prozent des Grundkapitals vertreten sind. Der dritte Dividendenteil, der im Juli gezahlt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Im Jahr 2021 wurden 0,274 Euro je Aktie ausgeschüttet.

 

Iberdrola hat sich ehrgeizige mittelfristige Ziele gesetzt und plant bis zum Jahr 2025 insgesamt 27 Milliarden Euro in Stromnetze und 17 Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Die neuen Kraftwerke sollen 12.100 Megawatt produzieren und damit die gesamte umweltfreundliche Kapazität auf 52.000 Megawatt steigern. Der Nettogewinn soll bis 2025 auf 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro zulegen (2022: 4,3 Milliarden Euro). Aktionäre sollen davon in Form von steigenden Dividenden profitieren, die bis 2025 auf 0,55 bis 0,58 Euro steigen sollen. Im Jahr 2023 und 2024 sollen Aktionäre mindestens 0,46 Euro und im Jahr 2025 mindestens 0,50 Euro je Aktie erhalten.

 

Iberdrola wächst kontinuierlich und baut sein Engagement im Bereich erneuerbarer Energien aus. Mittelfristig wird das Unternehmen voraussichtlich weiter zulegen. Daher bleibt die Aktie selbstverständlich im wikifolio.

 

Stand: 04.04.2023, 16:45 Uhr

Am 05.03.2023 betrug der Cashbestand des wikifolios 26.485,97 Euro. Am 06.03.2023 habe ich Blackrock-Aktien im Wert von 25.896 Euro zurückgekauft. Die Dividendendeals von Blackrock und UnitedHealth Group spielten dem wikifolio insgesamt 581,85 Euro ein. Zudem schütteten Canadian National Railway und Garmin Dividenden in Höhe von insgesamt 170,92 Euro aus. Nach Abzug der Zertifikategebühr in Höhe von 909,98 Euro beträgt der Cashbestand am 04.04.2023 genau 483,49 Euro.

 

Startwert am 19.07.2019: 1.000.000 Euro

Wert aktuell: 1.202.059,78 Euro (letzter Kommentar: 1.183.887,72 Euro), davon Aktien 1.147.327,22 Euro (letzter Kommentar: 1.103.535,25 Euro), Automation & Robotics-ETF 47.347,80 Euro (letzter Kommentar: 47.131,60 Euro) und Geldmarkt-ETF 6.795,15 Euro letzter Kommentar: 6.734,90 Euro).

 

Heute hat ChatGPT das erste Mal den Job der @Schlussred. übernommen und meinen Kommentar redigiert. Das war spannend, die KI hat es nur teilweise geschafft, den Text lesbarer zu machen. Sie hat jedoch auch einige Fehler eingebaut, die ich dann im Anschluss nochmal ausgebügelt habe. Ist dieser Kommentar schöner geschrieben als die letzten? Erkennt man einen Unterschied? Soll ich das Verfahren so beibehalten oder in Zukunft meine Texte wieder selbst prüfen?

 

Grüße aus Dresden

Sonni

Drilling

@ehemaliger Nutzer  schrieb:

Heute hat ChatGPT das erste Mal den Job der @Schlussred. übernommen und meinen Kommentar redigiert. 

/snip/

Ist dieser Kommentar schöner geschrieben als die letzten? Erkennt man einen Unterschied? Soll ich das Verfahren so beibehalten oder in Zukunft meine Texte wieder selbst prüfen?


Sag dem Bot doch bitte, er soll einen Witz einbauen.

