am 17.04.2021 11:29
Hallo,
ich würde gerne Erfahrungen mit Börsenbriefen diskutieren.
Wer von verfolgt schon länger Börsenbriefe wie Proffe Newcomer, Trenddepot, Optionsschein-Trader, Maydorn Report, Bernecker, Hot Stock Report, Tenbagger etc?
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Börsenbrief über mehrere Jahre hinweg, insbesondere in Korrekturphasen?
Ich finde einen Börsenbrief interessant, wenn ich davon lernen kann, d.h. die enthaltenen Informationen sind aktueller, als die ich mir selbst zeitaufwendig besorge, und somit die Entscheidungen nachvollziehbar.
Bei Interesse teile ich auch gerne eigene Erfahrungen mit Börsenbriefen mit. Ich bin zwar erst seit ca. 10 Monaten an der Börse aktiv, beobachte und teste aber so viel wie mir möglich ist.
Ich habe hier Suchfunktion genutzt, aber recht wenig gefunden.
Gruß
21.09.2026 08:57 - bearbeitet 21.09.2026 09:01
@Casi schrieb:
@dg2210 schrieb:Mich irritiert, daß er im Vorstellungs-Video ankündigt, das 3.0-Depot noch aggressiver als die 2.0-Version aufzustellen
In Minute 3:25 des Videos sagt er: "Möglicherweise werde ich dieses Depot noch schneller machen können als PTP 2.0, was ja schon irre läuft." Als Gründe hatte er zuvor die sprunghafte Entwicklung der Märkte angegeben. Ich verstehe dies lediglich als Werbeaussage, die Hoffnungen wecken soll. Link zu Video: https://vimeo.com/1225246721/ac22945c13
Beim Proffe-Stil ist Hoffnung immer auch Risiko...Was in dem Video fehlt, ist eine Darstellung der Unterschiede zwischen PTP 2 und PTP3. In das PTP2 kann man immer noch für 899 USD/Jahr einsteigen und mir fällt spontan kein Grund ein, warum man das PTP 2 Depot nicht einfach 'herunterskaliert', d.h. als Neueinsteiger einfach nur 10% der aktuellen Positionsgröße kauft, um zu den 30000 USD Volumen zu gelangen.
am 21.09.2026 22:12
In das PTP2 kann man immer noch für 899 USD/Jahr einsteigen und mir fällt spontan kein Grund ein, warum man das PTP 2 Depot nicht einfach 'herunterskaliert', d.h. als Neueinsteiger einfach nur 10% der aktuellen Positionsgröße kauft, um zu den 30000 USD Volumen zu gelangen.
Man kann das PTP 1.0 und das PTP 2.0 nicht einfach herunterskalieren, da diese Portfolios Optionen beinhalten und sich Standardoptionen typischerweise auf 100 Aktien beziehen. Wenn eine Aktie zum Beispiel 70 USD kostet, dann kostet der Kontrakt 7.000 USD. Ein gesamte Portfolio aus solchen Kontrakte lassen sich in einem Depot von 3 Mio. USD oder 300.000 USD leicht abbilden, aber nicht in einem Depot von 30.000 USD. Um mit 30.000 USD auszukommen und Neueinsteigern den Einstieg zu ermöglichen, muss der Portfolio-Manager das Depot anders gestalten und zum Beispiel andere Basiswerte und andere Optionen auswählen.
22.09.2026 08:53 - bearbeitet 22.09.2026 09:00
Wer mit einem teuren Abo-Depot bei Proffe liebäugelt und sich von vermeintlichen Darstellung beeindrucken lässt, sollte vorher die negativen Bewertungen der letzten Monate bei Trustpilot lesen.....
Bewertungen zu proffeinvest.de | Lesen Sie Kundenbewertungen https://share.google/ZnT3ljbEJqOwR7PeV
am 22.09.2026 21:43
@Klimaaprima schrieb:Wer mit einem teuren Abo-Depot bei Proffe liebäugelt und sich von vermeintlichen Darstellung beeindrucken lässt, sollte vorher die negativen Bewertungen der letzten Monate bei Trustpilot lesen.....
