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Kaa I – nur wenns’ Strom ham! "Highvoltage" ETFs sorgen für Spannnung

Klimaaprima
Mentor ★★★
2.054 Beiträge

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Kaa I – nur wenns’ Strom ham! "Highvoltage" ETFs sorgen für Spannnung
 
Elektrifizierung, Stromnetze, Smart Grid und Netzinfrastruktur gehören aus meiner Sicht zu den attraktivsten langfristigen Infrastruktur-Themen der nächsten Jahre.
 
Die IEA erwartet, dass die jährlichen weltweiten Netzinvestitionen bis 2030 gegenüber heute um etwa 50 % steigen müssen. Die EU-Kommission sieht 584 Mrd. € Investitionen in Stromnetze in diesem Jahrzehnt. Der Bedarf steigt mit dem Ausbau der Elektrifizierung von Verkehr,  KI-Rechenzentren, erneuerbaren Technologien, Digitalisierung, Automatisierung und Smart Grid.
 
Damit wandert die Wertschöpfung von den KI Betreibern zu Erzeugern, Netzbauern und Ausrüstern von Netzanschluss- und Stromlieferverträge, den Herstellern von Turbinen und Transformatoren und einer Smart Grid Technologie.
 
 
Boreas S&P AI Data, Power & Infrastructure
 
Der ETF ist noch relativ neu: Er wurde Anfang 2026 eingeführt, enthält 35 Unternehmen und verbindet Rechenzentren, Stromerzeugung, Stromverteilung und KI-Infrastruktur.
 
Schneider Electric
5,52 %
Siemens
5,42 %
NextEra Energy
5,10 %
Iberdrola
5,00 %
Eaton
4,91 %
ABB
4,85 %
+ Bigtech wie Microsoft, Alphabet,  Broadcom,....
 
TBF SMART POWER 
 
Der Fonds investiert schwerpunktmäßig in internationale Unternehmen, deren Umsätze/Gewinne aus intelligenten Stromnetzen, Power Management, Energieeffizienz.
Nachteil TER 1,67%
 
Hitachi 4,65 %
Mitsubishi Heavy 4,62 %
Siemens Energy 4,48 %
Quanta Services 4,33 %
GE Vernova 4,23 %
Vertiv 4,03 %
Prysmian 3,92 %
 
 
First Smart Grid Infrastructure ETF
 
Fokus auf Elektrifizierung und Modernisierung der Stromnetze.
Er hat rund 113 Positionen.
 
Johnson Controls
9,40 %
Schneider Electric
9,09 %
Eaton
8,90 %
Quanta Services
8,06 %
ABB
7,89 %
National Grid
4,27 %
Prysmian
3,44 %
 
 
Smart Grid verbindet Kommunikationstechnologien mit  verschiedenen Bereichen des Energiesystems,  wie die Stromerzeugung und den Stromverbrauch miteinander und stimmt diese aufeinander ab. Damit das Smart Grid die Kommunikation aller Energieerzeuger, Energiespeicher und Energieverbraucher untereinander verbinden kann, muss in einem intelligenten Stromnetz die Datenkommunikation wechselseitig möglich sein, ein "Internet der Energie".
 
Ein Smart Grid macht Stromrzeugung, -Nutzung und - Netze digital, flexibler und steuerbarer:
Software, Automatisierung, Netzmanagement
Sensoren, Smart Meter, Kommunikation
Batteriespeicher, Solar/Wind-Anbindung, Ladeinfrastruktur 
 
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Bild von ChatGPT 

1 ANTWORT

CurtisNewton
Legende
5.882 Beiträge

Vielen Dank fürs zusammensuchen. Meiner Meinung nach eine absolut valide Branchenwette. Ungefähr 100 Jahre nach der ersten großen Elektrifizierungswelle stehen wir am Anfang einer zweiten.

 

Denn:

Bei der Diskussion um Klimaneutralität etc. wird ja gerne geschaut wieviel Prozent des produzierten Stroms "grüner" Strom sind. Die Zahlen sind ja auch durchaus nicht schlecht. Dabei übersieht man aber, dass weltweit nur ca. 20% der verbrauchten Energie auf Strom entfällt. Oder anders rum: Selbst wenn Strom zu hundert Prozent aus erneuerbarer Energie hergestellt wird, werden 80% des weltweiten Energiebedarfs weiter über fossile Brennstoffe und Biomasse gedeckt. Wenn man Biomasse als nachwachsenden Rohstoff als klimaneutral ansieht, bleiben 65% fossile Energie übrig. Bei der ganzen Diskussion um Windräder, Solarzellen usw. wird meiner Meinung nach gerne übersehen, dass der Großteil der Energieverbraucher gar keinen Strom beziehen. Bei Wärmepumpen (Heizung) und bei Elektroautos wird die Diskussion durchaus öffentlich geführt, bei der Versorgung von Industriebetrieben sind wir schon in einem Raum der Abseits der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird.

 

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"Video meliora proboque, deteriora sequor"