Dann kommt bestimmt sowas raus:
"Kommt ein Kunde zur Oberbank und will sein Geld abheben..." 😉

Spaß beiseite. Ich würde die KI nicht benutzen (wenn die sogar noch Fehler einbaut!). Du machst das besser!
Außerdem ist eine Anfrage an die aktuellen "Blech-Deppen" 5 - 6 x so teuer wie eine Anfrage an die bisherigen Such-Maschinen. Heißt: Sie verschlingt auch 5 - 6 x so viele Resourcen -> also nicht besonders umweltfreundlich. Und wenn du es selbst machst, bilden sich in deinem Gehirn viele neue, wunder-schöne Verbindungen zwischen den Nervenzellen. 🙂

Die drei Siebe des Sokrates: Ist es wahr? Ist es gut? Ist es notwendig?

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Hallo zusammen,

 

ich habe einen kurzen Kommentar geschrieben:

 

Ich habe insgesamt 18 ETF-Anteile des Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF  verkauft, um den Cashbestand um 2.449,17 Euro aufzufüllen. Mit dem Deal hat das wikifolio einen kleinen Gewinn in Höhe von 1,236 Euro je ETF-Anteil oder insgesamt 22,25 Euro erzielt.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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Hallo zusammen,

 

in der letzten Woche waren keine ex-Tage der US-Aktien aus dem wikifolio. Der Dividendenkalender der Nasdaq scheint auch nicht mehr so gut zu funktionieren, bei mir kommt sehr oft "Data is currently not available".

 

Das wikifolio braucht also eine Alternative zum Herausfinden der ex-Tage. Mein Freund @nmh hat mir sehr dabei geholfen, eine Abfrage des Xetra-Newsboard zu programmieren, die mir ausspuckt, wann welche Aktien ihren ex-Tag haben. "geholfen" ist eigentlich das falsche Wort, ich kann nicht programmieren und habe deshalb nur seine Anleitung befolgt. Deshalb vielen Dank @nmh!!!

 

Also ich bleibe weiterhin wachsam und hoffe weiterhin viele Dividenden über den Dividendendeal mitnehmen zu können.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

 

PS: Die Verlinkung funktioniert gerade nicht. Ich konnte nur die Leute auswählen, die sich zuletzt am Thread beteiligt haben.

hvd
Mentor ★★★
2.112 Beiträge

Ich habe auch kein großes Rechenzentrum und kann auch nicht programmieren.

Wenn die Daten bei Nasdaq nicht klappen, versuche es bei aktienfinder oder bei mydividends.

Die wichtigen Daten zu meinen Aktien führe ich in Listen, die ich händisch monatlich erneuere.

So kenne ich auch ex und pay Date. 

Wenn ich in wikifolios schaue, bist du einer der Wenigen oder der Einzige , der diese Spielchen mit den US Werten machst.

Wenn es was bringt okay. 

 

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Danke für Deinen Beitrag @hvd! Das war der entscheidende Denkanstoß.

 

Mir ist es gerade wie Schuppen von den Augen gefallen: Wenn der Nasdaq-Dividendenkalender nicht funktioniert, dann sollten doch die ex-Tage wenigstens auf den Dividendenseiten der einzelnen Aktien vermerkt sein. Das klappt: Microsoft wird am 17.05.2023 ex-Dividende gehandelt. Dann wird also am 16.05.2023 kurz vor dem US-Börsenschluss bei mir der große Alarm losgehen mein Handy klingeln und ich werde die Microsoft-Aktie verkaufen und gleich eine Rückkauforder einstellen, die dann hoffentlich am 17.05.2023 ausgelöst wird.

 

Genau so auch bei den anderen Aktien:

 

Aktie

cum-Tag

Starbucks10.05.2023
Visa10.05.2023
Cintas11.05.2023
Church & Dwight11.05.2023
Microsoft16.05.2023
Republic Services29.06.2023

 

Die weiteren US-Aktien haben den nächsten Dividendentermin noch nicht veröffentlicht. Er sollte aber so weit in der Zukunft liegen, dass ich nichts verpasse. Ich plane die Dividendentermine wöchentlich zu überprüfen.

 


@hvd  schrieb:

Wenn ich in wikifolios schaue, bist du einer der Wenigen oder der Einzige , der diese Spielchen mit den US Werten machst.