Bewertungen zu proffeinvest.de | Lesen Sie Kundenbewertungen https://share.google/ZnT3ljbEJqOwR7PeV
Es wäre hilfreich, wenn Du Deine eigenen Erfahrungen hier posten würdest. Echte Erfahrungen mit einem Börsendienst können anderen weiterhelfen. Bist Du Kunde von Proffe? Ich war bei mehreren Lesertreffen und dort dort nicht nur eine Vielzahl von Kunden getroffen, sondern im Gespräch erfahren, dass viele seit vielen Jahren Kunden sind. Dafür gibt es Gründe.
am 22.09.2026 23:04
Hallo Hollyzwei und liebe Follower in diesen Thread
Ich bin bei Proffes Trend Deptot (PTD) schon seit einigen Jahren dabei - mit guten Erfolg.
Angefangen habe ich mit dem Newcomer und Proffe hat mich geschickt zum PTD herübergeleitet.
Ich hatte auch mal den Optionsschein - Trader, der war die Vollkatastrophe.
Mein Learning:
Bei allen Börsendiensten von Proffe kommt der Boost, also die Überrendite IMMMER durch Hebelprodukte. Ohne die Hebelprodukte wären die Millionenerfolge nicht möglich außer man hebelt selbst, also mit geliehenem Geld.
Herrn Proffe muss man bei der Auswahl der Basiswerte klar bestätigen, das er dort wirklich die besser performenden Werte findet. Es gibt bei Proffe auch Börsenbriefe, die nur mit Aktien bessere Renditen als der Markt kontinuierlich erreichen. Beispiel: Proffes Welt Aktien Depot, welches 20% p.a. erreicht hat über Dekaden im Mittelwert. Die Trendfolgestategie ist für mich klar bewiesen.
Grundsätzlich gilt: Mit steigender Rendite steigt das Risiko. Jeder der am Kapitalmarkt investiert weiß (oder sollte wissen), die Rendite (oder Zins) ist eine Risikoprämie. Also: Je höher die Rendite um so höher ist Euer Risiko. Kontinuierlichen Renditen von 30 - 40 oder gar "Zielrenditen" von 50% steht als Risiko immer der Totalverlust gegenüber. Das sollte jedem bewusst sein der Hebelpapiere handelt und das hat er auch seiner Bank bzw. Broker bestätigt. Jammert nicht wenn Optionsscheine / Optionen oder Knock-Outs wertlos werden und ihr habt von dem Risiko (nachweislich) gewusst. Schaut einfach nur mal in den Kenntnis-Check Eures Brokers/Traders.
Daher - jammert nicht
Proffe muss man ankreiden, er bewirbt kontinuierlich die Chancen und Gewinne, das Risiko wird konsequent verschwiegen. Das nervt mich auch und das finde ich nicht ok. Er sollte durchaus sagen - es besteht Verlustrisiken. z.B.: wir haben nur 4 von 7 Optionsscheinen mit fettem Gewinn verkauften können 2 gingen verloren. Trotzdem hatte wir noch x% Gewinn.
Proffe macht da keine objektive Werbung. Das er den Optionsschein Trader 2022 in die Pleite (Totalverlust des kompletten Börsendienst) geführt hat erwähnt er nie. In früheren Berichten in diesen Thread könnt ihr meine Berichte nachlesen. Dagegen redet er pausenlos von Chancen und Gewinnen die "Spass" machen.
Es gilt nach wie vor: "Gier frisst Hirn" und lasst Euch nicht blenden. Den Überrenditen in guten (bullischen) Zeiten stehen Überverluste (Totalverluste) in Schwächephasen gegenüber. Rechnet mal: Ihr macht 50% Gewinn und dann 50% Verlust... Richtig 25% Verlust. Wie lange braucht Ihr bei 40% p.a. Gewinn wenn danach einmalig 90% Verlust durch Calls entstehen? In den 7 Jahre darf nix passieren!
Also VORSICHT und vergesst bei allem Gewinnrausch nicht: Selbst die 30k€ aus denen 1 Mio wurde sind bei 100% Verlust??
Eben! nix mehr.
Das ist das Risiko der Hebel.
Und Proffe kann nicht wissen..
- das Donald Trump den Iran bombardiert
- das Putin in die Ukraine marschiert.