Wenn es was bringt okay. 


Ja, es bringt was: Diese Trades haben im letzten Jahr einen Gewinn von insgesamt 2.838,76 Euro eingebracht – insgesamt 0,25 Prozent des damaligen gesamten Portfolios. Im Jahr 2021 betrug der Gewinn insgesamt 2.788,57 Euro, das waren zu dem Zeitpunkt 0,2 Prozent des gesamten Portfolios. Ohne die Dividendendeals wären die US-Dividenden vollständig weg.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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Hallo zusammen,

 

ich habe einen neuen Kommentar veröffentlicht:

 

Alle Kurse beziehen sich auf die Schlusskurse vom 28.04.2023.

 

Heute schaue ich mal wieder auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung der Unternehmen im Jahr 2022. Doch vorher wie immer der übliche Marktüberblick:

 

Aktuell liegt das wikifolio hinter allen Vergleichs-ETF. Hier der Vergleich:

 

 

wikifolio

DAX ETF

MSCI World ETF in Euro

Dow Jones ETF in Euro

S&P 500 ETF in Euro

Performance seit letztem Kommentar

+ 0,7 %

+ 1,6 %

+ 0,2 %

+ 0,5 %

+/- 0 %

Performance seit Jahresanfang

+ 6,4 %

+ 13,1 %

+ 4,6 %

- 1,9 %

+ 3,8 %

Performance seit einem Jahr

- 0,6 %

+ 13,4 %

- 1,5 %

- 0,8 %

- 3,1 %

Performance seit Auflage des wikifolio (19.07.2019)

+ 21,9 %

+ 27,6 %

+ 40,1 %

+ 34,3 %

+ 49,8 %

 

Heute müssen die Aktien des wikifolio also zur halbjährlichen Hauptuntersuchung. Ich habe die Geschäftsberichte bzw. die vorläufigen Zahlen durchleuchtet. Es steigerten nur weniger als zwei Drittel der im wikifolio enthaltenen Gesellschaften ihren Gewinn. Dieses Jahr gibt es auch einen Konzern, der unter dem Strich einen Verlust verbuchen musste. Es gibt als wieder drei Kategorien - die erste Kategorie umfasst Aktien, die im Jahr 2022 ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr gesteigert haben, eine weitere besteht aus Aktien, die im Jahr 2022 weniger Gewinn als im Vorjahr erzielten und in der dritten Kategorie ist ein Unternehmen mit einem Nettoverlust.

 

Kategorie eins: Die Aktien sind nach den Gewinnsteigerungen gegenüber dem Jahr 2021 sortiert. Als Vergleichsbasis dient der Gewinn pro Aktie. Bei Vonovia und Warehouses De Pauw und habe ich die jeweiligen Funds From Operations miteinander verglichen, da diese im Immobiliensektor eine bessere Aussagekraft als der Nettogewinn liefern. Bei Cintas entspricht das Geschäftsjahr nicht dem Kalenderjahr. Ich habe hier den Zeitraum von Dezember 2021 bis November 2022 berücksichtigt. Aus technischen Gründen ist hier keine Darstellung als Tabelle möglich.

 

Unternehmen

Umsatzwachstum 2022

Gewinnwachstum 2022

Booking Holdings

56,0%

171,0%

Zignago Vetro

30,0%

42,3%

Reply

27,5%

27,3%

Sixt Vorzugsaktie

34,3%

23,1%

Visa

18,5%

18,4%

Novo Nordisk

25,7%

17,8%

LVMH

23,3%

17,4%

Vonovia

19,9%

17,4%

UnitedHealth Group

12,7%

17,1%

Republic Services

19,6%

16,1%

NextEra Energy

22,8%

16,0%

Cintas

12,7%

14,8%

Hannover Rück

19,9%

14,2%

Warehouses De Pauw

14,8%

13,6%

Danaher

6,9%

13,6%

Amadeus Fire

9,3%

12,8%

Tractor Supply

11,6%

12,8%

Iberdrola

37,9%

11,6%

Walt Disney

15,7%

8,3%

Canadian National Railway

18,2%

7,8%

O'Reilly Automotive

8,1%

7,5%

Metro

3,3%

5,4%

Keurig Dr Pepper

10,8%

5,0%

American Tower

14,5%

3,5%

Allianz

2,8%

2,7%


 

Das Reiseunternehmen Booking Holdings sticht im Jahresvergleich besonders heraus, weil sich der Gewinn mehr als verdoppelte. Sowohl der Onlinereiseanbieter als auch Sixt erholten sich im letzten Jahr deutlich von den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Hannover Rück und die Allianz sind die Aufsteiger im Vergleich zum letzten Halbjahresvergleich. Der Gewinn der Rückversicherung war im ersten Halbjahr wegen mehrerer Großschäden und Rückstellungen aufgrund des russischen Angriffskriegs vermindert. Die Allianz hat eine Gewinnsteigerung trotz der Milliardenstrafe in der Affäre um die Structured Alpha Fonds geschafft. Der letzte Aufsteiger, der im Gesamtjahr 2022 mehr Gewinn erzielte war der Mischkonzern Danaher.

 

Die Aktien aus der Kategorie eins erfüllen alle die Hauptkriterien für den Verbleib im wikifolio – eine Umsatz- und Gewinnsteigerung. Die Papiere werden nicht verkauft.

 

In der zweiten Kategorie sind Aktien, die weniger als im Jahr 2021 verdienten, aber dennoch schwarze Zahlen schrieben:

 

Unternehmen

Umsatzentwicklung 2022

Gewinnrückgang 2022

Geberit

-2,0%

4,0%

Microsoft

10,4%

4,3%

Domino's Pizza

4,1%

7,5%

Thermo Fisher Scientific

14,5%

9,4%

Garmin

-2,5%

10,2%

Lululemon

29,6%

10,8%

Blackrock

-7,7%

11,1%

Monster Beverage

13,9%

13,2%

Mc Donald's

-0,2%

17,0%

Alphabet A

9,8%

18,7%

Starbucks

8,4%

22,6%

Church & Dwight

3,6%

49,4%

Comcast

4,3%

60,2%


 

Die Unternehmen in der zweiten Kategorie habe ich mir genauer angeschaut, schließlich sollen die Gewinnrückgänge nicht chronisch werden. Für alle Unternehmen kommt ein Verkauf nur dann in Frage, wenn das Geschäftsmodell langfristig kein Wachstum mehr verspricht. Die Gründe dafür, dass es nicht für Kategorie eins gereicht hat, waren vielfältig - gestiegene Herstellungskosten, nachlassende Corona-Sondereffekte, eine ungünstige Wechselkursentwicklung oder Abschreibungen. Ein Überblick im Schnelldurchlauf:

 

Der Sanitärartikelhersteller Geberit hatte im letzten Jahr mit gestiegenen Kosten (insbesondere Rohmaterialien und Energie) zu kämpfen. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 16,3 Prozent auf 755 Millionen Schweizer Franken zurück. Der Gewinn je Aktie nahm aufgrund von einer geringeren Steuerquote sowie des Aktienrückkaufprogramms nur um 4 Prozent auf 20,48 Franken ab. Der währungsbereinigte Gewinn je Aktie legte sogar um 4,7 Prozent zu.

 

Die Windows- und Hardwaresparte von Microsoft profitierte infolge der Corona-Pandemie vom Trend zum Homeoffice. Geräte und Windowslizenzen muss man nicht jedes Jahr neu kaufen, deshalb brach der Umsatz beider Sparten im 4. Quartal 2022 um 39 Prozent ein. Dieser Effekt ließ sich nicht vollständig durch das Wachstum der anderen Bereiche ausgleichen. Unter dem Strich ging der Gewinn je Aktie um 4,3 Prozent auf 8,99 US-Dollar zurück.