- 1 Virus auf der Wellt tobt...
- das sich ein Schiff im Suezkanal querlegt.
- 2 Flugzeuge im World Trade Center einschlagen
- das morgen... .... die Hebel wertlos macht
Schaut euch Proffes Depotcharts genau an - all diese Ereignisse (und viele andere) haben die logarithmisch dargestellen Börsendienste mal eben halbiert oder gedrittelt oder noch weniger.
Denkt an die Risiken beim Hebeln
Viele Grüße
am 17.10.2026 11:45
Liebe Freunde der Börsenbriefe
Stand des Proffe Trend Depots zum 13.10.26 war bei 21.146.290,08 seit dem Start mit 30k im Jahr 2025.
Allerdings hatten wir einen Rückgang vom Höchststand von ~29Mio im Juli. was aber nicht unüblich ist und die normale Schwankung im PTD ist. Zum Vergleich am 6.01.2026 war PTD bie 14,3 Mio. Also immer noch dick im Plus was wieder dem Höchststand von Ende 2021/Anfang2022 entspricht.
Wie sieht es in Proffes Platin Depot aus? wie hat sich dieses Depot mittlerweile entwickelt?
Bitte mal posten.
Bitte posted auch die anderen Börsenbriefe wie z.B. Maydorns Report oder Florians Söllners Hot Stock's. Bitte aber nur Fakten wie der Wertzuwachs seit Jahresbginn oder ähnlich.
Danke vorab
Danke vorab
17.10.2026 23:25 - bearbeitet 19.10.2026 13:24
@wbrocks schrieb:
Mein Learning:
Dieser von wbrocks verfasste Beitrag bringt es auf den Punkt; er sagt alles über die Börsenbriefe von Michael Proffe und gehebelte Börsenbriefe oder Musterdepots anderer Anbieter.
Ja: Auf der einen Seite extrem hohe Renditen von 30% und mehr, auf der anderen Seite extreme Schwankungen bis hin zu Totalverlusten.
Ja: Jeder Teilnehmer weiß es oder sollte es wissen, es steht im Kleingedruckten und ist Teil der Angemessenheitsprüfung, die er als Bankkunde machen muss.
Ja: Erfahrene Börsianer wissen das.
Ja: Proffes Aktien Welt Depot enthält ausschließlich Aktien, keine Hebelprodukte, und hat über 20 Jahre eine hervorragende Rendite erwirtschaftet.
Ja: Michael Proffe und andere Anbieter richten sich mit ihrer Werbung an die Allgemeinheit und suggerieren, dass die extremen Renditen ohne große Risiken möglich seien. Sie zeigen die Charts von vielen erfolgreichen Trades mit Hebelprodukten und erfolgreichen Depots der Vergangenheit, zeigen aber nicht die verlustreichen Trades oder gescheiterten Optionsscheinpakete beziehungsweise Optionsscheindepots.
Auch wenn es sonst zu viele Regulierung gibt: Der Bereich der Börsenbriefe ist vollkommen unreguliert und Informationen, die zwar nicht falsch aber aufgrund ihrer Auswahl irreführend sind, werden ungehindert an Anleger verbreitet werden. Daher ist es an der Zeit, dass der Gesetzgeber Vorgaben macht, dass jeder Anbieter, der Kunden in Deutschland Börsenbriefe, Börsendienste, Musterdepots oder ähnliches anbietet, nicht nur abstrakt vor "Verlustrisiken" warnen muss, sondern konkret die Rendite- und Risikokennzahlen all seiner Dienste offenlegen muss (die tatsächlichen, keine Backtests), insbesondere den maximalen Drawdown, die längste Verlustphase, die Volatilität, sowie die Rendite nach Bankgebühren, Börsendienstgebühren und Steuern, die für Anleger mit Wohnsitz in Deutschland anfallen, für jedes Jahr sowie für den Gesamtzeitraum. Gerade letzteres wird von den Anbieter praktisch nicht ausgerechnet oder gar veröffentlicht, dabei ist im Sinne des Anlegerschutzes gerade das die entscheidende Information - genau wie Preise im Geschäft einschließlich Umsatzsteuer auszuweisen sind.