 

Domino's Pizza musste im letzten Jahr vor allem höhere Kosten für Rohstoffe, Mitarbeiter und Kraftstoffe bezahlen. Zudem haben sich die Wechselkurse ungünstig gegenüber dem US-Dollar entwickelt und man musste auf einen geringeren Vorsteuergewinn höhere Steuern als im Jahr 2021 an das Finanzamt überweisen. Die Pizza-Aktie muss einen Gewinnrückgang um 7,5 Prozent auf 12,53 US-Dollar verdauen.

 

Der Umsatz mit den Corona-Tests von Thermo Fisher ging von 7,3 Milliarden US-Dollar auf 3,1 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr zurück. Zusätzlich führten Wachstumsinvestitionen und höhere Abschreibungen auf Übernahmen dazu, dass der operative Gewinn von 10 Milliarden US-Dollar auf 8,4 Milliarden US-Dollar abnahm. Der Gewinn je Aktie sank um 9,4 Prozent auf 17,63 US-Dollar.

 

Die Corona-Pandemie heizte die Nachfrage nach den Fitnesstrackern von Garmin besonders stark an. Im Jahr 2022 ging der Umsatz in dieser Sparte um mehr als 27 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar zurück, der operative Gewinn brach sogar um über 70 Prozent auf 105 Millionen US-Dollar ein. Auf das gesamte Jahr sehen wir einen Rückgang des Gewinns um 10 Prozent auf 5,13 US-Dollar je Aktie.

 

Bei Lululemon lief es operativ rund (siehe Kommentar vom 06.04.2023). Der Grund für den Gewinnrückgang ist eine Abschreibung an der Beteiligung an MIRROR in Höhe von insgesamt 442,7 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie ging deshalb um 10,8 Prozent auf 6,68 US-Dollar zurück während der bereinigte Gewinn je Aktie um 29 Prozent auf 10,07 US-Dollar stieg.

 

Die operative Entwicklung von Blackrock ist vor allem von Börsenkursen abhängig – 2022 war weder das Jahr der Aktie noch das der Anleihe. Das verwaltete Vermögen ist von 10 Billionen US-Dollar auf 8,6 Billionen US-Dollar gesunken. Der Vermögensverwalter profitierte jedoch von Nettomittelzuflüssen in Höhe von 307 Milliarden US-Dollar. Die Erträge fallen prozentual vom Vermögen an, deshalb ist der operative Gewinn um 14,3 Prozent auf nahezu 6,4 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Der Gewinn je Aktie ist nur um 11,1 Prozent auf 33,97 US-Dollar gesunken.

 

Monster Beverage hatte vor allem mit höheren Produktionskosten zu kämpfen – Frachtraten, Aluminiumdosen oder Zutaten sind allesamt deutlich teurer geworden. Das Betriebsergebnis ging deshalb um 11,8 Prozent auf 1,58 Milliarden US-Dollar zurück. Der Gewinn je Aktie schrumpfte um 13,2 Prozent splitbereinigt auf 1,12 US-Dollar.

 

Mc Donald's hat nach dem Krieg in der Ukraine sein russisches Geschäft verkauft und dabei einen Verlust von fast 1,3 Milliarden oder umgerechnet 1,44 US-Dollar pro Aktie erlitten. Das war die Hauptursache für den Gewinnrückgang um 17 Prozent auf 8,33 US-Dollar je Aktie. Der um weitere Effekte bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 8,8 Prozent auf 10,10 US-Dollar.

 

Zu den Zahlen von Alphabet habe ich bereits am 06.02.2023 etwas geschrieben. Der Werbemarkt bekommt eine schwache Konjunktur wie im letzten Jahr schnell zu spüren. Der operative Gewinn der Google Services ging um 5,8 Prozent auf fast 86,6 Milliarden US-Dollar zurück. Beim sonstigen Ergebnis gab es einen Rückgang um 15,5 Milliarden US-Dollar. Hauptgrund: Im Jahr 2021 stiegen Aktien und Anleihen, es entstanden Buchgewinne in Höhe von insgesamt 11,3 Milliarden US-Dollar. Letztes Jahr haben die Papiere von Alphabet einen Buchwert in Höhe von 4,7 Milliarden US-Dollar verloren. Deshalb ging der Gewinn je Aktie überproportional zum operativen Gewinn um 18,7 Prozent auf 4,56 US-Dollar zurück.

 

Starbucks hat im letzten Jahr die Auswirkungen der Inflation und der Lockdowns in China zu spüren bekommen. Zudem hat das Unternehmen die Löhne der Mitarbeiter erhöht und in die Filialen investiert. Am Ende ist der Gewinn je Aktie um 22,6 Prozent auf 2,87 US-Dollar zurückgegangen.

 

Church & Dwight musste im 4. Quartal 2022 eine Abschreibung auf die Marke Finishing Touch Flawless (Haarentferner für das Gesicht) in Höhe von 411 Millionen US-Dollar vornehmen. Die Wertminderung drückte den Gewinn je Aktie um 1,26 US-Dollar auf 1,68 US-Dollar. Der (um weitere Faktoren) bereinigte Gewinn je Aktie ging nur um 1,7 Prozent zurück.

 

Bei Comcast war ebenfalls eine Abschreibung für den Gewinnrückgang verantwortlich – das Unternehmen hat den Pay-TV Sender Sky im dritten Quartal um 8,6 Milliarden US-Dollar oder 1,91 US-Dollar je Aktie im Wert berichtigt. Der Gewinn je Aktie ging um 60,2 Prozent auf 1,21 US-Dollar zurück, während das bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Werberichtigungen auf immaterielle Vermögenswerte) um 5 Prozent auf 36,5 Milliarden US-Dollar stieg.

 

Unternehmen

Umsatzentwicklung 2022

Amazon

9,4%


 

Amazon ist das einzige Unternehmen aus dem wikifolio, welches einen Verlust im Jahr 2022 hinnehmen musste. Der Konzern profitierte enorm von der Corona-Pandemie. Im Jahr 2020 erzielte man sowohl in Nordamerika als auch im Rest der Welt mit dem Versandgeschäft einen operativen Gewinn. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten beide Sparten wieder einen Verlust. Nur die Cloudsparte AWS steigerte das operative Ergebnis seit 2020 in jedem Jahr. Der operative Gewinn des gesamten Konzerns halbierte sich im letzten Jahr auf 12,2 Milliarden US-Dollar.

 

Amazon ist am Elektroautohersteller Rivian beteiligt. Im Jahr 2021 erhöhten Bewertungsgewinne das sonstige Ergebnis von Amazon um insgesamt 11,8 Milliarden US-Dollar. Letztes Jahr sind unprofitable Technologieunternehmen besonders abgestürzt und man musste die Beteiligung an Rivian um 12,7 Milliarden US-Dollar abschreiben.

 

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 2,7 Milliarden US-Dollar oder 0,27 US-Dollar je Aktie. Das Unternehmen hat auf die hohen Kosten bereits reagiert und möchte insgesamt 27.000 Mitarbeiter entlassen. Die Wertveränderung an der Rivian-Beteiligung haben nichts mit dem operativen Geschäft zu tun.

 

Im ersten Quartal 2023 geht es wieder in die richtige Richtung: Der operative Gewinn kletterte um 30 Prozent auf nahezu 4,8 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein Gewinn je Aktie in Höhe von 0,31 US-Dollar, während man im Vorjahr noch einen Verlust in Höhe von 0,38 US-Dollar je Aktie erzielte. Die Aktie ist eine Langzeitinvestition und bleibt im wikifolio.

 

Die Unternehmen, bei denen steigende Kosten oder ein Nachlassen der Corona-Sonderkonjunktur der Grund für den Gewinnrückgang waren, werde ich mir in Zukunft genauer anschauen. Es gibt deshalb keine Verkäufe, weil alle Unternehmen meinen Test erst einmal bestanden haben.

 

Am 04.04.2023 betrug der Cashbestand des wikifolios 483,49 Euro. Ich habe am 17.04.2023 Anteile des Geldmarkt-ETF im Wert von 2.449,17 Euro verkauft, um den Cashbestand aufzufüllen. Iberdrola, Geberit, LVMH und Warehouses De Pauw schütteten insgesamt  Dividenden in Höhe von 2.596,60 Euro aus. Aus den Dividenden habe ich insgesamt -1.906,65 Euro in den Geldmarkt-ETF investiert, um von den Erträgen profitieren zu können. Nach Abzug der Performancegebühr in Höhe von 994,36 Euro und der Zertifikategebühr in Höhe von 842,96 Euro beträgt der Cashbestand am 01.05.2023 genau 1.785,29 Euro.

 

Startwert am 19.07.2019: 1.000.000 Euro

Wert aktuell: 1.204.628,59 Euro (letzter Kommentar: 1.202.059,78 Euro), davon Aktien 1.151.604,50 Euro (letzter Kommentar: 1.147.327,22 Euro), Automation & Robotics-ETF 45.369,10 Euro (letzter Kommentar: 47.347,80 Euro) und Geldmarkt-ETF 6.260,65 Euro letzter Kommentar: 6.795,15 Euro).

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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Hallo zusammen,

 

ich habe einen neuen Kommentar veröffentlicht:

 

Wie gewonnen so zerronnen – Der Dividendendeal war zweimal erfolgreich und hat uns zweimal einen Verlust eingespielt. Am 11.05.2023 notierten Starbucks und Visa ex-Dividende – die Kaffeehauskette schüttet umgerechnet 0,48 Euro je Aktie aus, während der Kreditkartendienstleister umgerechnet 0,40 Euro an die Aktionäre überweist. Beide Dividendendeals waren erfolgreich, der Gewinn beträgt bei beiden Papieren 0,50 Euro je Aktie der Cashbestand des wikifolio legt um 241,50 Euro zu.

 

Am 12.05.2023 waren dann Cintas und Church & Dwight mit dem Rückkauf dran. Beide Aktien sind (zusammen mit dem wikifolio) trotz des Dividendenabschlags am Freitag gestiegen. Die Rückkauforder wurde deshalb nicht mit dem gewünschten Limit ausgeführt. Ich habe beide Papiere deshalb mit einem Verlust von insgesamt 297 Euro eingesammelt. Unter dem Strich ist der Cashbestand also um 55,50 Euro gesunken.

 

Auch wenn das wikifolio dieses Mal nicht profitiert hat, werde ich jedoch weiterhin Aktien am Cum-Tag verkaufen und am Ex-Tag zurückkaufen. In den letzten beiden Jahren waren die Dividendendeals insgesamt profitabel.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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Hallo zusammen,

 

ein kleines Dividendenupdate:

 

Das war wieder nichts – Microsoft wird heute ex-Dividende gehandelt, die Anteilseigner können sich bald über umgerechnet 0,62 Euro je Aktie freuen. Das Papier hat sich heute so stark entwickelt, dass es den Dividendenabschlag direkt wettgemacht hat und um nahezu ein Prozent gestiegen ist. Das wikifolio hat deshalb mit dem Dividendendeal 2,50 Euro je Aktie oder insgesamt 320 Euro verloren.

 

Immerhin befindet sich Microsoft in guter Gesellschaft mit dem wikifolio, das heute um 0,5 Prozent nach oben geklettert ist.

 

Grüße aus Dresden

Sonni

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